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Biertest - Ricklinger Rauchbier

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Ricklinger Landbrauerei "Zur Alten Försterei" / Rickling


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

02.04.2011


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Rauchbier


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

leicht trübes, sattes bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

nach Speck, sehr rauchig


Geschmack:

sehr rauchig, malzig, nach Speck, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 16.09.2004: Die Landbrauerei Rickling ist die derzeit nördlichste Rauchbierbrauerei Deutschland. Das wird sich aber in 2005 ändern, denn der Braumeister der Husumer Brauerei sagte mir, dass er 2005 mit einem Rauchbier die Kenner an der Nordseeküste verwöhnen möchte. Nun gut, aber solange sind wir erst mal hier, um diese fränkische Spezialität zu probieren. Es schmeckt wirklich überraschend gut. Gut geräuchertes Malz, verbunden mit einer angenehmen Hopfennote. Der Beginn ist hopfig-rauchig, dann wird es fruchtiger. Ein wahrhaft schönes rundes Aroma. Der Mittelteil ist hopfiger und der Abgang lässt dann einen Minuten lang dieses Bukett genießen. Es ist vor allem schön kalt. Insgesamt ein interessantes Bier. Netter Beginn, aber der Abgang möchte nicht 100%ig überzeugen. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 02.04.2011:
Mannomann, ist das ein schöner Frühlingstag gewesen. Es ist ein Samstag, es ist ein blauer Himmel zu sehen und das Thermometer sagt fantastische 24°C an. Traumhaft. Und jetzt steht auch noch ein Rauchbier vor mir. Aus der Ricklinger Landbrauerei stammt dieses 5%ige Bier, welches mit Sicherheit eine echte Besonderheit in Norddeutschland darstellt. Normalerweise bekommt man diese außergewöhnlichen Biere nur in Oberfranken. Nun bin ich aber mal gespannt, wie es munden wird. Eingeschenkt sieht es sehr appetitlich aus: eine leichte Hefetrübung und eine feinporiger Schaum. Der Geruch ist aber schon mal abgefahren rauchig. Man möchte meinen, ein Stück Speck liegt vor einem. Aber noch viel heftiger ist der erste Schluck. Ein intensiv rauchiger Antrunk, der aber auch über viel Erde und Moos verfügt. In der ersten Sekunde wirkt es ziemlich spritzig, dieser Eindruck lässt aber schnell nach und dann wirkt dieses Nordlicht etwas laff. In der folgenden Sekunde schmeckt dieses Bier noch Gras und Heu, erst nach ein-zwei weiteren Sekunden kommt der Rauchgeschmack wieder voll zur Geltung. Süffig ist es, aber auch in einer gewissen Art und Weise anstrengend. Was jetzt nicht negativ gemeint ist, sondern das Gegenteil von einem leichten Weißbier sein soll, welches man an so einem herrlichen Tag gerne mal ohne darüber nachzudenken im Biergarten zu sich nimmt. Nein, hier ist Ruhe angesagt. Dieses Bier genießt man langsam und behutsam. So stellt sich auch der Hopfen vor. Langsam tastet er sich voran, es schmeckt nicht bitter, sondern angenehm würzig. Der lange Abgang und die subtile Süße gefallen mir. Wobei ein Hauch mehr Spritzigkeit diesem Bier gut tun würde. Unterm Strich ein leckeres Rauchbier, welches sich zwar nicht direkt mit den Bamberger Originalen vergleichen lässt, aber ganz klar dieser Biersorte zuzurechnen ist. Gut gemacht, Herr Braumeister. 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Peter aus HH
2011-05-16

Kommando zurück!
Einem geschenkten Gaul, guckt man nicht ins Maul!!
Zu spät hatte ich mir auf dem Etikett das Verfallsdatum angesehen: ein Monat über die Zeit!
Meine Entschuldigung geht an alle Bierfreunde und an die Ricklinger Brauerei!
Sorry!

Peter aus HH


Peter aus HH
2011-05-15

Hallo Rauchbierfreunde, vor zehn Tagen habe ich in Bamberg noch mit großem Genuss im Schlenkerla Rauchbier getrunken. Ein Bekannter aus Bad Segeberg, dem ich das erzählt hatte, ließ mir heute zwei Ricklinger Rauchbiere zukommen!
Nee Freunde, das haut nicht hin! Sicher ist Pils nicht gleich Pils; und Alt nicht gleich Alt! Aber diesem beiden Rauchbierchen haben wirklich nichts miteinander zu tun. Es ist am besten, in großem Zug zu genießen, damit die unangenehme Säure nicht so zum Tragen kommt! Beim Alkohol vermeinte ich einen 3Prozenter zu testen! Es mag ein Bier sein, was manchem schmeckt, aber messen muss man es letztlich doch an einem Bamberger.
Gruß aus HH

Peter aus HH


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