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Biertest - Köstritzer Schwarzbier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH / Bad Köstritz


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

03.08.2015


Testobjekt:

0,33l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Schwarzbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

schwarz


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig, satt malzig


Geschmack:

malzig, nach Karamell, nach Röstmalz, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 01.10.2003: Ein echtes Schwarzbier! Das gibt es ja leider auch nicht mehr so häufig heutzutage. Und dieses Köstritzer hat auch eine verdammt lange Tradition. Seit 1543 wird dieses Bier gebraut und auch schon der legendäre Goethe war von dem Köstritzer begeistert. Na, wenn das mal kein gutes Zeichen ist. Nach dem ersten Schluck, der einem mit seinem rauchigen Charakter überrascht, dauert es erst mal eine ganze Weile, bis man wieder einen einigermaßen neutralen Geschmack im Mund hat. Der Abgang ist angenehm lang, selbst nach Minuten weiß man noch, welches Bier man gerade getrunken hat. Alles in allem ein wirklich gutes Bier. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 15.11.2009:
Das umsatzstärkste Schwarzbier Deutschlands wird heute zum zweiten Mal getestet. Die Wartefrist von fünf Jahren ist verstrichen, man darf also mal wieder ran. Das Etikett hat sich nur ganz dezent verändert, ansonsten ist der Alkoholgehalt noch der Gleiche. Ins Glas eingeschenkt hinterlässt das "Köstritzer Schwarzbier" mit 4,8%vol. einen tollen Eindruck: ein sattes schwarz, dazu eine schön ausgeprägte Schaumkrone und der Geruch ist fein süßlich. So präsentiert sich auch der erste Schluck dieses thüringischen Bieres. Sehr malzig, aber auch ziemlich würzig mit ordentlichen Bittereinheiten. Und diese werden im weiteren Verlauf auch immer üppiger. Das Malz sorgt dann aber wieder für den süßen Ausgleich. Subtil sorgt es für Behaglichkeit, auch die Frau von Welt kann sich mit diesem Bier anfreunden. Das feine Röstaroma tut dem Gesamteindruck gut und lässt das Köstritzer aus der Menge hervorstechen. Leichte Toffee-Noten schimmern durch, ein durch und durch harmonischer Eindruck. Da haben die Brauer ein wirklich leckeres Bierchen gezaubert. Immerhin wird hier schon seit 1543(!) gebraut, man hat also schon Erfahrung. Mir schmeckt diese schwarze Perle sehr gut und ich kann es bedingungslos weiterempfehlen. Eine leckere Bierspezialität aus Bad Köstritz. Und ich gebe diesem Bräu einen Punkt mehr als 2003... 9 von 10 Punkten

Bewertung 03.08.2015:
Ein weiteres Mal steht das "Köstritzer Schwarzbier" vor mir. Immer noch hat es 4,8%vol. Alkohol und die Zutatenliste offenbart auch nichts Neues. Neu ist aber, dass die Brauerei seit knapp zwei Jahren nicht mehr nur Pils und Schwarzbiere braut, sondern nun auch den Zug mit den Craftbieren aufgesprungen ist. Es gibt IPAs und belgische Witbiere. Ich finde das gut. Nur möchte ich hoffen, dass das Brot-und-Butter-Geschäft nicht vernachlässigt wurde. Das Bier sieht eingeschenkt richtig gut aus: schwarz ist es, der Schaum geht ins Bräunliche und ist feinporig und cremig. Zu riechen gibt es eine ordentliche Röstmalznote, der erste Schluck ist würzig und ebenfalls voller Röstmalz. Der Hopfen mit seinen bitteren Aromen wird im weiteren Verlauf sogar noch intensiver und dominanter, die Würzigkeit ist ganz klar Chef im Ring. Nichtsdestotrotz ist eine schöne Süße vorhanden, die durch das Röstmalz einen karamelligen Geschmack erhält. Ja, ein leckeres Bier, welches mich heute aber nicht komplett überzeugen kann, weil die Kohlensäure eine Spur zu zaghaft ist. Auch wirkt es heute weniger satt und süffig. Alles in allem aber ein leckeres Bier aus Bad Köstritz. 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Lutz
2017-11-04

Ein gutes Bier, aber auch sehr abhängig von seinem Glas. In Tulpen, Flöten und engen Pokalen kommt das angebrannte, rauchige Aroma sehr durch. Zu sehr. Ich persönlich trinke es oft im Steinkrug, oder aber in weiten, offenen Gläsern.


Bierdetektor
2016-11-01

Im Gegensatz zu vielen bayrischen dunklen oder Guinness schmeckt mir das auch als eingefleischtem Hellbiertrinker. Das Köstritzer ist schön süffig, die herb-malzigen Noten bleiben dezent im Hintergrund, und mit der Süße gibt es ne ausbalanciert feinherben Geschmack. Kohlensäure könnte es vielleicht nen Schuss mehr haben, nach dem Umgiesen wird es schnell relativ schal. Vielleicht das nächste mal direkt aus der Flasche? Gebe als Nicht-Fan doch 7 von 10 Punkten.


Greyjoy
2015-07-23

Lecker lecker lecker... Meine russiche Freundin und Dunkel-und Schwarzbiersüchtige ist völig begeistert vom Köstritzer. Bestes Schwarzbier überhaupt. Das Mönchshof ist allerdings auch sehr gut,charakterlich aber etwas anders! Habe auch nie verstanden was Leute an dem "nur bitteren" gehypeten Guinnes finden...


Martin Deckel
2015-03-06

Es tut mir leid, aber ich finde das Bier etwas fade, leicht abgestanden und im Hintergrund findet sich das Aroma von Angebranntem. Im Vergleich schmeckt mir das Mönchshof Schwarzbier deutlich besser.


Johnny
2013-12-12

Bei Schwarzbieren bin ich immer vorsichtig aber das hier stimmte mich recht gut. Zwar keins das mich erfüllt aber auf jeden Fall gut schmeckt.


michael
2010-09-13

Für mich das Beste Schwarzbier das es gibt


Celtica
2010-04-19

Dieses Bier ist echt lecker und schmeckt selbst den weiblichen Biertrinkern, da dieses Bier nicht so extrem herb ist. Von mir gibts definitiv 10 Punkte dafür!


Andy
2006-10-10

Was hab ich mich in unserer Studentenkneipe schon mit Köstritzer abgeschossen! Hektoliterweise hab ich das Zeug in mich hineingekippt. Liebe Leute: Dieses Gebräu ist richtig lecker, und es gibt nicht viele Biere, die dem Köstritzer Schwarzbier das Wasser reichen können... 


Thomas
2006-08-27

Ganz passabel im Geschmack, nach einigen mehr als dem ersten Bier wird es allerdings ziemlich dickflüssig, lässt sich nicht so gut mehr die Kehle spülen. Preislich leider zu hoch angesiedelt. Daher nur6 Punkt. Mittelklasse.  


Sven
2006-07-18

Sehr lecker. 8-9/10Punkten.  


Stephan
2006-04-29

Sehr gutes Schwarbier. Leichtes rauchiges Aroma, leicht röstig, fein abgestimmt. Da gibt es von mir 9 von  10 Punkten   


Roger
2005-05-06

Ein großer Vorteil der Wiedervereinigung, ist die Tatsache, das viele Ostdeutsche Bierspezialitäten neu auf den Markt gekommen sind, dieses Schwarzbier ist ein gutes Beispiel für eine sehr interessante regionale Spezialität. Der etwas rauchig herbe Antrunk weicht schon bald einer fast lieblich spritzigen Süffigkeit, ein ganz eigener unverwechselbarer Geschmack entsteht dabei, mit allerdings nachblähender Wirkung am Folgetag. 8,5 Punkte sind redlich verdient !!! Roger aus Do.  


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