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Biertest - HBH Basaltbier

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Hohmanns Brauerei Fulda / Fulda


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

08.05.2017


Testobjekt:

0,33l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Spezialbier


Alkoholgehalt:

5,60%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

stumpfes goldgelb


Schaumkrone:

wenig


Geruch:

leicht würzig


Geschmack:

malzig, mild, leicht süßlich, langer Abgang


Sonstiges:

2014er-Testbier: Vielen Dank an Robert Kelch! // Das Bier hatte 5,8%vol. Alkohol!


Fazit:

Bewertung 19.07.2014: Ein ganz besonderes Bier steht vor mir. Das "HBH Rhöner Basaltbier" ist ein 5,8%iges Bier, welches nach einem alten Brauverfahren erzeugt wurde. Hier wird nämlich der Bierwürze durch Zugabe von glühenden Basaltsteinen aus der Rhön erhitzt. Daher auch der Name. Durch diese Hitze karamellisiert der Malzzucker und das Bier bekommt seinen besonderen Geschmack. Und ob das schmeckt, werden wir gleich erfahren. Hefetrüb ist es, die Farbe geht ins bernsteinfarbige, der Schaum ist nicht so dolle. Der Geruch ist aber interessant: Eine leichte Fruchtigkeit kommt durch, es wurde hier auf jeden Fall eine interessante Hopfensorte verwendet. Der Antrunk ist trocken, mit einer feinen Zitrusnote. Lecker. Etwas Mandarine und Limette kommen durch, im weiteren Verlauf wird das Bier relativ trocken mit einer leckeren Bitteren. Klasse. Man fühlt sich entfernt an ein IPA erinnert. Die Süße hält sich eher im Hintergrund auf, subtil schmecke ich sie. Der lange Abgang gefällt mir auch, dieser ist leicht würzig. Umso deutlicher ist der Kontrast, wenn man einen neues Schluck zu sich nimmt. Alles in allem ein großes Bier. Und durch die besondere Brauweise bekommt es die volle Punktzahl! Gratulation! 10 von 10 Punkten.

Bewertung 08.05.2017:
Ach, das Rezept wurde verändert. Das "HBH Basaltbier", wie es nun heißt, hat "nur" noch 5,6%vol. Alkohol und sieht im Glas ganz gut aus: Das Goldgelb ist schön stumpf, der Schaum hätte ruhig etwas deutlicher sein dürfen. Eine leichte Würzigkeit ist zu riechen. Geschmacklich hat es aber deutlich nachgelassen. Ein sehr milder Beginn ist vorhanden, die Kohlensäure hätte auch deutlicher sein dürfen. Eine leichte Süße ist vorhanden, das Malz gefällt mir. Auf jeden Fall ist dieses Bier richtig schön süffig und bekömmlich. Auch der Hopfen ist eher zurückhaltend und bietet ab der Mitte höchstens eine leicht ausgeprägte Würzigkeit. Wenn man dann noch mal an dem Bier riecht, kann man die Karamell-Noten schon riechen. Diese entstehen, weil man glühende Basaltsteine während des Brauens zum Bier gibt. Das macht das Bier schon Besonders. Aber umwerfend ist es nicht (mehr). Süffig ok, aber geschmacklich fehlt da einiges. Der Antrunk bietet eine leichte Säure und ist mild, der Mittelteil hat Karamell-Noten im Angebot und der Abgang offeriert eine leichte Würzigkeit. Aber das alles leider ohne viel Gesicht und Körper. Deshalb bekommt es heute auch nur noch sechs Punkte. Meine Herren, das Bier hat aber auch wirklich nachgelassen.... 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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