Biertest - Rothaus Märzen Export
Brauerei:
Badische Staatsbrauerei Rothaus AG / Grafenhausen-Rothaus
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
02.06.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Märzen
Alkoholgehalt:
5,60%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen
Farbe:
sattes goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig, würzig
Geschmack:
würzig, malzig, leicht bitter, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 02.05.2004: Ja mei, wieder mal ein Bier aus Rothaus. Diese sind ja schon zur Legende geworden. Und das nicht ohne Grund, denn schmecken tun sie ja wirklich gut. Wollen wir doch mal gucken, wie es so herüberkommt. Das Aussehen ist vorbildlich, alles sieht sehr lecker aus. Und dann der Geschmack: Weich, mild, aber dennoch würzig. Der Antrunk zeichnet sich durch ein malziges Feuerwerk aus, der Mittelteil wird würziger und zum Ende hin wird es dann sehr viel hopfiger. Es ist angenehm süffig, und geht richtig gut herunter. Leider fehlt der ausgeprägte Charakter. Aber ansonsten ein Top-Bier! 8 von 10 Punkten.
Bewertung 02.06.2010: Das "Rothaus Märzen Export", welches mit dem Eiszäpfle identisch sein sollte, steht heute Abend zum zweiten Mal nach 2004 vor auf dem Testtisch und möchte gekostet werden. Dieses 5,6%ige Märzenbier mit dem mehr als kultigen Etikett wird in einer 0,5l-NRW-Flasche gereicht und nun mit einem lustmachenden Zisch geöffnet. Im Glas selber sieht es richtig toll aus: satt golden und mit einer festen, cremigen Schaumkrone bedeckt. Fürs Aussehen gibt es schon mal die Höchstpunktzahl. Die Nase kann leichte Hopfenaromen aufnehmen, der erste Schluck bestätigt diesen Eindruck nur indirekt, denn vorher haben wir es mit einer sehr süffigen Malznote zu tun. Richtig lecker schmeckt dieses Märzen aus dem Hochschwarzwald. Sehr satt und süffig ist das vordere Drittel. Das feiste Wasser und die subtile Süße können überzeugen. Zur Mitte hin wird es deutlich hopfiger, die Bittereinheiten sind überdurchschnittlich und verstärken sich, zumindest subjektiv, zum Ende hin sogar. Den erhöhten Alkoholgehalt schmeckt man nicht direkt, man merkt aber durch das Volumen, dass dieses Bier etwas mehr von diesem Geschmacksträger inne hat. Der lange, würzig prickelnde Abgang tut seinen Teil für die neun Punkte, die dem Märzen aus dem Hause Rothaus zugestanden werden muss. 9 von 10 Punkten.
Bewertung:



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