Biertest - Iki Beer
Brauerei:
Brouwerij Liefmans / Oudenaarde <Hergestellt für Iki Beer B.V. / Haarlem>
Herkunft:
Belgien
Getestet am:
17.09.2009
Testobjekt:
0,3l-Einweg-Flasche
Biersorte:
Spezialbier
Alkoholgehalt:
4,30%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Grüner Tee, Hopfen, Yuzu, Hefe
Farbe:
trübes goldgelb
Schaumkrone:
sehr viel, cremig
Geruch:
leicht würzig, leicht nach Zitronen
Geschmack:
spritzig, fruchtig, mild, mittellanger Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Na, heute Abend habe ich aber mal ein interessantes Bier vor mir stehen. Es heißt "Iki Beer", hat einen Alkoholgehalt von nur 4,3%vol. und wirklich japanisch. Das ist auch der Plan, denn Iki heißt Leben. Und es soll gesund sein. So ist ein Schuss grüner Tee inklusive und das Zitrusaroma stammt von der Frucht Yuzu. Wirklich eine spannende Sache. Gebraut wird es bei der bekannten Brauerei Liefmans in Belgien, verkauft wird es für einen Holländer. Es handelt sich hierbei um ein obergäriges Bier, welches nun endlich verköstigt wird. Zuallererst möchte ich aber den Schaum loben, der sehr fest und cremig daherkommt. Darunter ist sieht es wie ein gewöhnliches Weißbier aus. Aber nimmt man den ersten Schluck zu sich, erinnert es nur entfernt an ein Bier. Man hat einen sehr fruchtigen, leicht säuerlichen Geschmack auf der Zunge. Der Säuregehalt ist vergleichbar mit einem Granny Smith. Das Iki ist fein spritzig, wirkt sehr weich und vor allem ist es ziemlich mild. Einen würzigen Moment sucht man vergebens. Dafür geht es gut herunter und man merkt die gesunden Aromen :-) Den grünen Tee schmeckt man leicht, der Mittelteil fällt in ein großes Loch, erst danach kommt eine ganz dezente nussige Note durch. Aber sobald man sich an dieses leckere Aroma gewöhnt hat, ist es auch schon wieder vorbei. Denn dann kommt: Nichts. Alles in allem ist dieses Bier ein großer Marketing-Gag. Wenig Volumen, nur wenig Geschmack, dafür aber weich und mal was anderes. Man darf das Iki nicht mit einem gewöhnlichen Bier vergleichen, wenn man es aber unter der Rubrik Spezialbier sieht, kann man es als durchschnittlich sehen. Zum Glück kommt zum Ende dann wirklich der Tee durch. Mittelfeld.
Bewertung:

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