Biertest - Hohe-Wart-Bräu Räuberhell
Brauerei:
Hohe-Wart-Bräu / Aschaffenburg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
10.10.2009
Testobjekt:
0,4l vom Fass
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
5,50%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
ganz leicht trübes goldgelb
Schaumkrone:
relativ wenig
Geruch:
würzig, leicht nach Federweißer
Geschmack:
spritzig, mild, leicht würzig, mittellanger Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Mitten im tiefen, tiefen Wald befinden wir uns an diesem verregneten Samstag Mittag. Im unterfränkischen Spessart befindet sich das "Hohe-Wart-Haus", man kann es auch das "Wirtshaus im Spessart" nennen, eine kleine Brauerei mitten im Nirgendwo. Es gibt derzeit drei selbstgebraute Biere; das erste, welches mir im kleinsten Glas (sympathische 0,4l) serviert wird, ist das "Räuberhell" mit 5,5%vol. Dieses Helle ist leicht trüb, die Schaumkrone hat es eilig, zu verschwinden. Dafür ist der Antrunk umso spritziger, die Hefe haut regelrecht auf den Tisch. Feiner Geschmack. Er erinnert bei dem Räuberhell an einen frischen Federweißer. Mir gefällt das gut. Der leicht würzige, aber satt malzige Körper und das ausgeprägte Volumen sorgen für den besonderen Geschmack. Die leichte Hopfennote macht sich am Gaumen breit, erfrischend ist dieses Bier auf jeden Fall. Unterm Strich ist dieses fränkische Bier ein leckerer Vertreter seiner Zunft. Und das in einer tollen Umgebung bei günstigen Preisen und einem netten Personal.
Bewertung:



Hohe-Wart-Bräu Weizenhell

Hohe-Wart-Bräu Räuberdunkel
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