Biertest - Riedenburger Festbier
Brauerei:
Riedenburger Brauhaus Michael Krieger KG / Riedenburg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
07.05.2023
Testobjekt:
0,5l-Bügel-Flasche
Biersorte:
Märzen
Alkoholgehalt:
5,50%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
sattes Bernstein
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig-getreidig
Geschmack:
malzig, subtile Säure, süßlich, nach Getreide, kernig, süffig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Noch 231 Tage bis zum Heiligen Abend, so langsam kann man sich gedanklich darauf vorbereiten, oder? Ich mache das mit dem "Riedenburger Festbier". Dieses 5,5%ige Märzenbier zeigt auf dem Etikett einen biertrinkenden Weihnachtsmann! Sympathisch :-). Mein Bier sieht im Glas richtig lecker aus: Ein sattes Bernstein ist unter der üppigen und festen Schaumkrone zu sehen. Der Geruch bietet getreidige und malzige Aromen, der erste Schluck ist sehr malzig und voller Karamell. Leider stört für einen kurzen Moment eine subtile Säure, die nicht hier reinpasst. Das MHD ist aber noch einige Monate in der Zukunft. Zum Glück ist dieses ungewohnte und unpassende Aroma schnell weg. Dann wird es brotig und kernig-nussig. Leichte Röstaromen sorgen für einen herzhaften Geschmack, der Hopfen ist am Rande tätig und lässt das "Riedenburger Festbier" leicht würzig erscheinen. Ich nehme noch mal einen Schluck zu mir und kann rote Beeren schmecken. Nicht schlecht. Unterm Strich ist es mir aber doch etwas zu massiv und die Säure passt für mich auch nicht dazu. So verbleibe ich bei einem "Durchschnittlich".
Bewertung:

THORsten
2025-07-13
Ist zwar nicht die passende Jahreszeit, aber mein Testbier-Kühlschrank beschwert mir das Riedenburger Weihnachtsfestbier. Vorweg der Weihnachtsmann auf dem Etikett der ein Bier in der Hand hält und im Hintergrund eine Winterlandschaft mit sternenklaren Himmel, gefällt mir außerordentlich gut und ich freue mich schon auf die Weihnachtszeit. Gebinde ist eine braune 0,5 Flasche mit Bügelverschluss. Es riecht malzig leicht süßlich. Der Antrunk schmeckt mild malzig. Im Mittelteil folgt ein süßlicher Geschmack von Honig und einem Hauch Röstmalzaromen. Zum Ende hin ist der Hopfen zurückhaltend aber präsent. Mir gefällt das Bier sehr gut, vielleicht ist es schon die Vorfreude aber dieses Festbier kommt dieses Jahr in engere Auswahl. 8 Kronkorken.
B.B.
2025-03-08
Der alberne Weihnachtsmann auf dem Etikett ist zum Glück nicht mehr da . Schön goldig und leicht trüb sieht das Bierchen aus . Aber meine Nase erschnüffelt einen Duft nach Hefe , und es riecht leicht säuerlich , fast wie ein Hefeweizen . Es hat recht wenig Kohlensäure . Ein seltsames Bier , was ich nicht recht einordnen kann . Irgendwie passt nicht alles zusammen . Geht so . Nicht besonders gut , aber auch nicht sehr schlecht .


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