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Biertest - Mönchshof Bockbier 6,9%

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Kulmbacher Brauerei AG / Kulmbach


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

01.04.2012


Testobjekt:

0,5l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Bockbier


Alkoholgehalt:

6,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

dunkleres bernstein


Schaumkrone:

viel


Geruch:

süß-malzig, nach Karamell


Geschmack:

malzig, nach Karamell, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

So ist's richtig... :-) Dieses Bier, das "Mönchshof Bockbier" hat alkoholtechnisch zugelegt. Das ist erstaunlich, hatte es beim letzten Mal schon beachtliche 6,6%vol., nun sind es satte 6,9%vol. Mal gucken, ob es was bringt. Der Test der "Light-Version" hat 2004 gute sieben Punkte gebracht, ich denke, die Braumeister haben daraufhin die Rezeptur angepasst. Wir werden es sehen... Ein leuchtendes Rot mit einem Hang zu Bernstein begrüßt mich. Dazu eine sehr üppige Schaumkrone. Der Geruch kann direkt ein Festival des Karamells anbieten, der erste Schluck ist ebenfalls eine Offenbarund ans Karamell. So ein Bockbier bekommt man auch nicht alle Tage. Satt und voluminös, bekömmlich und unglaublich süffig. Den Alkohol schmeckt man nicht direkt, da hat der Braumeister ganze Arbeit geleistet. Im hinteren Drittel kommt der Hopfen durch, zuerst langsam, dann aber immer prägnanter, wobei er niemals die Karamell- und Röstmalznote in der Hintergrund rutschen lässt. Mir gefällt dieses Bockbier. Mal was anderes. Und das ist auch gut so. Schön ist auch der sehr lange Abgang. Dieses Mal schneidet dieses Bier besser ab.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Andreas
2015-06-17

"Was für ein herrlisches Bild" würde der Kommentator des Kölner Rosenmontagszuges beim Anblick dieses bernsteinfarbenen Bieres mit der perfekten feinporigen Schaumkrone sagen. Nach dem Riechtest würde er sein Kölsch beiseite schieben und kurz darauf, nach dem ersten Schluck, ausschütten. Dieser malzige, karamellige Geschmack ist wirklich sensationell. Wenn dann etwas später noch der Hopfen durchkommt, ist das Genießerglück perfekt. Der lange Abgang hält die leichte Bittere des Hopfens, das Röstmalz und das Karamell noch ziemlich lange vor. Was für ein süffiges, kerniges, voluminöses Bier. Von mir eine glatte 10!


Steve
2014-10-03

Ich kann mich der Bewertung von Johnny absolut nicht anschließen, aber eins ist sicher : Dieses Bier ist anders. Wer langweilige Schlabberwasser satt hat und was süffiges probieren möchte ist hier richtig. Zuallererst handelt es sich hier um ein recht schweres Bier, kein Vergleich zu einem Pils, Alt oder Kölsch. Das hier ist ein Kellerbier bzw. Klosterbier. Es kommt leicht rotbraun daher, riecht interessant würzig und nach Röstnoten. Der Antritt ist herb und dennoch vernimmt man die Karamell und Röstnoten, dann kommt eine gewisse Süße durch. Trotz das es knapp 7% mitbringt merkt man diese nicht wirklich. Also ich merke das Bier nach 2 Flaschen, nach 4 habe ich ordentlich einen Kleben. Es ist ein leckeres süffiges Bier, aber auch ein schweres mit einer gewissen süßen Note die Gottseidank nicht zu aufdringlich ist. Ich habe mir mal nach 1 Flasche ne ganze Kiste gegönnt und bin begeistert, danach habe ich lange gesucht. Preislich ist es auch fair, 20 Flaschen kosten ca. 14 Euro also mit Pfand 20 Euro. Das wird definitiv nicht mein letzter Kaste gewesen sein.


Johnny
2013-10-18

Sooo...die Bewertung lässt viel hoffen. Ich öffne die Flasche und schenke dieses Braugut in mein Glas. Geruchtest...brrrr...erinnert mich an den einen Wein der mich mal enttäuschte ( Pinotage ). Das Bier riecht leicht nach Nagellackentferner und der erste Schluck war auch alles andere als bekömmlich. Das macht die tolle Schaumkrone auch nicht gut. Aber gut...ich ließ das Bier 30 min. lang stehen um ihm eine 2. Chance zu geben. Es gelang ihm dann auch...stark röstiges Malz ist nicht zu verfehlen und sehr weich ist es auch. Umgehauen hat es mich aber dennoch nicht und entweder war meine Flasche nicht gut oder einfach das Bier.


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