Biertest - Rostocker Pilsener
Brauerei:
Hanseatische Brauerei Rostock / Rostock
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
09.10.2009
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
hopfig
Geschmack:
hopfig, leicht bitter, malzig, spritzig, langer Abgang
Sonstiges:
Vielen Dank an Jürgen Müller für die 2009er-Probe!!!
Fazit:
Bewertung 08.02.2004: Rostocker... Da war doch mal was... Ach ja, die Labels waren doch mal rot und sahen ziemlich "oldschool" aus. Nun im modernen Blau. Sitzt da etwa ein neuer Marketing-Chef in der Stadt an der Ostsee ? Nun ja, sieht auf jeden Fall netter aus und nicht mehr ganz so kommunistisch aus. Auch eingeschenkt macht es eine gute Figur. Der Schaum steht einwandfrei und riechen tut es so, wie ein richtiges Pils eben riecht: herb-würzig. Und so sieht es auch geschmacklich aus. Würzig, mit einer anständigen Hopfen-Note, das Malz erst zum Schluss. Unverkennbar Pils. Und auch die Qualität des Bieres hat sich enorm verbessert. Nach der Wende war dieses Bier nicht als ein solches zu erkennen. Das war nicht wirklich empfehlenswert. Aber nun kann man es richtig gut trinken. Die Spritzigkeit passt gut zum Bitteren. Dieses Pils ist gut, aber nichts außergewöhnliches. 6 von 10 Punkten.
Bewertung 09.10.2009: Die Hansestadt Rostock ist unser heutiger Gastgeber. Schon zum zweiten Mal steht das "Rostocker Pilsener" mit seinen immer noch 4,9% vol. vor mir. Auch das Etikett hat sich seit 5,6 Jahren nicht verändert. Muss es ja auch nicht, es sieht immer noch gut aus. Das trifft auch auf das eingeschenkte Exemplar zu. Goldgelb und blank, dazu eine feste, cremige Schaumkrone. Super bis hier hin. Riechen tut es nur ganz leicht nach Malz, das ist für ein Pilsener schon ungewöhnlicher. Der erste Schluck ist dann aber typisch norddeutsch... Ein hopfiger, richtig würziger Antrunk. Fein bitter im Mittelteil und staubtrocken. Der Beginn kann zumindest noch eine Spur Malz bieten, aber im Großen und Ganzen ist es ein echtes Männerbier. Zum Schluss wird es sogar noch bitterer. Aber leider kann es mich immer noch nicht begeistern. Dafür fehlt mir der eigene Charakter. Es schmeckt zu austauschbar, ohne Gesicht und Eigenständigkeit. An der Qualität kann ich nichts bemäkeln, die geht in Ordnung. Vor ein paar Jahren wurde diese Brauerei von der Radeberger Gruppe aufgekauft, irgendwie leidet darunter auch der Geschmack. Alles in allem: Durchschnittlich. 5 von 10 Punkten.
Bewertung:



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