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Biertest - Lindemans Kriek

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Lindemans / Vlezenbeek


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

15.10.2019


Testobjekt:

0,25l-Flasche


Biersorte:

Fruchtbier


Alkoholgehalt:

3,50%vol.


Zutaten:

Brauwasser, reiner Kirschsaft (min. 20%), Gerstenmalz, Zucker, Weizen, natürliches Aroma, Hopfen, Süßstoff: Stevia


Farbe:

stumpfes rot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

fruchtig, nach Kirschen


Geschmack:

sauer, fruchtig, nach Kirschen, leicht nach Mandeln, mild, süßlich, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 10.10.2008: Ein echtes Kriekbier steht vor mir. Dabei handelt es sich um ein Fruchtlambic, welche man so nur in Belgien in der Nähe von Brüssel vorfindet. Der Unterschied zu den gewöhnlichen Fruchtbieren ist, dass hier kein Saft, sondern ganze Früchte während des Brauprozesses hinzugefügt werden. Deshalb ist es auch kein Biermischgetränk a lá Radler. Hier riecht man dann auch direkt die süßen Früchte. Die Farbe ist, natürlich, rot, dazu kommt eine Trübung durch die Hefe. Der erste Schluck erinnert an die legendäre Ahoj-Brause aus den kleinen Tütchen. Süß und fruchtig, dazu eine schöne Säure, die dieses Kriek noch erfrischender werden lässt. Im Sommer kann ich es mir fantastisch vorstellen, so ein Lambic bei den empfohlenen 2°-3°C zu trinken. Es ist schön spritzig, das Malz kann man gerade ab der Mitte gut schmecken, der Hopfen ist nur subtil vorhanden und kann hier keinesfalls für Unruhe sorgen. Dieses Bräu gefällt mir gut, wobei die Mitte etwas langweilig erscheint. Der Antrunk ist sehr fruchtig und fein säuerlich, der Abgang durch eine leicht trockene, an Brot erinnernde Note positiv zu bewerten. Auch könnte der Abgang eine Spur länger sein. Da habe ich dann doch schon etwas besserer Krieks getrunken. Trotzdem handelt es sich bei diesem Erzeugnis der Lindemans Brouwerij um ein leckeres Gesöff. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 15.10.2019:
Fast auf den Tag genau vor elf Jahren stand das "Lindemans Kriek" das letzte Mal vor mir. Und da hat es gut abgeschnitten. Damals wurde es mit 25% Kirschsaft erzeugt, heute sind es nur noch 20%. Ich bin gespannt, wie es denn geschmacklich abschneidet. Und natürlich auch optisch. Und das gefällt mir schon mal. Ein stumpfes Rot ist zu sehen, darüber ist eine mittelmäßig ausgebaute Schaumkrone. Soweit, so gut. Der erste Schluck hat es dann in sich. Weniger wegen dem Alkohol als vielmehr wegen der Säure. Diese legt in den ersten paar Sekunden aber mal gut los. Zum Glück ist es keine allzu trockene Säure, sondern eher eine süße. An Sauerkirschen fühle ich mich erinnert. Das macht mal richtig Spaß. Die Süße wird deutlicher, jetzt kommt auch der Süßstoff durch. Gleichzeitig schimmert für einen kurzen Moment etwas Mandeliges durch. Nach einem neuen Schluck kann ich noch mal die Säure genießen und muss auch feststellen, dass das Bier schon ziemlich spritzig ist. Im letzten Drittel macht sich dann auch noch der Hopfen bemerkbar, das Bier dezent würzig. Ein tolles Kriekbier. Diese belgische Familienbrauerei hat es echt drauf. Dieses Bier bekommt heute sehr gute acht Punkte. Der Süßstoff ist mir etwas zu dominant. Sehr gut! 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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