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Biertest - Schumacher 1838er

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Ferd. Schumacher GmbH & Co. KG / Düsseldorf


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

14.12.2019


Testobjekt:

1,0l-Flasche


Biersorte:

Altbier


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

fruchtig


Geschmack:

fruchtig, würzig, malzig, brotig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 08.05.2013: Es gibt etwas Neues in Düsseldorf. Und zwar ein neues Alt! Die Brauerei Schumacher wird in diesem Jahr 175 Jahre alt und das muss gefeiert werden. Es gibt im Herbst ein großes Brauereifest. Toll. Aber das reicht nicht, hat man sich wohl gedacht, so dass man dann direkt mit einem neuen Alt auftrumpfen möchte. Seit einer Woche gibt es dieses in den Brauereiausschänken zu trinken. Ich stehe nun in der berühmten Düsseldorfer Altstadt vor dem "Goldenen Kessel" und vor mir steht ein Glas dieses Jubiläumsalts. Man verwendet einen besonderen Hopfen und das Bier hat geringfügig mehr Alkohol als das "normale" Altbier. Wenn ich an dem Glas rieche, tippe ich auf eine ordentliche Gabe Citra-Hopfen(!?), denn die Aromen lassen einen schönen Geruch nach Orangen und Mango durch. Das Aussehen ist ebenfalls topp: ein sattes Rot ist zu sehen, der Schaum ist ok. Kommen wir nun zum Geschmack... Der Antrunk ist fein fruchtig. Leichte Zitrusaromen kommen durch, dazu dann wieder die Orange und Mango. Minimale Limettenspuren kann ich schmecken. Nach ein paar Sekunden lässt das besondere Aroma nach, dann kommt der "typische" Altbiergeschmack durch. Es wirkt dann aber irgendwie eine Spur zu dünn. Der Abgang ist ok. Insgesamt ein sehr gutes Bier mit minimalem Ausbaupotenzial. Nach dem tollen Anfang lässt es etwas nach... Unterm Strich: Sehr lecker! Ich möchte hoffen, dass dieses Bier ins Standard-Repertoire aufgenommen wird. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 14.12.2019:
Na schau mal... Das "Schumacher 1838er" kann mal wieder getestet werden, die fünf Jahre Wartezeit sind vorüber. Und es freut mich, dass es das Altbier aus der Düsseldorf immer noch gibt und mittlerweile fest etabliert ist. Gebraut wird es mit Cascade und diese Hopfensorte schmeckt man auch deutlich. Aber der Reihe nach. Eingeschenkt sieht es klasse aus: Dunkelrot ist es, darüber ist eine deutliche Schaumkrone zu sehen. Und zu riechen bekomme ich feine Zitrusaromen. Diese nehme ich auch im Antrunk wahr. Etwas Orange und Schale von dieser Frucht sind zu schmecken, ein Hauch Mango ist ebenfalls mit von der Partie. Dabei hat es eine deutliche Spritzigkeit. Ein richtig erfrischendes Bier. Ab der Mitte wird der malzige Körper dominant und leckere Karamell- und Röstbrotaromen sind zu schmecken. Das alles bei einer guten Würzigkeit, die gerade im letzten Drittel den Ton angibt. Ja, ein richtig schön gegliedertes Bier. Und dies wiederholt sich bei jedem Schluck. Zu Beginn fruchtig, dann wird es voluminöser und typische für ein Alt. Und der Abgang ist ellenlang und würzig. Ein tolles Alt! Süffig und frisch, "Alt" und doch modern. Das gibt tolle 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Herbert
2017-01-02

Unterbewetet! Der Beginn ist grandios: Feiner fruchtiger Geruch. Beim Antrunk beobachte ich auch einen Wechsel zwischen unterschiedlichen Fruchtaromen. Darauf folgt ein malziger Mittelteil, der allerdings schwächer ausgeprägt ist als beim "normalen" Schuhmacher. Ausklang dann Alt-typisch bitter. Allein aufgrund des Aromenwechsels zu Beginn verdient das Bier 10 Punkte! (PS: Im Brauhaus bevorzuge ich das "normale" - aber Abwechslung ist schön....)


Andreas
2015-07-21

Ich durfte dieses Altbier hier in Berlin in einer sehr guten Gaststätte probieren, und es hat mich geschmacklich einfach umgehauen. Ein sehr fruchtiger Hopfen, der aber trotzdem den malzigen Geschmack vom Altbier nicht überbietet. Der erste Geschmack ist Citrus und Passionsfrucht lastig, der aber dann in einen schönen malzigen Geschmack übergeht. Hopfen und Malz harmonieren hier sehr gut miteinander. Würde es 11 Punkte geben, das wäre ein Bier dafür.


Wolfgang
2014-05-29

Wir haben das 1838er im Mai 2014 in der Oststrasse, so zu sagen "an der Quelle", getestet. Deiner Beschreibung ist eigentlich nichts hinzu zu fügen. Bis auf eine Kleinigkeit:
Wir kommen aus einer Wein-Gegend (südl. Pfalz). Deswegen hat
uns das Aroma an einen Muskatwein, also Muskateller oder
Morio Muskat erinnert. Da ein tolles Bukett mit Trauben hin
zu bekommen ist schon nicht leicht. Aber mit Hopfen und Malz-
Respekt! Von uns deshalb volle Punktzahl - 10 Punkte.


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