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Biertest - Rothaus Pils/Tannenzäpfle

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Badische Staatsbrauerei Rothaus AG / Grafenhausen-Rothaus


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

03.01.2017


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

5,10%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

helleres goldgelb


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, würzig, leicht bitter, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 31.08.2003: Das Rothaus Pils ist mittlerweile auch schon eine Institution! Man hört viel darüber, man liest viel darüber und in einigen Internet-Foren wird dieses Bier (neben dem Tannenzäpfle aus der gleichen Brauerei) als Kunstwerk bezeichnet. Nun gut, dann wollen wir diesen ganzen "Gerüchten" mal eine "objektive" Beurteilung verleihen. Der Geschmack haut einen wirklich schon mal vom Hocker! Absolut weich und frisch präsentiert sich dieses Schwarzwaldmädel. Das Malz ist rund und aromatisch, wie es besser nicht sein kann!!! Also, dieses Pils aus der Badischen Staatsbrauerei ist wirklich suuuperlecker und definitiv jedem Pilstrinker zu empfehlen!!! Besser geht es fast schon nicht!!!! Aber das Beste: Dieses end-coole Label!!! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 07.06.2010:
Ja, das Rothaus Bier ist schon etwas Besonderes. Ohne großes Werbebudget hat es in ganz Deutschland Kultstatus erreicht. Das wird wahrscheinlich auch am unübertroffenen Etikett liegen. Wirklich richtig schön oldschool... Jetzt sind fast sieben Jahre vergangen, seitdem ich dieses Schwarzwälder Biere das letzte Mal getestet habe. Und noch länger wollte ich nicht warten. Also, pack mer's. Die 0,5l-NRW-Flasche ist schnell geöffnet und eingeschenkt, sofort hat man eine Augenweide vor sich stehen: goldgelb und mit einer festen Schaumkrone benetzt. Toll. Der erste Schluck ist gleich ein Gedicht, auch wenn dieser in der ersten Sekunde leicht staubig schmeckt. Dieser Eindruck verschwindet ziemlich schnell und zurück bleibt ein sehr süffiges Pilsbier. Meiner Meinung nach eine Spur zu süß. Dafür kann es aber mit einer fulminanten Tiefe überzeugen, die man bei einem Pilsbier auch nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Und mit der Zeit kommt auch die feine Bittere zur Geltung, die dann nach ein paar Sekunden auch eine gewisse Anzahl an Bittereinheiten vorweisen kann. Dieser Eindruck wird mit jedem Schluck besser. Ja wirklich, das "Rohaus Pils" ist ein ganz großes Bier. Das tolle Wasser und der süffige, trotzdem fein-bittere Geschmack machen dieses Bier zu einem Besonderen. Unterm Strich kann ich diesem Bräu in diesem Jahr auch wieder die volle Punktzahl zuteilen. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 03.01.2017:
Endlich steht mal wieder die Birgit Kraft vor mir. :-) Der Unwissende schüttelt jetzt den Kopf, der Rothaustrinker weiß Bescheid. Im Badischen sagt man zu dem adretten Mädel auf dem Etikett, dass folgendes auf sie zutrifft: "Bier gi(b)t Kraft". Und das will ich heute doch wieder einmal hoffen, nachdem es schon zweimal in Folge voll abgeräumt hat. Schön ist, dass man mittlerweile auf den Hopfenextrakt verzichtet. Aber nun möchte ich endlich wissen, wie der Antrunk in diesem Jahr schmeckt. Sehr gut sogar... In den ersten paar Sekunden kann diese leckere Mischung aus süßem Malz und bitteren Hopfen überzeugen. Das bei einem etwas helleren, blanken Goldgelb und einer durchschnittlich ausgeprägten Schaumkrone. Das weiche Wasser fällt natürlich auf, der Schwarzwald ist dahingehend gesegnet. Der nächste Schluck geht mit der dezenten Kohlensäure schön über die Zunge, nach kurzer Zeit nimmt der Hopfen Fahrt auf und präsentiert einen astreinen Pilsbier-Geschmack. Vielleicht nicht mehr so einzigartig wie in den letzten Jahren, aber immer noch auf hohem Niveau. Der Wiedererkennungseffekt ist nicht mehr so ausgeprägt, dafür ist der Abgang sehr lang. Dieses Bier kann man noch sehr gut trinken. Unterm Strich bekommt Birgit leider nicht mehr die volle Punktzahl, aber immer noch sehr gute 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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THORsten
2019-09-29

Das Tannenzäpfle, 1000 mal getrunken nie bewertet weil es gut ist. Kleine braune 0,33l mit unverkennbaren Etikett. Goldgelb mit üppiger feinporiger Schaumkrone. Es riecht würzig, getreidig. Der erste Schluck schmeckt malzig würzig eine gewisse Süße im Hintergrund mit langem Abgang. Ein süffiges leckeres Pils mit 5,1%. Gute 7 Kronkorken.


Presidente
2016-09-06

Wenn auf dem Etikett (siehe Abbildung) unter den Zutaten "Hopfenextrakt" steht, kann man wohl davon ausgehen, dass Hopfenextrakt verwendet wird.


Billy
2016-07-11

Korrektur: es wird kein Hopfenextrakt verwendet !!! Ein Klasse-Pils, da bezahle ich auch gerne mal 15 € für die Kiste. Wie sagte schon mein Großvater: was nichts kostet ist auch nichts wert - und in dem Fall hat er absolut recht. Für das lecker Pils aus dem Black Forrest von mir eine glatte 10.


BiertrinkerKa
2016-07-06

Die 0.5 Liter Flaschen sind preislich interessanter! Sehr angenehm einschenkbar mit schönem und festen Schaum. Oft wird das Rothaus Pils mit Frauenbier bezeichnet, meines Erachtens zu Unrecht. Ja es gibt Pilsbiere welche deutlich bitterer hopfig sind. Der erste Antrunk ist unheimlich süffig und mild süß. Dann kommt die leichte bittere des Hopfens beim Abgang durch und dieser hält sich lange. Schön kalt sollte es sein, jedoch nicht zu kalt. Denn dann verliert man viele Aromen. Kein metallischer, oder gar Medizinalalkoholgeschmack ist in diesem Pils vorhanden. Sehr schön. Etwas weniger komplex ist es seit Einsatz von Hopfenextrakt geworden, schade. Und dennoch eines der besten Biere in und aus Baden-Württemberg. Ich gebe 9 Punkte


DanySahne85
2015-12-17

Für mich DER Inbegriff des Pilsener Bieres. Farbe, Geruch und Schaum: Tadellos. Geschmack: Herzhaft, würzig, frisch, lecker. Der Geschmack lässt sich nur schwierig in Worte fassen, aber süffig mit einer feinen Bitternis und dennoch sehr angenehm trinkbar. Ich empfand es allerdings vor knapp 9 Jahren wesentlich herber. Oder ich hatte damals noch nicht die feinen Geschmacksknopsen eines Biertrinkers. :-) Ich gebe dem Bier eine glatte 10. SUPER. ;-)


Rainer
2015-03-16

Ein frisches und würziges Pils-Bier. Hinterlässt einen würzig-bitteren Nachgeschmack. Mit 5,1% auch ein recht starkes Pilsbier. Sonst kenne ich nur Pilsbiere mit 4,7-5,0. Ja, das Pils macht einen sehr guten Eindruck. Preislich aber eher was für den Geburtstag, als für den Alltagsfeierabend.


Martin Deckel
2015-03-06

Dieses Pils ist das beste Export, das ich kenne! Aber was soll's, ein Bier soll schmecken und das tut es. Wer ein herbes Pils erwartet, wird jedoch herb enttäuscht sein.


Kai E
2015-02-17

Da ich aus Niedersachsen komme, gibt es dieses Bier ja nicht überall. Aber um eins vorwegzunehmen. Es ist wirklich eines meiner Leblingsbiere. Vielleicht mag ein "Pilstrinker" es ein wenig herber. Aber für mich bekommt es auf jedem Fall 9 von 10 Punkten.


Lagopus
2015-01-26

Ein richtig gutes Bier, ohne Frage. Ausgewogen und süffig, man schmeckt die qualitativ hochwertigen Rohstoffe sowie das traditionell aufwendige Brauverfahren deutlich heraus. So weit, so gut. Ein richtig gutes Pils ist es in meinen Augen jedoch nicht, denn dazu ist es zu weich und mir in eigentlich jeder Phase des Trinkens zu süß. Für mich wirkt das Rothaus eher wie ein Versuch, ein Pils zu brauen, welches eigentlich ein Helles bzw. Export werden sollte. Für echte Pilstrinker ist das Rothaus daher nicht wirklich eine Empfehlung - oder, anders formuliert: Wer das Rothaus schätzt, wird kaum ein echtes Pils mögen.


Martin
2015-01-04

Das ist ein leckeres Pils, ich würde aber eher sagen, Note 9. Für den absoluten Böller reicht es aus meiner Sicht nicht ganz. Geschmacklich ist es aber sehr ausgewogen, ich kenne wirklich niemand, der gegen dieses Bier etwas einzuwenden hat. Hopfenextrakt enthält dieses Bier übrigens nicht MfG


Schwabe
2014-04-02

Das schmeckt sogar mir als Schwabe- und gibts auch in Stuttgart ;) das wahrscheinlich beste was der deutsche Staat je produziert hat


Martin G
2013-09-17

Als Südschwarzwälder bin ich tatsächlich stolz, dieses Bier schon seit meiner Jugend kennen und zu lieben zu dürfen. Damals sind wir nur in Kneipen gegangen die Rothaus hatten, später haben wir das Tannenzäpfle gekauft. Immer mit dem fast gleichen Etikett. Das Tannenzäpfle liebe ich, das Eiszäpfle nicht so und ich probiere Biere in der ganzen Welt. Das Tannenzäpfle bleibt mein Lieblingsbier !


Thomas
2013-08-25

Ich habe schon so viele Biere probiert, in diversen Ländern. Dieses Bier ist ganz klar eines der besten. Prädikat: sehr wertvoll.


bikerrolf
2013-05-22

Mein früherer Chef, Quartalssäufer und westfälischer Bierexperte, nannte das Rothaus immer treffend Kindergeburtstagsbier. Es ist ebenso wie das Freiburger Pilsner und das Riegeler Felsen Pils ein typisches Frauenpils und Modegetränk. Für alle, die kein Pils mögen, sich in der Kneipe aber nicht trauen, Export zu bestellen. Als Südbadener, der mit dem richtigen Ganter Pils und später mit dem Ganter Urtrunk groß wurde, trinkt man heute Waldhaus Pils. Oder das Kräusen Pils aus der Löwenbrauerei in Elzach.


Ziri
2013-05-09

Ich finde nicht, dass das Bier überbewertet wird. Sicherlich ist es nicht "das beste Pils überhaupt", aber eine volle Punktzahl ist durchaus gerechtfertigt, diese Ausgewogenheit von mildem und doch herbem Geschmack findet man nunmal selten. Bei uns in der Gegend (nahe Schwarzwald) kenne ich es, vor allem in der Variation "Zäpfle", schon seit meiner Schulzeit in den 90ern als DAS Party-Bier, und das sicher zurecht. Ich persönlich habe gerne Abwechslung, hole mir auch mal Hatz, Höpfner, Ulmer, ... (nur bitte keine charakterlosen Massen-Biere) -- aber wenn ich Gäste erwarte dann greife ich auch am ehesten zum Kasten Rothaus, da macht man einfach nichts falsch :)


Beermaster
2012-07-18

Das Rothaus Pils ist sicherlich kein schlechtes Pils, mit Sicherheit besser als die "Fernsehbiere" die man so kennt, nur wird es leider viel zu häufig überbewertet. Ich finde das Bier besitzt zuweilen eine unangenehme Bittere und vom Hopfenaroma bekommt man wenig mit, aber nichts destotrotz ist es gut trinkbar. Wer mal ein richtiges Spitzenpils aus dem Schwarzwald trinken will, der sollte mal das Waldhaus Diplom-Pls probieren ;-)


Badener
2012-03-01

Danke für die 10 Punkte, dem kann man sich nur anschliessen, ist unser Hausbier. Und auf Partys seit mehr als 15 Jahren Tannezäpfle, wo sich auch der Besuch aus dem Norden und Osten freut. Und wenn ihr das Etikett anschaut lächelt einem die Biergit zu mit ihren 7 Zapfen ( stellvertretend für die 7 Quellen).
Einfach eines der besten Biere weltweit.


Helmut
2011-03-12

Das Rothaus Pils ist identisch mit dem Rothaus Tannenzäpfle. Die visuelle Gestaltung des Etiketts ist einfach toll. Das Schwarzwaldmädel ist auch weit über die Grenzen des Schwarzwaldes bekannt. Das Bier hat eine wundervolle gelbe Farbe. Geschmacklich ist es ein Überflieger. Leicht würzig, süffig und weich. Wenn Krombacher Sekt ist, dann ist Rothaus Champagner. Ein Traum von einem Bier. 10 von 10 Punkten.


Peter aus Hamburg
2010-06-08

Hallo,
die "Spur Süße" und das "feine Bittere" ist es wohl, was dieses Bier ausmacht! Ein Kontrollversuch gestern hat wieder überzeugt!
War das Bier von "Yannik" vielleicht etwas überlagert? Gerade der Abgang scheint mir überragend!

Peter aus Hamburg


Yannick
2009-02-04

Da dieses Bier von allen Seiten so hoch gelobt wird, habe ich mir mal eine Kiste gegönnt. Es ist nicht schlecht, aber so ausgezeichnet finde ich es nicht. Ist mir zu gewöhnlich und der Abgang fast schon zu gammlig. Ok, aber nichts Besonderes.


John aus den Niederlanden
2007-08-29

Booaah, was ist das lecker, echt herrlich dieses Pils aus dem Schwarzwald. 10+ für dieser gottesgetraenk!!  


Roger aus Dortmund
2007-03-01

So mal wieder Zeit ein Bierdenkmal anzutesten. Den Medien zu Folge hat sich die Badische Staatsbrauerei ja zu einer absoluten Kultmarke entwickelt und das ohne großen Marketingaufwand... Das Flaschenlabel ist schon mal von sympathischer anachronistischer Holzbackenheit, so stelle ich mir den Hochschwarzwald vor. Stolze 13,99 Euro hat mich die Kiste gekostet. Dementsprechend bin ich jetzt mal gespannt, ob hier viel Lärm um nichts gemacht wird, oder dieses Pilsbier wirklich so umwerfend ist, wie es allseits behauptet wird. Nun ja, im Glas sieht das Rothaus Pils erstmal nicht so fantastisch aus, die Schaumkrone hält nicht sehr lange und die Farbe ist auch nicht wirklich goldig, schlägt eher etwas in die hellgelbe wässrige Richtung. Soviel zur Optik, kommen wir nun zum Antrunk... Mein erster Eindruck: Wow, ja dieses Pilsbier ist tatsächlich etwas besonderes, das Brauwasser ist eine Wucht, super weich, besser noch als beim böhmischen Klassiker Budweiser. Der Hopfenakzent ist prägnant aber nicht zu dominant, das Bier bleibt daher eindeutig als Pils zu identifizieren. die Gesamtkomposition wirkt insgesamt unglaublich harmonisch und sehr süffig, der feinherbe lange Abgang setzt dem ganzen dann die Krone auf. Fazit : Ein sehr teures, aber dafür fast perfektes Bier. Die Quadratur des Kreises wäre nun ein Preis von 10 Euro oder weniger. Deshalb ein Viertel Punktabzug von der Höchstnote. 9,75 von 10 Punkten !  


Stephan
2005-11-05

Das ist wohl das beste Pils, das ich je getrunken habe. Man ist das lecker. Schön weich ohne Kanten. Süffig und einfach nur geil. Kann man nicht aufhören zu trinken. 10 von 10 Punkten.  


hQuadrat
2005-09-12

Hallo, Ich wollte hierzu nur sagen, dass das "Rothaus Pils" im Übrigen absolut dasselbe Bier ist wie das Rothaus Tannenzäpfle (bzw. umgekehrt)! Der einzige Unterschied besteht darin, dass es das Tannenzäpfle nur als 0,33l gibt. Dies hat einen Namen und eine Tradition! Wer aber günstig GUTES Bier trinken möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall die 0,5l Flasche, welches eben nur mit "Pils" bezeichnet wird. MfG, hQuadr.at  


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Rothaus Hefe Weizen

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