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Biertest - Ostfriesen Bräu Landbier Hell

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Ostfriesen Bräu – Historische Landbrauerei mit Brauhaus / Großefehn-Bagband


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

07.11.2017


Testobjekt:

1,0l-Flasche


Biersorte:

Zwickel


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

stumpfes, helleres Bernstein


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

kernig


Geschmack:

sehr spritzig, trocken, kernig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

Vielen Dank an Kai-Robert Fornol!


Fazit:

Na, das ist aber mal ein prächtiges Fläschchen, was da nun vor mir steht. Aus dem "Bierdorf" Bagband in Ostfriesland stammt das "Ostfriesen Bräu Landbier Hell", welches scheinbar relativ neu auf dem Markt ist. Ansonsten braut man dort seit 2001 das Dunkle Landbier. Dieses Zwickel hat einen Alkoholgehalt von 4,8%vol. und sieht eingeschenkt einwandfrei aus: Ein stumpfes, helleres Bernstein ist zu sehen, der Schaum ist sehr fest und üppig, der Geruch verspricht so einiges. Der Antrunk ist sehr spritzig, und bietet von Beginn an eine lupenreine Kernigkeit. Nussige Aromen sind vorhanden, es schmeckt absolut urig und zünftig. Echt gut. Das Landbier wird ziemlich schnell trocken, so richtig bitter ist es aber nicht. Da es der Malzsüße aber nicht allzu viel Platz lässt, schmeckt es doch schon ein klein wenig oberflächlich. Der Abgang ist lang, das Bier gut würzig. Die norddeutsche Herkunft ist definitiv nicht zu leugnen, es hat einen herben Charakter. Trotzdem schmeckt es viel besser als dieses andere friesische Fernsehbier, welches früher mal ganz gut war. Mit jedem weiteren Schluck wird dieses sehr spritzige, ja, fast schon "laute" Bier süffiger. Das gefällt mir. So kann ich unterm Strich sagen, dass dieses Landbier richtig gut ist! Und damit gehen klasse neun Punkte nach Ostfriesland...


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Rolf Röhrig
2019-04-17

Gut, da mögen jetzt fast eineinhalb Jahre zwischen den "Tests" liegen, aber den "9 Punkten" kann ich hier dennoch nicht zustimmen. Etwas "losgelöst vom Festland", nämlich auf einer ostfriesisch-vorgelagerten Insel vorurteilsfrei als Rheinländer getestet, würde ich gerne folgendes anmerken: die Präsentation im Glas ist gut, der angenehm hopfige Duft macht als "hop-head" Lust auf mehr, auch "nussige" Aromen mögen noch stimmen - "trocken" im Geschmack sehe ich schon nicht mehr so - wenn man/frau an Kreationen der Rügener Inselbrauerei - und "süffig" erst recht nicht, wenn man/frau an Altbier und/oder an süddeutsche Bierkreationen denkt. Eine Erkenntnis des Autors, der ich mich anschließen kann, ist die gewisse "Oberflächlichkeit" dieser Bierkreation, welche sich im Laufe der Osmose in den Körper einstellt - und damit fällt mir leider das unmaßgebliche Fazit ein , dass "dieses andere friesische Fernsehbier" - obwohl anscheinend seit der Generation "Lodenmantel" geschmacks-geschliffen, entkernt, gefiltert und geklärt... - leider nach dem ersten Liter besser weg kommt. So etwas würde ich allerdings einem Rheinländer nicht verzeihen ! Unterm Strich: 7 Punkte in die Nähe. JA, ES TUT MIR LEID !!!


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