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Biertest - Kasteel 11° Tripel / Blond 11%

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brouwerij Van Honsebrouck N.V. / Ingelmunster


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

20.07.2011


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

11,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Mais, Zucker, Hopfen, Hefe, Ascorbinsäure


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht fruchtig


Geschmack:

malzig, voluminös, nach Birne, etwas Lakritz, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 08.08.2004: 11,0%vol.!!!! Man kann es auch übertreiben. Das ist ja quasi Wein. Und die Menge dieser Flasche entspricht ja schon fast einer halben Flasche Wein. Und das bei diesem Wetter. Im Moment sind es 30° und dass Bier hat eine Temperatur von ca. 9°! Gerade richtig für so eine Wuchtbrumme. Eingeschenkt sieht es aus wie fast jede andere belgische Biersorte. Leicht trübe, mit reichlich Schaum. Geschmacklich sieht es dann wie folgt aus: Sehr fruchtig, ebenfalls sehr spritzig und von den elf Prozent ist im ersten Moment nicht allzu viel zu spüren. Vollmundig ist es. Der Mund scheint einem überzulaufen. Sehr malzig, leicht würzig. Aber beim dritten Schluck kommt er dann, dieser bekannt leichte Schüttelfrost. Diese Gänsehaut, die einem den Rücken herunter läuft. Ja, der Alkohol!!! Dieses Bierchen ist echt der Hammer, zumal es eines der stärksten Biere ist, die es gibt. Zum Geschmack vielleicht noch dieses: Man könnte eine ganz dezente Spur Lakritz im Abgang feststellen. Muss man aber nicht. So, wenn man irgendwann mal zuviel Geld hat, dann kann man beruhigt in dieses Schloss ziehen und sich den ganzen lieben langen Tag mit dieser Getränkespezialität verwöhnen lassen. Prost! 7 von 10 Punkten.

Bewertung 20.07.2011:
Ein belgisches Tripel ist an der Reihe. Da bekomme ich jetzt schon ein kleines bisschen Angst. Diese voluminösen, geschmacklich und vom Alkohol her, Biere sind nichts für den Anfänger. Eher schon der geneigte Weinliebhaber wird hier seinen Spaß dran haben. Mal gucken, wie sich das "Kasteel 11° Tripel" heute schlagen wird. Auffällig ist das neue, modernisierte Etikett. Und natürlich das tolle Aussehen im Glas: ein blankes Goldgelb und eine sehr cremige, feste Schaumkrone. Die Nase kann feinste Apfelaromen wahrnehmen. Aber nun kommt er, der erste Schluck. Wahnsinn. Was für ein Volumen. Leicht schwindelig kann es einem dabei werden. Birne und Apfel sind zu schmecken. Überhaupt sind es die fruchtigen Aromen, die die ersten Sekunden den Geschmack bestimmen. Doch schon zu Beginn ist eine zuerst zaghafte, dann aber immer dominanter werdende Lakritznote zu schmecken. Der Hopfen, der seine würzigen Aromen subtil abgibgt, ist aber die ganze Zeit über wahrzunehmen. Und dann eben dieses Volumen. Dieses Bier ist nur für Kenner. Man trinkt es auch mit einem ganz anderem Tempo, langsam und mit Genuss. Dieses Mal gibt es keine Gänsehaut, dennoch ist es ein Genuss, dieses Tripel trinken zu können, obwohl das letzte Quäntchen fehlt. Der unendlich lange Abgang und das positive Gesamterscheinungsbild lassen mich zum Ergebnis kommen: Besser als noch 2004. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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