Biertest - Schmucker Märzen
Brauerei:
Privat-Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG / Mossautal
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
01.11.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Märzen
Alkoholgehalt:
5,50%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
helleres bernstein
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht malzig
Geschmack:
malzig, leicht würzig, süßlich, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 17.03.2005: Hey, das nenn' ich mal ein uriges Etikett. Der röhrende Hirsch, dazu diese altdeutsche Schrift. Das ist ja wie beim Jägermeister. Nicht schlecht. Das versetzt einen ja direkt in die gute alte Zeit zurück. Genau in die Zeit, in der Märzen das letzte untergärige Bier des Jahres war. Es wurde mit dem letzten Eis des Jahres um den März herum hergestellt, bevor dann in den wärmeren Monaten das obergärige Bier tonangebend war. Dieses hier wird aber nach neuester Brautechnik hergestellt und überzeugt schon mit seinem Äußeren. Gülden, mit einer netten Menge Schaum. Der erste Schluck, ein Begriff von Süffigkeit. Ja, das schmeckt. Das geht gut runter. Das verlangt nach mehr. Zu Beginn erst mal süßlich, dann wird es stärker. Kein Wunder, die 5,5%vol. merkt man. Aber rund ist es. Eine gewisse Spritzigkeit gesellt sich zu diesen langen Abgang. Doch, doch, dieses Märzen ist ein feines Produkt. Lecker. Mild, aber trotzdem kräftig. 9 von 10 Punkten.
Bewertung 01.11.2010: Ja, das Etikett hat sich wirklich verändert. Nichts ist mehr so, wie es mal war. Nun gut, der Name "Schmucker Märzen" ist geblieben, aber der Hirsch ist weg. Am Alkoholgehalt hat sich aber erst mal nichts geändert. Dieses 5,5%ige Bier aus dem Odenwald stellt sich nun erneut meinem Testgaumen. Eingeschenkt leuchtet mich sofort ein etwas helleres Bernstein an, der Schaum darüber sieht ebenfalls anständig aus. Leicht malzig riecht es, dazu gesellen sich leichte Hopfennoten. Aber wie schmeckt dieses hessische Bier nun? Anständig! Relativ würzig zu Beginn, mit einer satten Malznote im Antrunk. Der süffige Beginn, der leicht parfümiert erscheint und mit einer Zimtnote auftrumpft, lässt nach ein paar Sekunden nach und wird dann leicht würzig. Der Hopfen stößt durch und kann mit einer klaren Würzigkeit weiter Boden wettmachen. Danach lässt es etwas nach, den Hopfen kann man noch wahrnehmen, und auch die subtile Süße ist langlebig. Ja, dieses Märzen schmeckt mir gut. Der Antrunk ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber lecker ist er. Und so gibt es auch heute, am 1.11.2010 wieder 9 von 10 Punkten.
Bewertung:



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