Biertest - Sachsengold Landbier
Brauerei:
Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG / Stuttgart
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
20.09.2011
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Export
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht würzig
Geschmack:
malzig, mild, mittellanger Abgang
Sonstiges:
Vielen Dank an Gunther für die Besorgung dieses Bieres (2005er Version)!!! / Hergestellt für Sachsengold Getränke Vertrieb GmbH / Zwickau
Fazit:
Bewertung 18.09.2005: Ganz schön unauffälliges Etikett. Das sieht so aus, als ob man es nach der Wende noch nicht geschafft hat, dieses zu überarbeiten. Aber Schwamm drüber, es geht hier ja um den Inhalt der Flasche. Ein strahlendes goldgelb und einer anständige Portion Schaum machen schon optisch so einiges her. Und schmecken tut es auch. Ziemlich mild, zum Ende hin wird es dann sogar richtig süßlich. Der Hopfen hält sich zurück und macht keinen Stress. Der Abgang ist kurz gehalten, dieser hätte definitiv länger sein dürfen. Aber so kann man unterm Strich sagen: Dieses Bier ist ok, es tut nicht weh, möchte jedem gefallen. Auf der Strecke bleibt da natürlich der individuelle Geschmack. Es ist sehr mild und wenig gehopft. Nett, aber nicht umwerfend. Ein großer Vorteil ist da natürlich der Preis. 7 von 10 Punkten.
Bewertung 20.09.2011: Hahaha, auf dem Rückenetikett steht "echt sächsische Bierspezialität". Dabei wird dieses Billigbier in Stuttgart bei der Dinkelacker gebraut. Das geht ja mal gar nicht. Aber das soll nun nicht unser Problem sein. Zum zweiten Mal nach 2005 steht das "Sachsengold Landbier" (Betonung auf Sachsen :-)) vor mir. Immer noch mit 4,9%vol., dafür heute nun mit einem moderneren Etikett. Das sieht doch schon mal besser aus. Beim letzten Mal hat es 7 Punkte eingefahren, mal gucken, was das heute gibt... Eingeschenkt sieht das Export doch gut aus. Ein glasklares Goldgelb und eine feste Schaumkrone. Der Geschmack ist nun nicht so überzeugend: mild, spritzig, aber ohne groß mit eigenen Aromen aufzutrumpfen. Nein, es schmeckt relativ neutral, es fehlt der süffige Aspekt, um mich vom "Bier für jeden Tag" zu überzeugen. Dieser Durstlöscher ist gut zu trinken, dennoch fehlt beim Geschmack die Eigenständigkeit. Man schmeckt etwas Hopfen, das Malz ist ganz ok und die Kohlensäure, wie gesagt, ist dominant. Ja, das war es aber schon fast. Wenn ich den Namen Landbier lese, möchte ich viel Kernigkeit, dann möchte ich ein Bier schmecken, was wie früher gemundet hat. Das "Sachsengold" ist ein qualitativ hochwertiges, geschmacklich aber durchschnittliches Mainstream-Bier. Irgendwie langweilig. Und: Langweilig geht gar nicht... 5 von 10 Punkten.
Bewertung:



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