Biertest - Huppendorfer Hefeweizen
Brauerei:
Brauerei, Brennerei und Gasthaus Grasser / Königsfeld
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
07.11.2010
Testobjekt:
0,5l-Euro-Flasche
Biersorte:
Helles Hefeweizen
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes goldgelb
Schaumkrone:
sehr viel
Geruch:
sehr hefig, leicht bananig
Geschmack:
malzig, spritzig, leicht würzig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 26.10.2005: Hach, diese bauchigen, urig wirkenden Euroflaschen lassen schon so etwas wie Gemütlichkeit aufkommen. Die Biere, die in solchen Flaschen abgefüllt sind, kommen ja meistens aus kleinen Brauereien und dort wird bekanntermaßen noch mit Liebe gebraut. Und so ein Bier steht nun vor mir. Das "Huppendorfer Hefeweizen" mit anständigen 5,2%vol. Der erste Schluck ist sehr von der Kohlensäure eingenommen. Man könnte auch sagen: Sehr laut. Der Zweite lässt dann mehr das Aroma durchscheinen. Dieses ist sehr prägnant: Stark malzig, leicht gehopft und mit einer süßlichen Hefenote. Leicht trocken wirkt es im vorderen Drittel. Man merkt, dass dieses Bier als Handwerkserzeugnis angesehen wird. Aber dennoch kann es mich nicht 100%ig überzeugen. Süffig ist es, aber meiner Meinung nach ist die Kohlensäure zu sehr ausgeprägt. Trotzdem fällt es aus der Reihe. 7 von 10 Punkten.
Bewertung 07.11.2010: Fast genau fünf Jahre sind seit dem letzten Test vergangen. Heute Abend steht wieder einmal das "Huppendorfer Hefeweizen" vor mir, welches ich im fränkischen Burgkunstadt gekauft habe. Der Alkoholgehalt hat sich nicht verändert, das Etikettendesign bis auf den Schriftzug "Hefeweizen" auch nicht. Abgefüllt wird dieses Obergärige Bier immer noch in der kultigen 0,5l-Euro-Flasche. Im Glas sieht dieses einwandfrei aus. Scheinbar unendlich viel Schaum ist im Glas zu sehen, darunter ein hefetrübes Goldgelb. Der erste Schluck ist richtig schön spritzig. Mannomann, das geht ab. Wie schon 2005 ist auch heute das Bier wieder als laut zu bezeichnen. Geschmacklich dominiert das Weizenmalz. Nach ein paar weiteren Schlücken relativiert sich dieses Aroma und es wird süffiger, wobei man ganz klar sagen muss, dass der Hopfen hier mit seiner unterschwelligen Würzigkeit direkt für einen besonderen Geschmack sorgt. Lecker und bekömmlich, so schmeckt dieses Huppendorfer. Die Banane, die man zu Beginn im Geruch wahrnehmen kann, ist nachher auf der Zunge nur noch spärlich erlebbar. Nun, der lange Abgang sorgt für weitere Punkte, wobei dann dort auch wieder der etwas herbere Ton dominanter ist. Wer (im Sommer) ein spritziges Hefeweizen sucht, sollte sich dieses besorgen. Das erfrischt wirklich. Dieses Mal gebe ich dieses Bier einen Punkte mehr, also 8 von 10 Punkten.
Bewertung:



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