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Biertest - Ricklinger Märzen

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Ricklinger Landbrauerei "Zur Alten Försterei" / Rickling


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

26.03.2017


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Märzen


Alkoholgehalt:

5,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

leicht stumpfes, sattes goldgelb


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

leicht süßlich


Geschmack:

würzig, süßlich, minimal rauchig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 16.09.2004: Märzen im September. Da fasst man sich ja im ersten Moment an den Kopf. Aber, es ist im Grunde das gleiche Bier, welches auch auf dem Oktoberfest ausgeschenkt wird. Es ist etwas stärker und wurde früher im März eingebraut, damit man im Herbst ein ordentlich zünftiges Bierchen bekommt. Und nun gibt es so ein Märzen auch hier in Schleswig-Holstein. Eher ungewöhnlich, aber ein tolles Angebot. Der Braumeister ist wirklich viel herumgekommen. Aber nicht nur das, man kann ihm quasi auch bei der Arbeit zuschauen. Im Moment sitze ich ganz gemütlich im Wintergarten und schaue durch ein großes Fenster, und sehe Herrn Lämmer fleißig bei der Arbeit zu. Aber zurück zu diesem Bier. Das Märzen ist relativ süffig, ein sehr blumiger Geschmack macht sich am Gaumen breit. Leider ist dieses Bier mit ziemlich wenig Kohlensäure versetzt. Die schöne Farbe und der cremige Schaum machen wieder einiges wett. Durch den geringen Anteil an Kohlensäure wirkt es leicht abgestanden. Zudem schmeckt es leicht säuerlich. Dieses Märzen aus Rickling ist ein nicht ganz so spannendes Bierchen, kein wirklicher Renner. Eher im guten Durchschnitt anzusiedeln. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 31.03.2011:
Ja, dieses Mal passt es besser. War haben März und vor mir steht das "Ricklinger Märzen". Es hat wie beim letzten Test direkt vor Ort auch dieses Mal 5,5%vol. Nur teste ich es heute zuhause hier in Düsseldorf, gekauft habe ich es aber in dieser gemütlichen Hausbrauerei vom Ehepaar Lämmer. Beim letzten Mal hat es durchschnittliche 6 Punkte erhalten, mal gucken, ob da heute mehr geht. Im Glas sieht es zumindest richtig gut aus: ganz leicht hefetrüb und der Schaum ist üppig vorhanden. Die Nase kann eine dezente Rauchmalznote feststellen, der erste Schluck ist ebenfalls ziemlich rauchig. Ist das wirklich das "Märzen"? Oder hat man sich beim bekleben der Flaschen vertan? Zumindest schmeckt es ziemlich gut. Ein samtener und doch relativ spritziger Antrunk ist festzustellen. Und ziemlich süffig. Weich und rund läuft dieses Ricklinger Bier über die Zunge. Nach ein paar Sekunden wird es noch besser, dann kommen leicht würzige Noten durch, die eine gewisse Kernigkeit transportieren. Ein klasse Bier mit einem ungewöhnlichen Antrunk. Und im weiteren Verlauf wird es richtig gut. Ich glaube, ich habe schon ab und zu so ein Märzenbier mit einer Rauchnote zu mir genommen. Klasse. Heute schneidet es besser als 2004 ab. Keine Frage. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 26.03.2017:
Fast auf den Tag genau vor sechs Jahren habe ich das letzte Mal das "Ricklinger Märzen" getestet. Kinder, wie die Zeit vergeht. Ich bin gespannt, wie sich das Bier bzw. die Rezeptur in den letzten Jahren verändert hat oder ob es heute wieder voll abräumt. Schmeckt es immer noch so rauchig? Gleich weiß ich es. Im Glas sieht es richtig lecker aus: Ein leicht stumpfes, sattes Goldgelb ist zu sehen, darüber ist eine üppige Schaumkrone. Der Geruch bietet eine leichte Süße, eben so, wie es bei einem Märzen sein soll. Interessant ist der Antrunk. Die Rauchnote vom letzten Mal ist absolut in den Hintergrund gerückt worden. Eine leckere Kernigkeit ist vorhanden und etwas Malzsüße. Ganz klar dominiert auch bei diesem Bier der Hopfen. Eine ordentliche Bittere, die Ewigkeiten anhält. Mannomann. Typisch norddeutsch. Man freut sich, einen neuen Schluck zu sich zu nehmen, weil es dann für eine kurze Zeit nicht bitter ist. Aber wie gesagt: Eine kurze Zeit. Denn nach wenigen Sekunden ist die Bittere wieder da und sorgt erneut für eine satte Trockenheit. Lecker ist vorher die leichte Kernigkeit. Und auch die Rauchnote ist vorhanden. Wenn auch sehr subtil und eher angedeutet. Alles in allem ein interessantes Märzenbier. Und weit weg vom Durchschnitt. 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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