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Biertest - Moritz Fiege Gründer

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Privatbrauerei Moritz Fiege GmbH & Co KG / Bochum


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

28.09.2019


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Export


Alkoholgehalt:

5,10%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, leicht süßlich, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2019er-Testbier: Vielen Dank an Karin Lachmann!


Fazit:

Bewertung 30.11.2004: Dieses Bier mitten aus dem Ruhrgebiet präsentiert sich in einer 0,5l-Bügelflasche. Mächtiges Gerät. Im Glas sieht es dann aber noch besser aus. Ein schöner Schaum, der erstens reichlich vorhanden ist und zweitens auch relativ lange hält. Ein süffiger, leicht zurückhaltender Geschmack macht sich nach der Verkostung im Mund breit. ganz angenehm zu trinken und vor allem nicht so bitter wie die Pils-Variante aus gleichem Hause. Das "Gründer-Hell" ist ein süffiges Bierchen, welches durch seine Rundungen aus der Reihe tanzt. Ein leckeres Bier, welches gut schmeckt, aber nicht unbedingt etwas Besonderes darstellt. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 02.03.2012:
Das "Moritz Fiege Gründer", das Exportbier aus Bochum steht vor mir. Beim letzten Test 2004 hatte es noch den Namenszusatz "Hell", was einen annehmen ließ, dass es sich dabei um ein Helles und nicht um ein Export handelt. Nun schreibt man auch dazu, dass es sich um dieses untergärige Bier handelt. Der Alkoholgehalt beträgt weiterhin 5,1%vol. und auch heute steht eine 0,5l-Bügel-Flasche vor mir. Leuchtend goldgelb ist es, der Schaum ist sehr fest und cremig, der Geruch kann eine leicht süßliche Würzigkeit durchscheinen lassen. Der Antrunk ist fein rezent, die Kohlensäure läuft fein kribbelnd über die Zunge. Das Gerstenmalz ist relativ mächtig, ein voluminöser Beginn. Neben der angenehmen Süffigkeit kommt nach ein paar Schlücken eine immer dominantere Hopfennote durch, der erst leicht, dann aber immer würziger wird. Zum Ende kann man es sogar leicht bitter bezeichnen. Das Moritz Fiege ist gut und kann mit einem eigenen Charakter gegen den "Einheits-Export-Geschmack" ankämpfen. So bekommt dieses Bochumer Bräu wieder sehr gute 8 von 10 Punkten.

Bewertung 28.09.2019:
Da ist er ja, der Moritz... So sieht er also aus, der Gründer der 1878 gegründeten Privatbrauerei in Bochum, NRW. Ihm zu Ehren braut die gleichnamige Brauerei das Exportbier "Moritz Fiege Gründer", ein Bier, welches feinwürzig schmecken soll. Das möchte ich doch hoffen. Und hoffentlich schneidet es wieder so gut wie beim letzten Mal ab. Im Glas sieht es eingeschenkt richtig klasse aus: Ein blankes Goldgelb ist unter einer üppigen Schaumkrone zu sehen. Der Geruch ist würzig, der Antrunk relativ wenig spritzig, dafür aber umso bekömmlicher. Eine leichte Süße ist vorhanden, das Malzige dominiert und auch der Hopfen versteckt sich nicht. Ein wirklich gut zu trinkendes Exportbier. Süffig, mild und relativ süß. Ab der Mitte wird die Würzigkeit deutlicher, von bitter sind wir aber weit entfernt. Ein weiterer Schluck und das Malz wird wieder deutlicher. Ein langer Abgang rundet das alles ab. Das Bier ist gut zu trinken, es kann mich aber heute nicht vom Hocker hauen. Dafür ist es mir heute fast schon zu normal. Unterm Strich kann ich aber sagen: Ein gutes Exportbier mit einem gut ausbalancierten Süße-Hopfen-Verhältnis... 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten



Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Peter Stahl
2015-01-27

Das beste Export, das ich bisher getrunken habe. Extrem Rund, mit ungewöhnlich weichem Brauwasser, trotzdem unverkennbar ein Export.


Roger aus Dortmund
2007-07-22

Im Gegensatz zum äußerst herben Pils, ist das Gründer-Hell ein sanfter Schmeichler, ausgewogene Süffigkeit, weiches Brauwasser und angenehm langer Abgang machen dieses Bier zu einem wirklich harmonischen Exportbier mit durchaus markanter Grundnote. Gut auch die Tatsache, das es nicht schnell schal wird und seine Schaumkrone recht lange behält. Auch die postalkoholischen Nachwirkungen halten sich am darauf folgenenden Tag - anders als beim Pils - im Rahmen. Fazit : Wenn schon Fiegebier, dann Gründer Hell 8,5 von 10 Punkten !


Sven
2006-07-18

Also ich finde ja das Pils um einiges besser. Das hier ist so ein bisschen mild... Aber immer noch kräftiger als irgend ein Sauerlandgesöff. Die schmecken alle wie das Wasser nach dem Rohreputzen bei Fiege.  


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