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Biertest - Maredsous 8 Brune/Bruin

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Duvel Moortgat / Breendonk


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

18.01.2017


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Dubbel


Alkoholgehalt:

8,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Glukosesirup, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes dunkelrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

nach Alkohol, Rum und Schokolade


Geschmack:

malzig, nach Schokolade und Rum, langer Abgang


Sonstiges:

2002er-Testbier: Vielen Dank an Jürgen Galba für die Besorgung dieses Bieres!


Fazit:

Bewertung 11.12.2002: Das zweite Maredsous stand heute auf dem Zettel, diesmal das Dunkle. Im Glas sieht es wirklich verdammt lecker aus. Dieses Dunkelrot, der feste Schaum und das malzige Aroma lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Dann nimmt man den ersten Schluck und wird erst einmal von dieser Fülle an Aromen erschlagen. Doch plötzlich kommt das geröstete Malz zum Vorschein, zwar nur leicht und dezent, aber dann doch sehr geschmackvoll. Dieses Aroma macht das Abteibier wirklich zu etwas besonderem unter den Besten. Auch wenn das Label wie schon bei dem blonden Bruder nicht unbedingt einen Schönheitspreis gewinnen kann, der Geschmack ist wirklich sehr, sehr gut! Also, wer die Möglichkeit hat, sollte sich dieses Bier einverleiben!!! Prost! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 24.07.2011:
Ui, das wird wieder so ein besonderer Biertest. Beim letzten Mal vor knapp 9 Jahren hat das "Maredsous 8 Brune/Bruin" die volle Punktzahl abgeräumt. Das macht man nicht mal eben so, da gehört eine Menge dazu. Und deswegen freue ich mich auf dieses Dubbelbier aus Breendonk. Im Glas macht es einiges her: Ein dunkles Rot, mit einer sehr festen Schaumkrone darüber. Der Geruch gefällt mir ausgesprochen gut: Eine feine Karamellmalznote ist wahrzunehmen, dazu passt etwas Vanille. Na, das fängt doch prima an. Mannomann, ist das spritzig. Unmengen von Kohlensäureperlen zerplatzen am Gaumen. Dann zieht eine anständige Malznote ein. Leicht fruchtig mit einem Hauch Himbeere. Das Volumen ist phänomenal, man merkt auch den Alkohol bald, denn diese 8%vol. können sich nicht verstecken. Im vorderen Drittel überwiegen ganz klar die fruchtigen Aromen. Erst im weiteren Verlauf wird es bodenständiger, das satte Röstmalz mit seinen leichten Karamellmalzspuren kommt durch und sorgt für leicht schokoladige Anteile. Erst später wird es würziger, leicht bitter ist es für wenige Sekunden, dann kommt das Maredsous zur Ruhe und gleitet langsam aus. Ein leckeres Bier mit einer Unmenge an Aromen. Und genau deswegen bekommt dieses belgische Bier wieder die volle Punktzahl. Gratulation an unsere Nachbarn. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 18.01.2017:
Die fünf Jahre Wartezeit sind vorbei und wieder einmal darf das "Maredsous 8 Brune/Bruin" ran, um auf Herz und Nieren getestet zu werden. Das Etikett wurde wieder einmal leicht modifiziert, am Alkoholgehalt wurde nicht geschraubt. Und da es jetzt schon zwei Mal komplett abgeräumt hat, wird es heute noch etwas spannender, ob es diese Glanzleistung noch einmal wiederholen kann. Also öffnen wir das Fläschchen und schenken dieses belgische Starkbier ein. Und da schaut es sehr gut aus: Ein trübes Dunkelrot ist zu erblicken, der Schaum ist üppig und der Geruch bietet Rum und Schokolade. Na, das ist doch mal ein Auftakt. In den ersten Sekunden ist die Kohlensäure dominant. Es prickelt ordentlichst im Hals, das wirkt sehr belebend. Nach der kurzen Säure-Phase kommt schnell eine voluminöse Schokoladennote durch. Lecker. Das Malz ist intensiv, leider auch eine dezente Alkoholnote, die nicht sein muss. Der Hopfen wird schnell deutlicher, die würzigen Aromen halten sich aber in Grenzen. Spannender ist die Süße, die neben der Schokolade auch noch viel Karamell, Honig und Vanillespuren vorweisen kann. Echt gut. Süffig ist es, stark und intensiv. Zuerst lebendig und progressiv, dann wird es ruhiger und zum Ende hin schwingt es leicht aus. Der Abgang ist wirklich sehr lang. Wieder einmal zeigt das "Maredsous 8 Brune/Bruin", dass es ein tolles Bier ist. Dieses Mal bin ich aber nur "normal" begeistert. Und deswegen erhält dieses Bier "nur" 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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Andreas
2015-05-16

Das Maredsous riecht wie eine Süßigkeit aus längst vergangenen Tagen. Kennt noch jemand den "Leckerschmecker" aus den 70er Jahren? Eine mit Vollmilchschokolade überzogene Karamellstange in Form und Länge eines Lineals. Für 30 Pfennig im Kiosk zu haben - mein Favorit damals. Ein bisschen Aroma von diesen knallroten Schaumerdbeeren, die es im gleichen Kiosk zu kaufen gab, gesellt sich noch dazu. Der erste Schluck ist dann aber gar nicht so zuckersüß. Er ist malzig, sehr würzig und wird von einer feinen Bitteren begleitet. Sehr spritzig geht es zur Sache. Dann kommen die Röstaromen zum Vorschein, die sich mit ihrer leichten süßen Lakritznote sehr lange halten. Dieses Bier ist sehr dicht. Man ist geneigt es zu zerkauen; wirklich sehr gut. Gegen Ende des langen Abgangs kommt auch wieder Karamell hervor und ich meine sie dann aber doch wieder zu schmecken: die "Leckerschmecker" Stange aus meinen Kindertagen.


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