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Biertest - Mort Subite Gueuze Lambic

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Mort Subite (Heineken) / Kobbegem


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

29.01.2021


Testobjekt:

0,375l-Flasche


Biersorte:

Spezialbier


Alkoholgehalt:

4,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizen, Fructose-Glukosesirup, wilde Hefen, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

leicht stumpfes bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

leicht säuerlich


Geschmack:

süßlich, mild, fruchtig, erfrischend, weich, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 13.08.2004: Wieder so ein belgisches Bierchen mit einem sonderbaren Namen: "Mort Subite", der schnelle Tod! Schön, das weckt Vertrauen. Aber dann wiederum wird dieses Bier in einer kleinen Champagnerflasche kredenzt. Mannomann. Ich denke, die Hälfte des Preises für dieses Produkt ging alleine für die Flasche drauf. Aber genug geschwafelt. Eingeschenkt und daran geschnuppert kommen leicht Sekterinnerungen auf. Ja, ein leichtes Prickeln in der Nase unterstützt diesen Effekt noch. Bernsteinfarbend und mit reichlich Schaum sieht es wirklich edel aus. Der erste Schluck ist dann ein weitere Zeugnis für die belgische Braukunst. Leicht säuerlich, mit einer guten Portion Kohlensäure versehen, kommt richtiger Trinkgenuss auf. Es ist zwar nicht jedermanns Geschmack, aber wer es dann einmal gekostet hat, könnte wirklich seinen Gefallen daran finden. Der Mittelteil ist dann in fester Hand des Malzes. Rund, weich kommt er daher. Den Mais merkt man erst auf den zweiten Schluck, dann aber nur sanft. Dieses Bierchen ist ein ganz großes, auch wenn es nicht mit "normalen" Bieren zu vergleichen ist. Sehr lecker. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 29.01.2021:
Das "Mort Subite Gueuze Lambic" ist nach 16 Jahren mal wieder an der Reihe. Ordentlich aufgehübscht hat man das Gueuze, das Etikett sieht ziemlich stylish aus. Bei einem G(u)euze handelt es sich um einen Verschnitt von verschiedenen Lambic-Bieren. Und Lambic ist ein Bier, welches mit wilden Hefe gebraut wird. Es ist also was ganz besonderes. Im Glas sieht es sehr ansprechend aus. Ein weißer Schaum auf einem leicht stumpfen Bernstein. Nicht schlecht. Leicht säuerlich riecht es, der Antrunk ist sehr mild und fruchtig. Neben der leckeren Säure kommen weitere Fruchtaromen durch. Grüne Äpfel sind zu schmecken, etwas Stachelbeere ist ebenfalls mit von der Partie. Die Kohlensäure ist leicht prickelnd, es geht sehr gut herunter. Auffallend wenig Hopfen ist vorhanden, das sorgt für einen lockeren Geschmack. Gerade den Damen unter uns wird dieses Bier gefallen. Ein neuer Schluck und wieder ist es lecker säuerlich. Nun schmecke ich aber auch den zugegebenen Zucker. Das ist fast schon eine Spur zu deutlich und wirkt etwas künstlich. Der lange Abgang rundet das sehr leckere Bier ab. Ein leichtes, mildes Gueuze. 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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