Biertest - Neuzeller Kloster-Bräu Kirsch Bier
Brauerei:
Klosterbrauerei Neuzelle GmbH / Neuzelle
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
27.11.2011
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Fruchtbier
Alkoholgehalt:
4,80%vol.
Zutaten:
Bockbier (Wasser, Gerstenmalz, Hopfen), Kirschmuttersaft, Invertzuckersirup
Farbe:
leicht trübes rot
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht fruchtig
Geschmack:
fruchtig, süßlich, leicht kirschig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 04.04.2005: Ein deutsches Kirschbier... Das finde ich gut, denn die meisten kommen ja aus Belgien. Dieses hier also aus Neuzelle. Diese Brauerei stellt eine ganze Menge an Bieren her, so denn nun auch dieser fruchtige Vertreter. Ein Fünftel dieses Mischgetränks besteht also aus Kirschsaft. Dementsprechend sieht es dann auch aus. Ein sattes Rot mit einer leichten Schaumkrone und einem dezenten fruchtigen Duft. Geschmacklich ist der erste Schluck dann etwas unrund. Das kann aber am Holundersaft liegen. Das Malz ist schmeckbar und beruhigt den Beginn. Der Abgang ist relativ lang, die Fruchtigkeit als solches nicht von schlechten Eltern. Nicht schlecht, dieses Fruchtbier. Leider hat der Beginn etwas muffiges, ansonsten ist es ein erfrischendes Bierchen aus Neuzelle. 7 von 10 Punkten.
Bewertung 27.11.2011: Scheinbar liest der Braumeister der Klosterbrauerei Neuzelle die Biertests auf dieser Seite. Denn beim letzten Test habe ich den Holundersaft angeprangert, und heute steht wieder eine Flasche "Kirsch Bier" vor mir und was lese ich bei der Zutatenliste? Zumindest keinen Holundersaft mehr. Coool :-) Dann müsste dieses 4,8%ige Fruchtbier ja noch besser als 2005 abschneidet. Das werden wir aber gleich wissen. Schenken wir dieses Neuzeller Bier doch einfach ein... Ein leicht hefetrübes Rot ist zu erblicken. Der Etikettenaufdruck "Naturbelassen" hat die Hefe schon angekündigt. Geschmacklich ist es erst einmal süß. Eine ziemlich intensive Fruchtigkeit kommt dazu, der Zucker ist aber ganz klar tonangebend. Wobei die Kirsche nicht so präsent ist, wie ich es noch in Erinnerung hatte. Leicht säuerlich wirkt es beim nächsten Schluck, das aber nur für zwei-drei Sekunden, dann wird es wieder süß. Vom Hopfen bekommt man fast nichts mit, nur sehr dezent wirkt die Würzigkeit durch. Ich muss aber auch sagen, dass die kommenden Schlücke immer besser werden. Gerade der Antrunk passt super. Würde dieser etwas länger sein, wäre dieses Bier glatt ein Aspirant auf den ersten Platz. Trotzdem sehr lecker. Und von Muffigkeit keine Spur. von 10 Punkten.
Bewertung:

_schulle_
2010-08-25
Ich empfehle dieses Kirschbier vom Fass. Es schmeckt auch aus der Flasche recht gut, aber zwischen Fass und Flasche liegen hier wirklich Welten. Herrlich, dieses Bier in der Urlaubs-Stammkneipe in der Mecklenburgischen Seenplatte nach einem Spaziergang im Sommer. Meinermeinung nacht aus der Flasche 7-8, vom Fass 9-10 Punkte.


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