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Biertest - Schlenkerla Rauchbier Märzen

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Schlenkerla "Heller-Bräu" Trum KG / Bamberg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

10.03.2018


Testobjekt:

0,5l-Euro-Flasche


Biersorte:

Rauchbier


Alkoholgehalt:

5,10%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

nach geräuchertem Speck


Geschmack:

sehr rauchig, malzig, süßlich, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 08.07.2002: Unglaublich, man trinkt einen Schluck und dann gibt es ein Problem: Entweder man mag es oder man hasst es. Also, ich mag es und könnte mich dran gewöhnen, auch wenn es länger dauern würde. Das Bier ist sehr außergewöhnlich, und mit keinem anderen vergleichbar. Es schmeckt mit dem ersten Schluck sehr rauchig, ja fast wie angekokelt. Da es aber einen extrem langen Abgang hat, bekommt man nach ein paar Sekunden auf der Zunge ein angenehmes, sehr voluminöses Aroma zu spüren. Echt sagenhaft, aber man muss es mal probiert haben. Dieses Bier wird nicht so schnell wieder vergessen. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 17.04.2011:
Na, das war aber echt überfällig: Fast neun Jahre hat es gedauert, erneut das legendäre, unglaubliche, einzigartige und besondere Rauchbier aus dem fränkischen Bamberg erneut zu verkosten. Das "Schlenkerla Rauchbier Märzen" ist eine Institution, in jedem Reiseführer wird dieses Brauhaus inmitten der Stadt angepriesen und hier bekommt man auch mit, aus welchen Ländern die unzähligen Touristen stammen. Ja, und heute Abend steht das berühmteste Rauchbier vor mir. Im Glas sieht es traumhaft aus: ein dunkles Rot ist zu sehen, darüber eine feste Schaumkrone. Und sofort riecht der Biertestraum nach geräucherten Speck. Ein Traum. Der erste Schluck haut wirklich rein... Man schmeckt erst mal nur Rauchmalz. Eine durch und durch geräucherte Note fließt da über die Zunge. Und ja, Speck ist auch zu schmecken. Dem Buchenholz sei Dank. Spätestens jetzt werden dieses Bier einige angewidert stehen lassen. Wer aber ein richtiger Biertrinker und Feinschmecker ist, wird sich sofort in dieses Bamberger Gesöff verlieben. Ein Traum in Dunkelrot. Das Malz ist sehr, sehr süffig und mit der Zeit verliert es auch diese stechende Dominanz des Rauchs. Dann kommt der die leicht bittere Hopfigkeit durch. Aber eben absolut harmonisch verpackt. Ein süffiges Rauchbier mit der unverkennbaren Note. Dieses Bier aus der Brauerei Heller ist ein Traum. Und allein deswegen lohnt sich ein Trip nach Bamberg. Dieses Mal gibt es die volle Punktzahl... 10 von 10 Punkten.

Bewertung 10.03.2018:
Eines kann ich gleich vorweg sagen: Dieses Bier wird man lieben oder hassen. Es gibt kein mittendrin, kein "Ist ok". Nein, ganz oder gar nicht. Warum? Weil das "Schlenkerla Rauchbier Märzen" die Mutter aller Rauchbiere ist. Aber alles der Reihe nach. Eingeschenkt sieht es perfekt aus: Ein glänzendes Dunkelrot und darüber ist der feste Schaum üppig ausgebildet. Der Geruch erinnert dann direkt an geräucherten Speck. Krass. Geschmacklich ist es ebenfalls fest in der Hand des geräucherten Malzes. Ein wunderbar weiches Wasser und eine leckere Rauchnote machen das Bier zu einem Genuss. Die Kohlensäure lässt das Bier dezent rezent erscheinen, das unterstützt dann den sehr süffigen und bekömmlichen Geschmack. Der nächste Schluck lässt eine leichte Trockenheit erkennen, es ist angenehm würzig. Ab der Mitte schimmert dann auch eine leckere Malzsüße durch, das Bier bekommt noch mehr Körper und Volumen. Leckere Röstaromen kommen dazu, etwas Karamell ebenfalls. Der lange würzige Abgang rundet dieses Bier wirklich sehr gut ab. Auch die zwischenzeitlichen kernigen Nuancen sind lecker. Ich muss sagen, dass es heute weitaus gefälliger als die letzten Jahre schmeckt. Die Raucharomen sind nicht übertrieben, sondern sehr gut dosiert und fast schon massentauglich... Ja, hat man die Rezeptur verändert? Trotzdem bleibe ich dabei: Ganz oder gar nicht. Und ich sage: Ganz! 10 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

ruedi
2016-01-18

Sehr spezielles Gebräu- darauf muss man sich eben "einlassen" . Ungewöhnliche Aromen die jedoch seine Liebhaber haben und auch finden werden - Kein Bier für Jeden und auch kein Bier für jeden Tag.


Sommer04
2016-01-15

Ich habe von diesem Bier gelesen und nach dem öffnen gehofft einen besonderen Genuss vor mir stehen zu haben. Zum Geruch und Aussehen kann ich mich dem o.g. anschließen, jedoch habe ich zum Geschmack eine andere Meinung. Dieses Bier hat einen extremen und sehr speziellen rauchigen Eigengeschmack (flüssige Grillkohle). Nach dem dritten Bier beginnt es weniger unangenehm zu sein, bis dahin muss man sich jedoch sehr quälen. Man freut sich auf ein Pils oder Weizen zum Nachspülen.


Andreas
2014-07-02

Vor Urzeiten habe ich mal in München im Haus der 111 Biere ein Rauchbier getrunken. Das fand ich nicht so prickelnd und ich hielt es eher für eine speziell für den Touristen erschaffene Kreation.

Heute bei der näheren Inspektion des Angebots im hiesigen Edeka Markt erspähte ich das Aecht Schlenkerla Rauchbier. Neben einigen anderen, hier im Rheinland eher unbekannten Bierspezialitäten, legte ich als letztes auch eine Flasche dieses besonderen Märzen in den Einkaufswagen.
Ich habe mir angewöhnt schon den beim Öffnen der Bierflaschen entstehenden Nebel zu inhalieren, um schon mal einen Vorgeschmack auf die Würze des Bieres zu bekommen. Der "Lungenzug" beim Schlenkerla hat mich fast aus den Schuhen gehauen.
Der erste Schluck war ein bisher nie dagewesenes Geschmackserlebnis. Der würzige Rüucherschinkengeschmack brennt sich förmlich in's Hirn ein. Nach weiteren Schlucken verliert sich dieser intensive Schlüsselreiz und ein mir sehr angenehmer edel bitterer Hopfengeschmack macht sich breit.
Ein ganz besonderer Stoff, der zukünftig das eine oder andere Glas Rotwein am Abend verdrängen wird.


Vadim
2012-06-30

Eines der besten deutschen Biere, die ich je getrunken habe!!!

Meine erste Begegnung mit diesem Bier hatte ich lustigerweise nicht in Bayern, und auch nicht in Deutschland, sondern in einer Bar in Moskau. Ich war sofort begeistert davon!

Besonders zu kräftigen, fleischigen Speisen wie Schaschlik eignet sich dieses Bier einfach ideal!


Alexander aus Taufkirchen
2008-11-05

Das Schlenkerla ist was ganz Eigenes - man mag es, oder man mag es nicht. Klar ein Bier für fortgeschrittene Liebhaber des fränkischen Landbiers.  Ich kann nur dazu raten, zwei Seidla kurz hintereinander zu trinken, damit man auf den Geschmack kommt. Trotzdem kann ich verstehen, wenn jemand der Rauchgeschmack zu penetrant ist. Früher gab es noch ein Gunzendorfer Rauchbier, das weniger nach Rauch schmeckte. Das scheint es aber nicht mehr zu geben


Yannick
2007-10-03

Wenn man an diesem Bier riecht, weiß man, wieso Bier als Appetitanreger verschrien ist. Wir haben direkt nach der ersten Nase an diesem Bier erstmal eine Schinkenpizza in den Ofen geschoben. Auch geschmacklich hat es ein Schinkenaroma, der Rest des Bieres ist allerdings ungenießbar. Riechen ja, Trinken nein.  


Marius aus Stuttgart
2007-05-11

Seit ich 2005 das erste Mal bei meiner Partnerin, die in Bamberg lebt, waren wir natürlich auch in der Brauerei Gaststätte vom Schlenkera erstmals in den Genuss eines Aecht Schlenkerla Rauchbieres, eines Bieres, von dessen Existenz ich bis dato noch nichts wusste. Ich als Bierliebhaber konnte das Angebot nicht abschlagen dieses zu probieren, habe mir eins bestellt und war hin und weg. Nachdem ich dann aus Bamberg war, ließ ich mir von meiner Freundin eine ganz Ladung schicken und so können wir sowohl in Bamberg (bei Ihr!) oder bei mir in Stuttgart das Rauchbier trinken.  


Didi
2007-01-14

Dieses Bier geht gar nicht ! Mettwurst gehört ins Essen, nicht ins Bier !  


Uwe
2006-10-21

Also ich habe das Aecht Schlenkerla Rauchbier ganz einfach bei Top-Getränke in Neukirchen-Vluyn bekommen! Leider gehöre ich zu der Gruppe derer, denen das Bier überhaupt nicht schmeckt! Etwas Besonderes ist es sicherlich, aber ich persönlich esse Schinken lieber als ihn zu trinken ,-)  


Manuel
2002-09-17

  Gestern Abend kam ich ganz zufällig erstmals in den Genuss eines Aecht Schlenkerla Rauchbieres, eines Bieres, von dessen Existenz ich bis dato noch nichts wusste. Wir waren bei Bekannten eingeladen und man bot uns ein "Rauchbier" an. Ich als Bierliebhaber konnte das Angebot nicht abschlagen und trank von dem verheißungsvollen Gesöff. Zunächst schmeckte es nur nach Räucherschinken! Ich war begeistert von diesem süffigen und zugleich rauchigen Geschmack! Der typische Biergeschmack kam erst nach der halben Flasche zum Vorschein. Dann legte sich auch der Schinkengeschmack. Man kann es fast mit irischen Biersorten wie Guiness oder Beamish vergleichen. Der volle Geschmack entfaltet sich erst nach den ersten Schlücken, wobei die irischen Biere keinen ganz so dominanten und außergewöhnlichen Geschmack aufweisen. Ich war in dieser Hinsicht fasziniert von dieser Neuartigkeit!  Ich inspizierte das Flaschenetikett näher. Was mir sofort ins Auge stich, war die altertümliche Aufmachung in altdeutscher Schrift: "Aecht Schlenkerla Rauchbier" Auf der Rückseite fand ich die Internet- Adresse www.schlenkerla.de . Noch am selben Abend begab ich mich auf die Seite des Herstellers um nach evtl. Bestellmöglichkeiten Ausschau zu halten, da mir meine Bekannten versicherten, dass es dieses Bier nur in Bamberg und Umgebung gäbe. Bamberg und Schlenkerla gehörten einfach zusammen und das Brauhaus sei nicht nur regional bekannt.  Ich begab mich also ins Internet. Genannte Seite ist ganz im Stiel des Bieretiketts gehalten. Ein nüchternes Braun im Hintergrund rundet den Urkunden-Stil im Vordergrund ab. Doch es ließ sich nicht nur ein Online-Shop finden, sonder auch zahlreiche Information rund um die Bambergische Braukunst und das Haus "Schlenkerla". Besonders interessierte mich, wie der rauchige Geschmack in das Bier gelangt. Dies ist denkbar einfach: Schon in der Antike (Babylon) braute man Bier. Dabei wurde das Grünmalz über dem Feuer getrocknet und erhielt somit den markanten Rauchgeruch. Im Laufe der Evolution erfand man dann Verfahren, die ohne direkten Kontakt mit offenem Feuer funktionierten und der Rauchgeschmack verschwand aus den  Bieren. Also kann man sagen, dass mit dem Schlenkerla Rauchbier ein Stück Vergangenheit genießen kann. Weiterhin entdeckte ich, dass es nicht nur das "normale" Rauchbier (Märzen) mit 13,5% Stammwürze, also 5,1% Alkohol gibt, sondern auch zwei andere Sorten. Das Weizen kommt mit feiner obergäriger Hefe als Original Flaschengärung und einer Stammwürze von 13,2%, das Urbock (Starkbier) mit 17,5% Stammwürze. Bei der Stammwürze handelt es sich um den Extraktgehalt des Bieres, bestehend aus Maltose, Mineralien, Vitaminen und Proteinen. Zudem erhielt das Schlenkerla mehrfach und regelmäßig den DLG-Preis und das CMA-Gütesiegel, die für die Güte und Qualität des Bieres bürgen. Bestellen kann man das Bier online bei schlenkerla.de zu adäquaten Preisen. So gibt es beispielsweise Basispakete, die eine 1-2 Partydosen, Bierdeckel und 6 Gläser beinhalten. Für das kleinere Starterkit muss man 24 €,uro bezahlen. Weiterhin gibt es diverse andere Nachfüllmöglichkeiten, etwa 10 0,5 Flaschen für 15,80 €,uro. Dieser Preis ist durchaus angemessen für eine solche Spezialität. Deshalb habe ich noch heute online bestellt. ,) FAZIT: Ich kann das Schlenkerla Rauchbier allen Bierfans und -kennern empfehlen, die das Besondere am Bier suchen. Es schmeckt einfach einzigartig!  


Weitere Biere der gleichen Brauerei:

Schlenkerla Helles Schlenkerla Lagerbier

Schlenkerla Rauchbier Weizen

Schlenkerla Rauchbier Urbock


Schlenkerla Eiche Doppelbock

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Schlenkerla Helles Schlenkerla Lagerbier





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