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Biertest - Kuchlbauer Weisse

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei zum Kuchlbauer GmbH & Co. KG / Abensberg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

21.09.2011


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Helles Hefeweizen


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes, helleres bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

nach Banane


Geschmack:

malzig, fruchtig, hefig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 27.05.2004: Ganz schön zugeknöpftes Mädel aus dem Etikett, und ein ganz schön großes Bierchen, was sie da trägt.... Lecker sieht es aus. Und in echt sieht es fast noch mal so schön aus. Naturtrübes Orange, cremiger Schaum, hefiger Geruch. Halt echte altbayerische Tradition. Immerhin schon seit dem Jahr 1300!!! Aber auch geschmacklich ist es sehr lecker. Ordentlichst spritzig, ja, richtig laut würde ich schon fast sagen. Und der Geschmack ist auch sehr, sehr gut. Malzig, mit einer feinen Hefe versetzt. Da freut sich der Fachmann. Dem Braumeister möchte ich mal ein großes Lob aussprechen. Die Bayern wissen halt, wie man richtiges Weizenbier braut. Gut so! Dieses "Kuchlbauer Weisse" ist ein Spitzen-Weizen!!! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 21.09.2011:
"Bayerns echte Spezialität" steht da auf dem Etikett geschrieben. Und dass das "Kuchlbauer Weisse" aus dem Hopfenland Hallertau stammt. Ich denke, diese beiden Aussagen stimmen zu 100%! Was mich nun aber wirklich interessiert: Schmeckt dieses Bier immer noch so genial wie beim letzten Test im Mai 2004? Das werden wir gleich wissen. Ein sattes Goldgelb, mit einem Stich ins Bernsteinfarbige, darüber eine feste Schaumkrone und ein Geruch, der nach Banane riecht. Toll! Der Antrunk ist sehr spritzig. Eine richtig lebhafte Kohlensäure sorgt für ein ordentliches Prickeln auf der Zunge. Dazu die fruchtige Note nach Himbeeren und einer leichten Banane. Etwas Apfel schiebt sich noch dazwischen, dann kommt eine sehr harmonische Hefenote durch, die fein brotig schmeckt. Das Wasser ist gut, der Hopfen hält sich ziemlich zurück, erst ganz zum Schluss wird dieser etwas lebendiger und lässt das Kuchlbauer fein würzig erscheinen, wobei es nicht im geringsten daran denkt, die Süffigkeit aus den Augen zu verlieren. Leider muss ich feststellen, dass es mittlerweile nicht mehr ganz so extravagant schmeckt wie 2004. Wir befinden uns geschmacklich in den höchsten Sphären, dennoch fehlt das letzte Quäntchen, um im siebenten Himmel zu schweben. Sehr gut. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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