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Biertest - Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Klosterbrauerei Neuzelle GmbH / Neuzelle


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

13.11.2011


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Schwarzbier


Alkoholgehalt:

3,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Invertzuckersirup


Farbe:

schwarz


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht würzig


Geschmack:

süß, malzig, rauchig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 22.10.2004: Paradiesisch lieblich, so steht es geschrieben auf dem Flaschenetikett. Na, dass hört sich ja nach einer süffigen Veranstaltung an. Eingeschenkt erkennt man dann auch gleich seine Gattung: Ein reinrassiges Schwarzbier. Und wie der Name schon vermuten lässt, es ist wirklich schwarz. Dazu ein cremiger, brauner Schaum. Der geringe Alkoholgehalt von nur 3,9%vol. und der Zutat "Zucker" kommt einem doch aus Böhmen sehr bekannt vor. Der erste Schluck kommt dann auch umso besser. Es schmeckt sehr süß, sehr süffig. Es kommt einem wie Vitamalz für Erwachsene vor. Dazu passt der malzige Geschmack, mit einem Touch ins Geröstete. Dieses Bier kann echt satt machen. Man nimmt einen Schluck und hat Angst, dass einem die Zähne zusammenkleben. Aber lecker ist es. Insgesamt ein tolles Schwarzbier. Aber ich denke, mit einem Prozentpunkt mehr Alkohol würde es noch besser abgehen. Aber auch so: Super! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 13.11.2011:
Ein weiteres Mal steht das "Neuzeller Kloster-Bräu Schwarzer Abt" vor mir. Dieses Schwarzbier aus Brandenburg wird mit Zucker hergestellt, was normalerweise dazu führt, dass dieses Getränk dann in Deutschland eben nicht mehr Bier genannt werden darf. Die Brauerei hat sich 2005 erfolgreich gerichtlich durchgesetzt, die vor der Wende mit Zucker gebrauten Biere auch nach der Wiedervereinigung, wo dann das Reinheitsgebot bindend in Kraft trat, weiterhin nach gewohntem Rezept zu brauen. Deshalb stellt sich dieses Schwarzbier so vor. Beim letzten Test Mal 2004, also vor der Gerichtsentscheidung (die Begrifflichkeit Schwarzbier auf dem Etikett ist neu), hat dieses 3,9%ige Bier die volle Punktzahl eingeräumt. Mal gucken, was das heute gibt. Ein sattes Schwarz, darüber eine feste Schaumkrone, so schaut dieses Bier aus Neuzelle im Glas aus. Der Geruch ist dezent würzig, kein Vergleich zum ersten Schluck. Dieser wirkt sehr malzig, rauchig und mit einer dezenten Erdnote. Nicht schlecht. Das Malz ist wirklich mal ordentlich geröstet worden. Dazu schwingt die ganze Zeit ein sehr süßes Aroma mit. Ja, den Zucker kann dieses Bier nicht verleugnen. Nach den ersten süßlichen Sekunden, kommt der Hopfen durch, der eine schöne Würzigkeit ausstrahlt, dem Röstaroma aber zu keiner Zeit den Platz weg nimmt. Lang ist der Abgang, süßlich und einem ruhiger werdenden Hopfen. Ein klasse Schwarzbier aus Brandenburg. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Herbert
2017-01-09

Nicht mein Fall: Antrunk und Mittelteil werden von einer penetranten, unaromatischen Süße überlagert. Der Abgang wechselt dann zu lang anhaltenden Röst- und Hopfenaromen. Nach der halben Flasche habe ich es aufgegeben, Ausguß....


Andreas
2015-09-27

Wirklich ein sehr würziges "Malzbier". Eine ordentliche Portion Röstmalz, der Zucker und eine harmonisch dazu passende Hopfung machen hieraus ein leckeres kräftiges Bierchen zum Nachtisch.


Peter
2008-06-19

Hallo Mario, zum Kloster Neuzelle zu fahren lohnt sich allemal - ob auch zur Klosterbrauerei ist mehr als in anderen Fällen Geschmacksache. Nach meinem Empfinden ist bei allen "normalen" Biersorten eine typische Neuzeller Note festzustellen! Zuerst etwas befremdlich, gewöhnt man sich daran, und die Bierchen schmecken (Bamberger Rauchbiereffekt)! Der Schwarze Abt allerdings hat mich doch sehr gefordert. Handwerklich sicher gut gemacht und mit einer wirklich schönen Röstnote ausgestattet, sollte es jeder Bierfreund probiert haben - aber 1-2 Prozentchen mehr würde sicher bei den Freunden gut ankommen! So ist es doch arg "dick" und füllt deshalb zu schnell ab! Man möchte schließlich noch mehr trinken! Auf jeden Fall bewundernswert, wie die Neuzeller eine Marktnische genutzt haben!


Torben
2004-10-23

Deiner Bewertung kann ich nur zustimmen. Der Schwarze Abt ist gehaltvoll, geschmacklich einwandfrei und bringt eine Röstnote mit sich, wie ich sie so in deutschen Schwarzbieren nur selten vorfinde (sondern eher in britischen Stouts). Ich habe den Abt als eine Mischung zwischen klassischem Schwarzbier, Caro-Kaffee und alkoholfreiem Malzbier empfunden. Aber Vorsicht vor den anderen Erzeugnissen dieser Brauerei! Ich habe mir mal übers Internet den Satz mit 12 Flaschen bestellt und muss sagen - entweder hop oder top. So empfehlenswert der Abt auch ist: Manche Sorten sind nahe an der Grenze der Zumutung.  


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