Biertest - Nikšićko Pivo
Brauerei:
Industrija Piva I Sokova Trebjesa / Nikšić (Montenegro)
Herkunft:
Montenegro
Getestet am:
11.10.2006
Testobjekt:
0,3l-Flasche
Biersorte:
Lager
Alkoholgehalt:
5,00%vol.
Zutaten:
Wasser, Malz, Hopfen
Farbe:
helleres goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
hopfig
Geschmack:
hopfig, leicht malzig, langer Abgang
Sonstiges:
53. Biertest-Land !!! Vielen Dank an Danni's Eltern für die Besorgung !!!
Fazit:
Supi! Das 53. Biertestland ist mit diesem montenegrischen Bier online gegangen. Und dann noch aus dem jüngsten Staat der Welt. Das ist doch gleich ein doppelter Grund zum Feiern. Es stammt aus der zweitgrößten Stadt dieses jungen Landes, welches vorher mit Serbien und noch vorher im Staatenbund Jugoslawien verweilen durfte. Wollen wir doch mal sehen, ob die Mittelmeeranrainer auch Bier brauen können. Das Etikett ist nicht ganz so spannend, aber kann ja nicht alles haben. Fest steht, dass der Inhaber dieser Brauerei die belgische InBev ist. Das soll schon was heißen, was das Potenzial angeht. Ok, dann öffnen wir mal das Fläschchen und schenken es ins Biertest-Glas ein. Ein helleres goldgelb und eine stabile und durchschnittlich hohe Schaumkrone setzt sich. Es riecht hart nach Hopfen der etwas günstigeren Art. Geschmacklich ist es im ersten Moment ganz leicht säuerlich, dann wird es für einen kurzen Moment sogar etwas kerniger, um sich dann voll und ganz dem Hopfen hinzugeben. Der nächste Schluck ist dann von gleicher Machart. Relativ hart und kantig. Und die Montenegriner mögen es wohl etwas bitterer, denn am Hopfen haben die Kollegen nicht gespart. Auf der anderen Seite darf man mal froh sein, kein weichgespültes Pilsbier herunterzuwürgen. Das Malz, welches absolut im Hintergrund weilt, ist ok und, wie gesagt, zu Beginn auch etwas kerniger. Das man hier kein Geschmackswunder erleben darf, war von vorn herein klar. Und so schlecht ist es auch nicht. Ich denke, wenn man es im Urlaub am Meer trinkt, kommt es ganz gut, vielleicht ist es nach ein paar Tagen dann aber auch genug damit und man freut sich auf ein deutsches Bier. Durchschnittlich.
Bewertung:



Nik Gold
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