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Biertest - Ricklinger Stout

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Ricklinger Landbrauerei "Zur Alten Försterei" / Rickling


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

25.03.2017


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Stout


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

schwarz


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

nach Kaffee und Karamell


Geschmack:

sehr bitter, trocken, nach Kaffee, langer Abgang


Sonstiges:

Das 2004er-Testbier hatte 5,8%vol. Alkohol!


Fazit:

Bewertung 16.09.2004: Stout = Guinness = Ricklinger Stout. Eine ganz einfache Rechnung. Dieses Stout (eng. stark) ist ein typisch irisches Bierchen. Und vor allem schwarz wie die Nacht. Und: Sorry, aber ein wirklich geiler Schaum. Riechen tut es nach fast gar nichts. Dafür ist es geschmacklich umso interessanter. Es ist sehr bitter und sehr schokoladig. Nicht unbedingt Vollmich-Nuss, sondern richtig Zartbitter. Und wie es sich für ein echtes Stout gehört, hat es auch ziemlich wenig Kohlensäure. Das "Ricklinger Stout" ist ein absolut vollmundiges Bierchen mit einem unwahrscheinlich komplexen Geschmack. Was der Braumeister hier gebraut hat, ist wirklich einen Oscar wert. Der Grundgeschmack ist stark hopfenlastig, das Malz kommt erst im Mittelteil zum Einsatz und ist erst dann schmeckbar. Aber dann ist dieses sehr stark geröstet Malz absolut richtig am Platz. Ein wahrhaft tolles Bier mit einem intensiven Bukett. Absolut nichts für Anfänger. Granate !!! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 29.03.2011:
Vor zwei Tagen war ich direkt in Rickling, dem kleinen Schleswig-holsteinischen Dörfchen nahe bei Neumünster. Dort habe ich einen 6er-Träger mit den verschiedenen Bieren erstanden, die jetzt die nächsten Tage verköstigt werden. Ja, dass ist echt ein Traumjob :-) Vor mir steht nun eine 0,5l-Bügel-Flasche des "Ricklinger Stout". Dieses habe ich vor 6,5 Jahren direkt vor Ort getestet und da hat es die volle Punktzahl abgesahnt. Heute hat es "nur" noch 5,0%vol. (statt 5,8%) und deswegen kann man schon davon sprechen, dass der Geschmack ein ganz anderer sein wird. Also, genug geredet, fangen wir an. Nach dem Einschenken sehe ich erst ein Mal schwarz. Ein Traum. Darüber ist ein fester Schaum zu erblicken. Hält man die Nase an das Glas, kann man feine Kaffee- und Schokoladennoten riechen. Na, das fängt doch klasse an. Jetzt wird es aber Zeit, den ersten Schluck zu sich zu nehmen... und... Uiii... Das ist aber bitter. Und staubtrocken. Geil! Mannomann, dass ist aber hopfig. Da hat der Braumeister, Udo Lämmer, aber eine ordentliche Portion in den Sud gehauen. Noch nach Minuten hat man diese trocken-bittere Note auf der Zunge. Respekt. So langsam, wirklich sehr langsam, erholt sich die Zunge und die anderen Armen schimmern durch. Kaffee, eine ganz subtile Zartbitterschokolade und eine leichte Grasnote kommen durch. Ein klasse Stout, welches mir aber einen Tacken zu wenig Süße und etwas zuviel Bittereinheiten bietet. Gerade nach fünf-sechs Sekunden wird es auf der Zunge Wüstengleich. Ich glaube sogar, beim Husten Sand gespürt zu haben, so trocken geht es im Rachen zu. In der Mitte kann ich dann wieder diese dezente Gras-/Heunote schmecken, die relativ lange hält und dem Bier einen ursprünglichen Touch verleiht. Ja, dieses Stout ist sehr gut, aber auch gewöhnungsbedürftig. Einen Hauch mehr Süße und es wäre ein ganz Großes. So verfehlt es knapp den Thron und bekommt dieses Mal nur neun Punkte!!! Aber das ist doch auch eine Wucht. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 25.03.2017:
Letztes Wochenende ging es mal wieder in den hohen Norden. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch einen kurzen Abstecher nach Rickling machen. In diesem winzigen Dörfchen gibt es seit 1996 eine Brauerei, die eine Menge verschiedener Biere braut. Unter anderem immer noch das schon zwei mal getestete "Ricklinger Stout", welches auch heute 5,0%vol. Alkohol hat. Im Glas sieht es wie gemalt aus: Schwarz wie die Nacht ist es, der Schaum darüber ist super üppig, fest und cremig ist er. Dabei riecht es dezent nach Kaffee und Karamell, auch ist eine deutliche Süße wahrzunehmen. Wenn man dann aber einen Schluck zu sich nimmt, erlebt man das krasse Gegenteil. Von der Süße ist nur nebenbei etwas zu schmecken, es überwiegen in den ersten Sekunden leckere Kaffee- und Röstaromen. Auch ist ein Hauch Karamell zu schmecken. Dann aber, und das geht von jetzt auf gleich, explodiert förmlich die Bittere. Erst würzig, dann aber ratzefatze schnell dominiert die trockene Bittere. Wow, das erlebt man auch nicht alle Tage. Ein wirklich starkes Stoutbier. Die Schokolade wird bei den nächsten Schlücken deutlicher, zumindest in den ersten paar Sekunden. Dann driftet es wieder sehr schnell ins Bitter-Trockene ab. Und der Abgang ist wirklich ellenlang. Mannomann... Noch nach Minuten habe ich eine betäubte Zunge... Dieses Bier ist nicht für alle geeignet. Wer es hingegen extrem bitter mag, sollte hier zugreifen. Für mich hat es etwas nachgelassen, aber sehr gute acht Punkte sind noch drinnen... 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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