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Biertest - Kasteel 11° Tripel / Blond 11%

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Van Honsebrouck / Ingelmunster


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

19.04.2017


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

11,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Zucker, Hopfen, Hefe, Ascorbinsäure


Farbe:

minimal stumpfes goidgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht würzig


Geschmack:

malzig, fruchtig, würzig, nach Kräutern, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 08.08.2004: 11,0%vol.!!!! Man kann es auch übertreiben. Das ist ja quasi Wein. Und die Menge dieser Flasche entspricht ja schon fast einer halben Flasche Wein. Und das bei diesem Wetter. Im Moment sind es 30° und dass Bier hat eine Temperatur von ca. 9°! Gerade richtig für so eine Wuchtbrumme. Eingeschenkt sieht es aus wie fast jede andere belgische Biersorte. Leicht trübe, mit reichlich Schaum. Geschmacklich sieht es dann wie folgt aus: Sehr fruchtig, ebenfalls sehr spritzig und von den elf Prozent ist im ersten Moment nicht allzu viel zu spüren. Vollmundig ist es. Der Mund scheint einem überzulaufen. Sehr malzig, leicht würzig. Aber beim dritten Schluck kommt er dann, dieser bekannt leichte Schüttelfrost. Diese Gänsehaut, die einem den Rücken herunter läuft. Ja, der Alkohol!!! Dieses Bierchen ist echt der Hammer, zumal es eines der stärksten Biere ist, die es gibt. Zum Geschmack vielleicht noch dieses: Man könnte eine ganz dezente Spur Lakritz im Abgang feststellen. Muss man aber nicht. So, wenn man irgendwann mal zuviel Geld hat, dann kann man beruhigt in dieses Schloss ziehen und sich den ganzen lieben langen Tag mit dieser Getränkespezialität verwöhnen lassen. Prost! 7 von 10 Punkten.

Bewertung 20.07.2011:
Ein belgisches Tripel ist an der Reihe. Da bekomme ich jetzt schon ein kleines bisschen Angst. Diese voluminösen, geschmacklich und vom Alkohol her, Biere sind nichts für den Anfänger. Eher schon der geneigte Weinliebhaber wird hier seinen Spaß dran haben. Mal gucken, wie sich das "Kasteel 11° Tripel" heute schlagen wird. Auffällig ist das neue, modernisierte Etikett. Und natürlich das tolle Aussehen im Glas: ein blankes Goldgelb und eine sehr cremige, feste Schaumkrone. Die Nase kann feinste Apfelaromen wahrnehmen. Aber nun kommt er, der erste Schluck. Wahnsinn. Was für ein Volumen. Leicht schwindelig kann es einem dabei werden. Birne und Apfel sind zu schmecken. Überhaupt sind es die fruchtigen Aromen, die die ersten Sekunden den Geschmack bestimmen. Doch schon zu Beginn ist eine zuerst zaghafte, dann aber immer dominanter werdende Lakritznote zu schmecken. Der Hopfen, der seine würzigen Aromen subtil abgibgt, ist aber die ganze Zeit über wahrzunehmen. Und dann eben dieses Volumen. Dieses Bier ist nur für Kenner. Man trinkt es auch mit einem ganz anderem Tempo, langsam und mit Genuss. Dieses Mal gibt es keine Gänsehaut, dennoch ist es ein Genuss, dieses Tripel trinken zu können, obwohl das letzte Quäntchen fehlt. Der unendlich lange Abgang und das positive Gesamterscheinungsbild lassen mich zum Ergebnis kommen: Besser als noch 2004. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 19.04.2017:
Puuuh, wieder so ein Starkbier :-) Das "Kasteel 11° Tripel" steht nach sechs Jahren mal wieder vor mir und möchte getestet werden. Schön ist, dass auf der Zutatenliste der bisher verwendete Mais nicht mehr zu finden ist. Das lobe ich mir. Da bin ich mal gespannt, wie es sich geschmacklich verändert hat. Eingeschenkt ist es ganz dezent stumpf. Das Goldgelb unter dem festen Schaum sieht auf jeden Fall sehr gut aus. Zu riechen bekomme ich direkt etwas krautiges. So ist es denn auch beim ersten Schluck. Dieses leicht Krautige fällt auf. Gar nicht mal so schlecht. Aber auch die Kohlensäure gibt alles. Mannomann, das prickelt aber. Und den Alkohol merkt man sofort im Kopf. Schön, dann werden ja nun endlich die kalten Hände warm :-) Der Antrunk ist auf jeden Fall stark. Eine leichte Süße ist vorhanden, ich schmecke etwas grüne Äpfel und subtil rote Beeren. Mit der Zeit aber kommt der Hopfen mit seinen würzigen Aromen deutlicher durch, Ab der Mitte wird das Bier dann angenehm würzig. Die Bittere hält sich zurück, was soweit sehr gut passt. Ein leckeres Bier, keine Frage. Diese Gewürzaromen im vorderen Drittel sind besonders und passen so ganz gut. Dazu dann die Süße und zum Ende hin die würzigen Aromen. Sehr harmonisch wirkt das. Und den Alkohol schmeckt man auch nicht direkt. Echt lecker. Und deshalb bekommt das Bier heute sehr gute 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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