Biertest - Schlenkerla Rauchbier Märzen
Brauerei:
Schlenkerla "Heller-Bräu" Trum KG / Bamberg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
17.04.2011
Testobjekt:
0,5l-Euro-Flasche
Biersorte:
Rauchbier
Alkoholgehalt:
5,10%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
dunkelrot
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
nach geräucherten Speck
Geschmack:
nach Speck, nach verbranntem Holz, malzig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 08.07.2002: Unglaublich, man trinkt einen Schluck und dann gibt es ein Problem: Entweder man mag es oder man hasst es. Also, ich mag es und könnte mich dran gewöhnen, auch wenn es länger dauern würde. Das Bier ist sehr außergewöhnlich, und mit keinem anderen vergleichbar. Es schmeckt mit dem ersten Schluck sehr rauchig, ja fast wie angekokelt. Da es aber einen extrem langen Abgang hat, bekommt man nach ein paar Sekunden auf der Zunge ein angenehmes, sehr voluminöses Aroma zu spüren. Echt sagenhaft, aber man muss es mal probiert haben. Dieses Bier wird nicht so schnell wieder vergessen. 8 von 10 Punkten.
Bewertung 17.04.2011: Na, das war aber echt überfällig: Fast neun Jahre hat es gedauert, erneut das legendäre, unglaubliche, einzigartige und besondere Rauchbier aus dem fränkischen Bamberg erneut zu verkosten. Das "Schlenkerla Rauchbier Märzen" ist eine Institution, in jedem Reiseführer wird dieses Brauhaus inmitten der Stadt angepriesen und hier bekommt man auch mit, aus welchen Ländern die unzähligen Touristen stammen. Ja, und heute Abend steht das berühmteste Rauchbier vor mir. Im Glas sieht es traumhaft aus: ein dunkles Rot ist zu sehen, darüber eine feste Schaumkrone. Und sofort riecht der Biertestraum nach geräucherten Speck. Ein Traum. Der erste Schluck haut wirklich rein... Man schmeckt erst mal nur Rauchmalz. Eine durch und durch geräucherte Note fließt da über die Zunge. Und ja, Speck ist auch zu schmecken. Dem Buchenholz sei Dank. Spätestens jetzt werden dieses Bier einige angewidert stehen lassen. Wer aber ein richtiger Biertrinker und Feinschmecker ist, wird sich sofort in dieses Bamberger Gesöff verlieben. Ein Traum in Dunkelrot. Das Malz ist sehr, sehr süffig und mit der Zeit verliert es auch diese stechende Dominanz des Rauchs. Dann kommt der die leicht bittere Hopfigkeit durch. Aber eben absolut harmonisch verpackt. Ein süffiges Rauchbier mit der unverkennbaren Note. Dieses Bier aus der Brauerei Heller ist ein Traum. Und allein deswegen lohnt sich ein Trip nach Bamberg. Dieses Mal gibt es die volle Punktzahl... 10 von 10 Punkten.
Bewertung:

Alexander aus Taufkirchen
2008-11-05
Das Schlenkerla ist was ganz Eigenes - man mag es, oder man mag es nicht. Klar ein Bier für fortgeschrittene Liebhaber des fränkischen Landbiers. Ich kann nur dazu raten, zwei Seidla kurz hintereinander zu trinken, damit man auf den Geschmack kommt. Trotzdem kann ich verstehen, wenn jemand der Rauchgeschmack zu penetrant ist. Früher gab es noch ein Gunzendorfer Rauchbier, das weniger nach Rauch schmeckte. Das scheint es aber nicht mehr zu geben
Yannick
2007-10-03
Wenn man an diesem Bier riecht, weiß man, wieso Bier als Appetitanreger verschrien ist. Wir haben direkt nach der ersten Nase an diesem Bier erstmal eine Schinkenpizza in den Ofen geschoben. Auch geschmacklich hat es ein Schinkenaroma, der Rest des Bieres ist allerdings ungenießbar. Riechen ja, Trinken nein.
Marius aus Stuttgart
2007-05-11
Seit ich 2005 das erste Mal bei meiner Partnerin, die in Bamberg lebt, waren wir natürlich auch in der Brauerei Gaststätte vom Schlenkera erstmals in den Genuss eines Aecht Schlenkerla Rauchbieres, eines Bieres, von dessen Existenz ich bis dato noch nichts wusste. Ich als Bierliebhaber konnte das Angebot nicht abschlagen dieses zu probieren, habe mir eins bestellt und war hin und weg. Nachdem ich dann aus Bamberg war, ließ ich mir von meiner Freundin eine ganz Ladung schicken und so können wir sowohl in Bamberg (bei Ihr!) oder bei mir in Stuttgart das Rauchbier trinken.
Didi
2007-01-14
Dieses Bier geht gar nicht ! Mettwurst gehört ins Essen, nicht ins Bier !
Uwe
2006-10-21
Also ich habe das Aecht Schlenkerla Rauchbier ganz einfach bei Top-Getränke in Neukirchen-Vluyn bekommen! Leider gehöre ich zu der Gruppe derer, denen das Bier überhaupt nicht schmeckt! Etwas Besonderes ist es sicherlich, aber ich persönlich esse Schinken lieber als ihn zu trinken ,-)
Manuel
2002-09-17
Gestern Abend kam ich ganz zufällig erstmals in den Genuss eines Aecht Schlenkerla Rauchbieres, eines Bieres, von dessen Existenz ich bis dato noch nichts wusste. Wir waren bei Bekannten eingeladen und man bot uns ein "Rauchbier" an. Ich als Bierliebhaber konnte das Angebot nicht abschlagen und trank von dem verheißungsvollen Gesöff. Zunächst schmeckte es nur nach Räucherschinken! Ich war begeistert von diesem süffigen und zugleich rauchigen Geschmack! Der typische Biergeschmack kam erst nach der halben Flasche zum Vorschein. Dann legte sich auch der Schinkengeschmack. Man kann es fast mit irischen Biersorten wie Guiness oder Beamish vergleichen. Der volle Geschmack entfaltet sich erst nach den ersten Schlücken, wobei die irischen Biere keinen ganz so dominanten und außergewöhnlichen Geschmack aufweisen. Ich war in dieser Hinsicht fasziniert von dieser Neuartigkeit! Ich inspizierte das Flaschenetikett näher. Was mir sofort ins Auge stich, war die altertümliche Aufmachung in altdeutscher Schrift: "Aecht Schlenkerla Rauchbier" Auf der Rückseite fand ich die Internet- Adresse www.schlenkerla.de . Noch am selben Abend begab ich mich auf die Seite des Herstellers um nach evtl. Bestellmöglichkeiten Ausschau zu halten, da mir meine Bekannten versicherten, dass es dieses Bier nur in Bamberg und Umgebung gäbe. Bamberg und Schlenkerla gehörten einfach zusammen und das Brauhaus sei nicht nur regional bekannt. Ich begab mich also ins Internet. Genannte Seite ist ganz im Stiel des Bieretiketts gehalten. Ein nüchternes Braun im Hintergrund rundet den Urkunden-Stil im Vordergrund ab. Doch es ließ sich nicht nur ein Online-Shop finden, sonder auch zahlreiche Information rund um die Bambergische Braukunst und das Haus "Schlenkerla". Besonders interessierte mich, wie der rauchige Geschmack in das Bier gelangt. Dies ist denkbar einfach: Schon in der Antike (Babylon) braute man Bier. Dabei wurde das Grünmalz über dem Feuer getrocknet und erhielt somit den markanten Rauchgeruch. Im Laufe der Evolution erfand man dann Verfahren, die ohne direkten Kontakt mit offenem Feuer funktionierten und der Rauchgeschmack verschwand aus den Bieren. Also kann man sagen, dass mit dem Schlenkerla Rauchbier ein Stück Vergangenheit genießen kann. Weiterhin entdeckte ich, dass es nicht nur das "normale" Rauchbier (Märzen) mit 13,5% Stammwürze, also 5,1% Alkohol gibt, sondern auch zwei andere Sorten. Das Weizen kommt mit feiner obergäriger Hefe als Original Flaschengärung und einer Stammwürze von 13,2%, das Urbock (Starkbier) mit 17,5% Stammwürze. Bei der Stammwürze handelt es sich um den Extraktgehalt des Bieres, bestehend aus Maltose, Mineralien, Vitaminen und Proteinen. Zudem erhielt das Schlenkerla mehrfach und regelmäßig den DLG-Preis und das CMA-Gütesiegel, die für die Güte und Qualität des Bieres bürgen. Bestellen kann man das Bier online bei schlenkerla.de zu adäquaten Preisen. So gibt es beispielsweise Basispakete, die eine 1-2 Partydosen, Bierdeckel und 6 Gläser beinhalten. Für das kleinere Starterkit muss man 24 €,uro bezahlen. Weiterhin gibt es diverse andere Nachfüllmöglichkeiten, etwa 10 0,5 Flaschen für 15,80 €,uro. Dieser Preis ist durchaus angemessen für eine solche Spezialität. Deshalb habe ich noch heute online bestellt. ,) FAZIT: Ich kann das Schlenkerla Rauchbier allen Bierfans und -kennern empfehlen, die das Besondere am Bier suchen. Es schmeckt einfach einzigartig!


Schlenkerla Helles Lagerbier

Schlenkerla Rauchbier Weizen
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