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Biertest - Orval

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie d'Orval / Villers-devant-Orval


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

19.07.2020


Testobjekt:

0,33l-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

6,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Zucker, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

leicht fruchtig


Geschmack:

sehr spritzig, trocken, würzig, leicht bitter und fruchtig, malzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 27.02.2003: Das nenn ich mal eine schöne Flasche. Schwarzes Glas, geschwungen, wie eine teure Mineralwasserflasche. Da wird dann natürlich auch viel vom Inhalt erwartet. Ba, dann schaun mer mal. Der erste Schluck, und der kommt schon mal außergewöhnlich herbe daher. Normalerweise sind belgische Abteibiere eher süßlich, aber dieses erinnert ja schon fast an ein Pils. Wenn da nicht der Hefegeschmack wäre, der es eben doch unterschiedlich macht. Der lange, leicht bittere Abgang, der auch nach Minuten noch anhält, ist dann doch schon etwas besonderes. Insgesamt kann man sagen: Nicht jedermanns Geschmack. Wer es herber mag, der sollte mal zugreifen. Alleine der Flasche wegen! 7 von 10 Punkten.

Bewertung 30.05.2015:
Die Flasche des Orval ist wirklich sehr schön. Geschwungen ist sie, absolut hochwertig. Kein Wunder, ist doch das Bier in der Flasche auch ein besonderes, nämlich ein Trappistenbier. Acht Trappistenklöster brauen mittlerweile Bier, dieses Kloster stellt seit 1931 Biere her. Das "Orval" hat wie beim letzten Mal 6,2%vol. und im Glas sieht man erst einmal fast nur Schaum. Auch das laute Öffnen des Kronkorkens sagt viel über die Flaschengärung aus. Es dürfte ein sehr spritziges Bier werden. So ist es auch. Das hefetrübe Bier ist extremst spritzig, eine dominante Säure kommt durch, die aber wahnsinnig hochwertig schmeckt. Zitrusfrüchte kommen durch, auch etwas Apfel. Von der Süße fehlt aber fast komplett die Spur, einige Karamellaromen kommen durch, ansonsten ist das Bier wirklich supertrocken und ziemlich bitter. Und es wirkt edel. Ein neuer Schluck entlockt dem Bier würzige Aromen, auch etwas Lakritz kommt durch. Mannomann, ein wirklich komplexes Bier. Das Orval bietet eine Menge Aromen. Bittere, Fruchtigkeit, Säure, Würzigkeit, und einen schier endlos langen Abgang. Was will man mehr. Ein grandioses Bier. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 19.07.2020:
Immer wieder ist es ein Highlight, das belgische "Orval" in Händen zu halten. Zuallererst wegen der einzigartigen Flasche, die ein bisschen an alte Champagner-Flaschen erinnert. Nur eben in der 0,33l-Fassung. Und dann hat es mich beim letzten Test 2015 total begeistert. Da möchte ich doch hoffen, dass es heute ebenfalls so grandios schmecken wird. Sehr viel Schaum entsteht beim Einschenken, dieser ist sehr fest und feinporig. Darunter ist ein stark getrübtes Bernstein zu sehen. Leicht fruchtig riecht es, ich kann etwas Kirsche entdecken. Der Antrunk wird erst mal komplett von der sehr lebhaften Kohlensäure eingenommen. Man, dass ist aber auch spritzig. Auch hier haben wir die Parallele zum Schampus. Geschmacklich ist es sehr trocken und ziemlich würzig, ab der Mitte würde ich das Bier auch bitter nennen. Dazu kommt aber eine subtile, aber schmeckbare Kirsche, die ich eben schon riechen konnte. Ein weiterer Schluck und für einen sehr kurzen Moment konnte ich Alkohol schmecken. Danach wird es würzig. Sehr lang ist der Abgang, ein Hauch Lakritz ist zu schmecken. Wer es sehr spritzig und hochwertig mag, ist hier genau richtig. Diese subtile Frucht und die zurückhaltende Süße passen prima und lassen das Orval so schmecken wie die Flasche erscheint: Edel! Zusammenaddiert bekommt das Bier acht Punkte! Sehr gut! Und damit fast grandios :-) 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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raskolnikow
2019-12-05

Hier werden sich die Geister scheiden. Ich denke, Einsteigern und Gelegenheitstrinkern wird der Geschmack eher nicht zusagen. Auch wer süffig-malzige Biere bevorzugt, wird hier kein zweites Mal zugreifen. Es ist "hart" zu trinken, hat einen komplexen Geschmack, der deutlich ins bitter-herbe geht. Auch bei mir wäre das kein Produkt, das ständig auf dem Tisch landen würde. Aber ab und an doch trinkbar. Würde eine 8/10 geben.


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