Biertest - Leffe Blonde
Brauerei:
S.A. Interbrew België N.V. / ? (Belgien)
Herkunft:
Belgien
Getestet am:
13.10.2003
Testobjekt:
0,3l-Flasche
Biersorte:
Belgisches Dubbel
Alkoholgehalt:
6,60%vol.
Zutaten:
Wasser, Malz, Hopfen
Farbe:
bernstein
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
sehr malzig
Geschmack:
sehr malzig, spritzig, fruchtig, schwer, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Das Leffe Blonde ist ein sehr bekanntes belgisches Bier, vielleicht sogar das Bekannteste... Und deshalb muss es heute für den Biertest des Tages herhalten. Eingeschenkt macht es schon mal eine ausgesprochen gute Figur. Bernsteinfarbend und ein hervorragend stehender Schaum. Das sieht man auch nicht alle Tage. Dazu kommt dieses extreme Prickeln. Geschmacklich ist es nicht durchschnittlich. Für jemanden, der nur deutsche Pilssorten mag, wird absolut nicht auf seinen Geschmack kommen. Es ist sehr fruchtig, vollmundig und man merkt die 6,6% relativ gut. Aber es ist absolut gut trinkbar, denn es ist nicht so extrem wie manch anderes belgisches Bier. Schön malzig, langer Abgang. Was will man mehr. Leicht gehopft.
Bewertung:

Roger aus Dortmund
2007-07-01
Für deutsche Pilstrinker schmeckt dieses Gebräu in der Tat gewöhnungsbedürftig und eigenartig. Ich persönlich kann mich daher auch nicht besonders mit diesem Bier anfreunden. Auf einem Tankstopp in Echternach Luxemburg habe ich ein 0,5 l Dose erstanden. Soeben gut gekühlt in ein Glas eingeschenkt, will ich mich für eine lange Autofahrt belohnen..., zugegeben optisch ist dieses Bier 1a, tief gelb-bernsteinfarbene Färbung, tolle Schaumkrone, durchaus würziger Antrunk, dann setzt aber eine mittelschwere Geschmacksirritation ein, neben der starken Alkoholnote und einem sich schnell bildenden Pelz auf der Zunge kommt dieses Bier irgendwie künstlich rüber, der Zugabeverdacht künstlicher Aromen kommt bei mir auf. Sicherlich ist dieses Bier kein wirklicher Reinfall, dafür schmeckt es zu intensiv, aber es ist rein subjektiv absolut nicht meine Richtung, es lässt sich deshalb auch nur schwer in eine Kategorie einordnen, tendiert am ehesten in die dunkle Exportbierrichtung, ohne dessen Geschmacksklarheit zu erreichen. Um nicht unfair zu sein, vergebe ich 5,5 von 10 Punkten, da ich mir durchaus vorstellen kann, das dieses Bier vielen Gerstensafttrinkern durchaus schmecken wird.
Bauleitung
2005-11-09
Da gibt's wirklich Besseres in Belgien! 4 von 10P.
Karl
2004-05-18
Hallo habe am vergangenen Wochenend dieses LEFFE getrunken Da reist es dir ja die Schädeldecke weg bei dieser Brühe nach dem ersten (letzten) Schluck hat es der Franzmann in den Gully gekippt und wir haben dann ein fischer getrunken.
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