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Biertest - Lech Premium

Bewertung: 5 / 10 Punkten

Brauerei:

Kompania Piwowarska S.A. (SABMiller) / Poznań


Herkunft:

Polen


Getestet am:

20.04.2019


Testobjekt:

0,5l-Flasche


Biersorte:

Lager


Alkoholgehalt:

5,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

würzig


Geschmack:

leicht würzig und malzig, relativ dünn, mittellanger Abgang


Sonstiges:

Das 2004er-Bier hatte 5,7%vol. Alkohol / Das 2011er-Bier hatte 5,2%vol. Alkohol


Fazit:

Bewertung 06.05.2004: Das "Lech Premium", ein helles Bier aus Polen, steht hier heute Abend vor mir. Es ist schon relativ stark mit seinen 5,7%vol. und da wird uns wohl so einiges erwarten. Aber lassen wir uns dass mal ein klein wenig genauer anschauen. der erste Schluck ist absolut überraschend. Kein muffiger, stark nach Alkohol schmeckender Moment erwartet einem, sondern ein sehr spritziges, malziges, weiches und vor allem mildes Bier steht vor einem. Und sogar so eins, was richtig schmeckt. Wenn man nicht wüsste, dass dieses Bier aus Gerstenmalz gemacht wäre, man könnte glatt an ein Maisbier denken, so fruchtig wirkt es. Nicht schlecht, liebe Neu-EU'ler!!! Dieses Getränk schmeckt verdammt gut!!! 9 von 10 Punkten.

Bewertung 27.08.2011:
Das gibt es doch gar nicht... Ein polnisches Pilsener unter 6%vol. Unglaublich :-) Ja, unsere polnischen Nachbarn mögen es gerne etwas kräftiger. Trotzdem verkauft sich das vor mir stehende "Lech Premium" sehr gut, denn es gehört zu den bekanntesten Marken des Landes und mittlerweile bekommt man es auch hierzulande zu kaufen. Ich habe dieses Bier vor über sieben Jahren schon einmal getestet, da hatte es noch viel mehr Alkohol inne. Man hat also ordentlich was am Rezept gedreht. Mal gucken, ob das Ergebnis vom letzten Mal wiederholt werden kann. Also, dann wollen wir dieses nette Fläschchen mal einschenken. Ja, das sieht doch prima aus: goldgelb, glänzend und mit einem sehr cremigen Schaum. Dazu ein fein würziger Geruch. Aber was ist das? Der Geschmack ist doch nicht so hopfenhaltig wie gedacht. Eine leicht würzige Note zu Beginn. Dann kippt es aber ziemlich schnell ins Malzige. Leicht süffig schmeckt es jetzt, aber auch hier lässt sich wieder prima die Herkunft herausschmecken, denn die Süße überwiegt und das Bier ist relativ dünn. Dazu eine Menge Kohlensäure, die für die frischen Noten sorgt. Mild, nicht wirklich bitter, sehr luftig. Ein Bier, was sehr schnell zu trinken ist, dabei aber im Vergleich zu vielen anderen polnischen Bieren sogar etwas Eigengeschmack vorweisen kann. Gut. Mehr nicht. Es kommt aber nicht an die Punktzahl von seinen Vorgänger heran. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 06.01.2014:
Zum dritten Mal steht dieses polnische Lagerbier wieder vor mir. Dieses Mal hat es nur noch 5,0%vol. Wenn das so weitergeht, ist es in zehn Jahren alkoholfrei. Das Besondere an dieser Flasche ist das Relief. Es fühlt sich an beiden Seiten noppig an, die Haptik ist klasse bei diesem Bier. Will man vom Geschmack ablenken? Wir erfahren es jetzt. Eingeschenkt sieht es gut aus. OK, der Schaum hätte eine Spur üppiger sein dürfen, dafür glänzt das Goldgelb. Der Antrunk ist leicht süßlich, ohne jedoch an Gerstenmalz zu erinnern. Der Zucker kommt durch. Die Kohlensäure ist relativ lebhaft, schön spritzig ist das Lech dann. Was aber auffällt: Es fällt nicht auf! Dieses Bier ist absolut weichgespült. Kein Eigengeschmack. Einzig die Süße kommt durch und dann nach ein paar weiteren Sekunden wird es allmählich würzig. Aber ohne einen eigenen Charakter zu entwickeln. In den letzten Jahren hat dieses Bier ordentlich nachgelassen. "SABMiller sei dank!". Da will die Flasche doch vom Inhalt ablenken... 5 von 10 Punkten.

Bewertung 20.04.2019:
Heute am sonnigen Ostersamstag steht mal wieder das polnische "Lech Premium" vor mir. Nicht nur das Etikett wurde verändert, auch die Rezeptur. Hat man beim letzten Mal 2014 noch Glukosesirup verwendet, verzichtet man mittlerweile darauf. Das finde ich sehr gut. Mal abwarten, ob es denn auch geschmacklich wieder besser da steht. Optisch ist es sehr ansprechend. Ein blankes Goldgelb ist zu sehen, der Schaum darüber ist fest und reichlich vorhanden. Der erste Schluck ist leicht würzig und sehr zurückhaltend. Das weiche Wasser fällt positiv auf, ansonsten passiert nicht viel. Das Bier ist schon enttäuschend. Ein neuer Schluck und eine sehr dezente Würzigkeit kommt durch, parallel dazu ist das Malz mit von der Partie, beschert aber keine neuen Aromen und noch weniger Aha-Effekte. Ein absolutes 08/15-Bier ohne eigenen Charakter. Langweilig. Somit kann ich diesem Bier heute wieder nur mittelmäßige fünf Punkte geben. Zum Glück sah es im Glas klasse aus, sonst wäre es einer weniger. L wie Lech. Und Langweilig! 5 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 5 / 10 Punkten


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Rainer
2015-03-14

Das Lech wird bei uns im Rewe als "Exot" und Einzelflasche-Bier verkauft (wie auch desperados usw.) und ist dementsprechend teuer. Wie beim Test schon erwähnt: Viel Hype, aber sonst nichts besonderes. Kauft man sich eine Kiste "Mittelklasse-Bier" für 8-9 Euro, dann zahlt man nur 1/3 pro Flasche (im Vergleich zu Lech) hat aber die gleiche Bierqualität. Fazit: Hier wird versucht ein absolutes Durchschnittsbier als was "Tolles" teuer zu verkaufen.


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