Biertest - Oettinger Oettingen Hefeweißbier Naturtrüb
Brauerei:
Oettinger Brauerei GmbH / Oettingen
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
23.11.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Helles Hefeweizen
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hefe
Farbe:
trübes goldgelb
Schaumkrone:
viel
Geruch:
leicht hefig, nach Weizenmalz
Geschmack:
malzig, leicht hefig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 21.01.2005: Heute Abend steht das "Oettinger Hefeweißbier Naturtrüb" vor mir. Und zwar jenes aus Bayern, genauer: Oettingen. Also keines aus irgendwelchen Zweigstellen. Ein bayerisches Produkt also. Der Schaum ist nicht so reichhaltig, wie man es von Weißbieren vielleicht gewohnt ist. Aber OK ist er allemal. Hefig ist es, dazu kommt eine gewisse Spritzigkeit. Kein schlechtes Bier. Vor allem ist es günstig. Oettinger stellt ja nun wirklich preiswerte Biere her. So auch dieses. Natürlich gibt es Vorurteile, die behaupten, dass es sich um schlechte Qualität handelt. Dem muss ich konsequent mit einem Nein begegnen. Dieses Hefeweißbier ist ein leckeres Bier. Der eigene Charakter kommt vielleicht ein wenig zu kurz, aber sehr gut trinkbar. Sehr guter Durchschnitt. 7 von 10 Punkten.
Bewertung 23.11.2010: Bei den Lebensmittel-Discountern wie Lidl, Aldi und Netto kauft man gut und gerne ein. Man bekommt dort eine gute Qualität zum günstigen Preis. Das ist allgemein anerkannt und heute ist es kein Wunder, wenn der Manager mit seinem Benz vorfährt, um dort seinen Balsamico-Essig oder eine gepflegte Flasche Rotwein einzukaufen. Aber warum hat das Oettinger einen so schlechten Ruf? Das ist mir ein Rätsel. Im Grunde genommen ist es analog zu sehen: gutes Bier zum unschlagbaren Preis. Warum? Weil man keine Werbung schaltet. So steht heute Abend mal wieder so ein "Billigbier" vor mir. Zum zweiten Mal kommt das "Oettinger Hefeweißbier Naturtrüb" aus Oettingen ins Biertestglas. Für ein Weißbier hat es ungewöhnlich "wenig" Alkohol, nämlich nur 4,9%vol. Eingeschenkt ist es aber von den namhaften Vertretern der Weißbier-Riege nicht zu unterscheiden: goldgelb, unfiltriert und mit einer festen Schaumkrone. Der Geruch ist leicht hefig, mit Spuren in Richtung Weizenmalz. Und der erste Schluck ist auch nicht schlecht. Etwas wenig Kohlensäure ist zu vernehmen, und es wirkt zu dünn. Das Volumen fehlt. Da merkt man dann, dass die paar Zehntel-Prozentpunkte Alkohol fehlen. Nach ein paar weiteren Schlücken wird es gefälliger, das Weizenmalz hat hier die Oberhand, so dass die Süße des Gerstenmalzes nur bedingt durchkommt. Vom würzigen Hopfen schmecke ich auch nicht so viel. Irgendwie scheint es so, als ob man etwas am Geschmack gedreht hat. Die Tiefe fehlt mir. Auf jeden Fall will dieses Oettinger keinem wehtun, so massentauglich ist es. Und da haben wir es eben wieder. Man bekommt für sein Geld eine gute Qualität. Die Markenartikel haben zum Teil ihr Alleinstellungsmerkmal, dieses sucht man in der Regel bei den No-Name-Artikeln. So dann auch hier. Insgesamt kann ich diesem Hefeweißbier aus dem Stammhaus im bayerischen Oettingen dieses Mal nur einen Platz im Mittelfeld anbieten. Es fehlt doch noch so einiges. Also: 5 von 10 Punkten.
Bewertung:

michael
2010-08-26
ja doch ganz leckeres Bierchen besser als das dunkle gleicher Marke und vor allem preiswert.
Kurt
2008-01-22
hat momentan leider stark nachgelassen. Kaum noch Hefe drin.
Thomas
2006-07-20
super Bier, sollte nicht zu kalt getrunken werden. tomi


Adler Hefe-Weizen Naturtrüb

Cody's Export 5,4%

Cody's Super Strong 8,9%

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Oettinger Oettingen Dunkles Hefeweizen

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