Biertest - Kloster Pilsner
Brauerei:
Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG / Stuttgart
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
26.05.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
würzig, trocken
Geschmack:
hopfig, würzig, ziemlich hart, langer Abgang
Sonstiges:
Hergestellt für Klosterbrauerei GmbH Metzingen / Stuttgart
Fazit:
Bewertung 05.05.2004: Hallöchen, heute Abend steht das "Kloster Pilsner" vor mir, ein etwas günstigeres Bierchen aus Stuttgart. Das Etikett erweckt nicht unbedingt die höchste Erwartung und so bestätigt sich das dann auch. Es riecht leicht nach Metall, schmeckt auch leicht danach und lässt dieses Gebräu nicht im allerbesten Licht leuchten. Ansonsten schmeckt es ziemlich durchschnittlich. Weiches Brauwasser, aber leicht muffiges Malz, dazu eine ausgesprochene Würze, die auch noch nach Minuten zu schmecken ist. Dieses Bier ist nicht wirklich der Bringe, dafür schmeckt der erste Teil des Bieres nicht, halt doch ein wenig zu viel Metall. Nein Danke! 4 von 10 Punkten.
Bewertung 26.05.2010: Ui, das wird ja ein spannender Biertest. Vor sechs Jahren hat es ja nicht so dolle abgeschnitten, dieses Billigbier aus Stuttgart. Gebraut wird es übrigens von der Dinkelacker-Brauerei, auch wenn das Etikett etwas anderes behauptet. Dieses hat sich seitdem auch geändert, der Mönch hat mittlerweile einen sehr suspekten Blick drauf. Kommt das vom Bier? Man weiß es nicht. Gleich wissen wir aber, ob es sich geschmacklich auch verändert hat, wünschenswert wäre es. Das "Kloster Pilsner" hat immer noch einen Alkoholgehalt von 4,9%vol. und das Aussehen ist tipptopp: goldgelb und mit einer feinporigen Schaumkrone. Oberklasse! Der Geruch hingegen ist schon ein Indikator für den ersten Schluck. Und das kann nicht allzu viel Gutes heißen, denn es riecht billig. Der erste Schluck ist dementsprechend dürftig. Ein harter, kantiger Antrunk mit einer sehr unförmigen Hopfennote. Dazu passt der leichte Metallton und die subtile Klebrigkeit. Nein, dieses Bier verleitet einen nicht, mehrere Flaschen davon zu trinken. Der Mittelteil wird dann würziger, auch schwingen trockene Hopfenelemente mit, die diesem Bier ebenfalls nicht gut tun. Das Wasser ist das einzig Positive bei diesem Bier. Wer kann, sollte auf das "Kloster Pilsner" verzichten. Auch wenn es löblich ist, dass kein Hopfenextrakt verwandt wurde. Alles in allem bin ich der Meinung, dass es dieses Jahr noch schlechter schmeckt, somit gibt es 3 von 10 Punkten.
Bewertung:



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