Biertest - Hirschbräu Doppel-Hirsch
Brauerei:
Der Hirschbräu Privatbrauerei Höss GmbH & Co KG / Sonthofen
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
09.01.2010
Testobjekt:
0,5l-Bügel-Flasche
Biersorte:
Doppelbock
Alkoholgehalt:
7,20%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
dunkelrot
Schaumkrone:
wenig
Geruch:
sehr süß, stark
Geschmack:
süß, stark, weich, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 21.10.2004: Welch uriges Etikett. Zwei kämpfende Hirsche. Und alles nur wegen einem Mädel.... tztztz :-) Dieser Allgäuer Doppelbock hat es in sich. Da wäre zuerst der hohe Alkoholgehalt von schlappen 7,2% vol. Und dann dieses schöne dunkelrot. Leider verschwindet der Schaum genauso schnell, wie er gekommen ist. Leider. Dafür ist es geschmacklich umso ausgeprägter. Nämlich sehr malzig. Mannomann. Sehr süffig und sehr süß. Und man merkt den Alkohol. Hui, da fühlt man sich ja richtig entspannt nach dem zweiten-dritten Schluck. Das ist aber auch süß, dieser Bock. Da muss man ja Angst haben, dass einem nicht gleich die Zähne ausfallen. Das Brauwasser ist sehr weich. Meiner Meinung nach, hätte der Braumeister ruhig einen Schuss mehr Kohlensäure mit in diese Flasche pumpen dürfen. So schmeckt es leicht schal. Nichtsdestotrotz ein nettes Starkbier. Gerade richtig bei der beginnenden kalten Jahreszeit. 8 von 10 Punkten.
Bewertung 09.01.2010: Nach langer Zeit steht wieder diese Bügelflasche mit den kämpfenden Hirschen vor mir... Aus Sonthofen im Oberallgäu stammt dieser Doppelbock mit seinen "schnuckeligen" 7,2%vol. und einem Stammwürzegehalt von 18,5%. Ja, das wird knallen. Ein leuchtendes Dunkelrot strahlt mich nach dem Einschenken an, der Schaum ist eher gering, was aber bei der Masse an Malz nicht verwunderlich ist. Und hält man seine Nase ans Glas, bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun: welch süßer Geruch strömt mir da in den Riechkolben?!?! Und dann der erste Schluck... HolladieWaldfee... Da weiß man sofort eines: Mehr als zwei Flaschen schafft man davon nicht, ohne direkt betrunken zu sein. Satt malzig, sehr süß und mit einer gelungenden Hopfenmenge versehen, so kann es gefallen. Nimmt man einen zünftigen Schluck zu sich, legt sich die Stirn kurzzeitig in Falten. Ja, das ist Volumen. Aber es schmeckt auf seine Art und Weise auch anstrengend. Für einen kurzen Moment kann ich Kirscharomen schmecken, die aber ziemlich schnell in der bittersüßen Melange untergehen. Ab der Mitte kommt eine würzige Brise hinzu, die diesem Doppel-Hirsch den maskulinen Touch verleiht. Zum Ende, und das ist sehr lang, wird es ruhiger und man kommt zum genießen. So kann man diesem Höss unterm Strich die Note sehr gut ausstellen. Es hat viel Tiefe, das Aroma ist typisch für ein Doppelbock und durch seinen züftigen Anblick kommt es auch sympathisch herüber. Und auch dieses Mal hätte mehr Kohlensäure vorhanden sein dürfen. 8 von 10 Punkten.
Bewertung:



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