Biertest - Hirschbräu Weisser Hirsch
Brauerei:
Der Hirschbräu Privatbrauerei Höss GmbH & Co KG / Sonthofen
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
18.09.2011
Testobjekt:
0,5l-Bügel-Flasche
Biersorte:
Helles Hefeweizen
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht nach Weizenmalz
Geschmack:
malzig, leicht säuerlich, hefig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 28.12.2003: Die Privatbrauerei Höss (as known as Hirschbräu) ist ja dafür bekannt, die Biere, die dort in Bayern hergestellt werden, in besonderen Flaschen mit besonderen Etiketten abzufüllen. So auch dieses helle Weizen, der "Weisse Hirsch". Wenn man nun in einem der unzähligen Getränkeshops steht und dieses eher ungewöhnliche Bier dort stehen sieht, denkt man entweder daran, dass es sich um eines der "Fake-Biere" handelt, mit denen japanische Touris verar... werden, oder an typische Dorf-Brauereien. OK, die Höss-Brauerei gehört schon eher zu den größeren Herstellern, aber irgendwie ist dieses Label dann doch kultig. Aber schauen wir uns das ganze mal näher an. Die Farbe und der Schaum sind schon mal vorbildlich. Die Spritzigkeit überzeugt auch. Die Hefe kommt sehr gut durch und das Malz lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Hefe ist leider nicht fruchtig genug, um voll und ganz zu überzeugen. Alles in allem ein Bier, welches auf den ersten Blick ganz nett ist, aber leider einige Einbußen in der Fruchtigkeit hat. Aber ansonsten gut. 5 von 10 Punkten.
Bewertung 18.09.2011: Der Hirschbräu verzaubert den Biertrinker mit vielen, vielen unterschiedlichen Sorten Bier. Das mag ich an dieser Privatbrauerei aus dem Allgäuer Sonthofen. Ich war selber vor ein paar Wochen in der Ecke dort und fand es total schön. Und die Qualität der Biere hat mich vor Ort überzeugt. Ja, und nun steht ein Bier vor mir, welches beim letzten Test 2003 nur fünf Punkte eingesammelt hat. Das widerspricht meinen Erfahrungen. Aber vielleicht hat man ja in Sonthofen in den letzten Jahren alles richtig gemacht und es werden nur noch Spitzenbiere produziert. Mal gucken, was der "Weisse Hirsch", ein helles Hefeweizen mit 5,2%vol., dazu sagt. Im Glas sieht es gut aus: ein hefetrübes Goldgelb und ein fester Schaum. Nur ist der erste Schluck gar nicht gut. Relativ säuerlich mag es eher an ein Weißbier mit "Zitrone inside" erinnern. Ist das der Plan? Nun gut, das Bier ist noch zehn Wochen haltbar, ich will nur hoffen, dass das Bier als solches in Ordnung ist. Dafür spricht, dass es eben nicht süß schmeckt und der Schaum steht auch wie eine Eins. Wie dem auch sei. Also: Der Antrunk ist relativ säuerlich, die Hefe nicht so süffig wie gewohnt. Dafür ist die Kohlensäure lebhaft und schön spritzig. Keine Spur von Banane, die Würzigkeit hält sich zurück. Erfrischend schmeckt es ja, leicht würzig ist es und das Wasser ist auch tipp-topp. Trotzdem: ein Weißbier kann auch anders schmecken. Alles in allem: Keine Kaufempfehlung! 3 von 10 Punkten.
Bewertung:



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