Biertest - Rosen Pils
Brauerei:
Rosenbrauerei Pößneck GmbH / Pößneck
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
14.07.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,80%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig, leicht würzig
Geschmack:
malzig, mild, süffig, leicht würzig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 21.07.2003: Nicht schlecht, das Rosen Pils. Nur im ersten Moment sehr süß. Erst nach dem dritten Schluck und ein paar Sekunden Entspannung danach, kommt der hopfige Nachgeschmack voll zur Geltung. Für einen echten Bierkenner mag das süße Aroma zu Beginn eher abstoßend anmuten, aber das ist ja zum Glück alles Geschmackssache, gelle?? Insgesamt ein recht ordentliches Bier!!! Guter Durchschnitt! 6 von 10 Punkten.
Bewertung 14.07.2010: Neuer Test, selbes Bier. Nun ja, ob das so stimmt, werden wir gleich erfahren. Unter Anderem ist das Etikett des "Rosen Pils" aus dem thüringischen Pößneck verändert worden, der Alkoholgehalt beträgt aber immer noch 4,8%vol. Mal schauen, wie es schmeckt, denn, auch das ist neu, der Hopfenextrakt fehlt auf der Zutatenliste. Und das kann ich gut heißen. Jetzt will ich es wissen... Hey, das Aussehen ist einwandfrei... Ein blankes goldgelb, darüber eine weiße, feste Schaumkrone. Super Einstand macht dieses Rosen Pils. Der erste Schluck ist, wie damals vor fast genau 7 Jahren, immer noch ziemlich süßlich. Aber irgendwie auch richtig lecker. Das Wasser ist ja mal ein Traum: butterweich und sehr bekömmlich. Dazu die ausgeprägte, leicht süßliche Malznote, die gerade im vorderen Drittel den Ton angibt. Mit der Zeit schwingt dann der würzige Hopfen mit, der aber alles andere als bissig ist. Frühestens zur Mitte hin kann man von diesem leicht würzigen, aber nicht wirklich bitteren Aromen etwas wahrnehmen. Das "Rosen Pils" ist wahrlich ein gutes Pils, aber keines für den harten Draufgänger-Typen, die beim Genuss eines Bieres in den Dünensand fällt. Nein, dieses spricht auch die Dame von Welt an, die nach dem Bürojob zusammen mit Ihren Kollegen den erfolgreichen Projektabschluss feiert. Sehr süffig, fein spritzig und vollkommen erhaben schmeckt dieses Pößnecker Bier. Alles in allem ein sehr gutes Exemplar thüringischer Braukunst. So kann man den Feierabend genießen. Würde ich jetzt noch einen etwas ausgeprägteren und vor allem eigenständigeren Charakter erleben, würde dieses Bier ganz oben stehen, so gibt es "nur" 8 von 10 Punkten.
Bewertung:

Flash
2011-10-05
Für ein Pils ungewöhnlich mild. Sicher Geschmackssache, aber für mich zählt es zu den schwächeren Pilsbieren in Thüringen. Aber die Konkurrenz an guten Bieren ist dort bekanntlich auch wirklich groß!


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