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Biertest - Guinness Draught

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Guinness & Co. / Dublin


Herkunft:

Irland


Getestet am:

02.02.2018


Testobjekt:

0,44l-Dose


Biersorte:

Stout


Alkoholgehalt:

4,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Gerste, geröstete Gerste, Hopfenextrakt, Hefe


Farbe:

schwarz


Schaumkrone:

durchschnittlich, cremig


Geruch:

malzig, nach Kaffee


Geschmack:

malzig, nach Röstmalz, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 29.03.2006: Ja, das Guinness kennt jeder. Heute habe ich die "Frisch-vom-Fass"-Ausgabe vor mir stehen. Das jedenfalls will mir das kleine Plastiknüpselchen sagen, welches sich in der Flasche befindet und dafür sorgt, dass die Kohlensäure raus und die Cremigkeit rein kommt. So sind sie, die Iren. Der Schaum sieht aber auch toll aus. So was von cremig und kleinporig. Herrlich. Hält man die Nase ans Glas, hat man sofort dieses starke Röstaroma zu schnuppern. Ja, und dann kommt er, der erste Schluck dieses schwarzen Ungetüms: Lecker. Und wie schon gesagt: Kein Hauch von Kohlensäure erschmeckbar. Dafür ein weiches Brauwasser, eine starke Bittere und einen intensiven Tiefgang. Dieses Bier ist wirklich etwas besonderes. Zuerst bitter, dann wird es malziger und runder. Wenn man es noch nie getrunken hat, wird man es entweder lieben oder nie wieder trinken. Der Abgang ist lang und geröstet. Voll und rund, so kann man es beschreiben. Und trocken, das darf man nicht vergessen. Alles in allem ein gutes und außergewöhnliches Bier, dieses Stout aus Dublin. Cheers. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 06.09.2012:
Das ist ja ein Zufall. Vor ein paar Tagen habe ich auf "National Geographic Channel" noch eine Doku über die Dubliner Guinness-Brauerei gesehen. Und nun steht dieses 4,2%ige Stout aus Irland vor mir. Das "Guinnesss Draught" ist die Version des Bieres, welches mit diesem kleinen Kügelchen bestückt ist. Das klimpert schön und sorgt dafür, dass der Schaum besonders cremig wird. Warum? Na, in diesem Kügelchen ist Stickstoff und ein kleines Loch. Und wenn ich die Dose aufmache, wirbelt die Kugel durch die volle Dose und sorgt für diesen leckeren Schaum. Hören tut man es auch, wie die Kugel sich füllt. Echt interessant. Im Glas ist es schwarz wie die Nacht. Die Schaumkrone ist relativ gering, der Geruch ist umso intensiver. Eine süßliche Röstmalznote ist zu riechen. Geschmacklich ist es gut. Die Kohlensäure ist nicht allzu lebendig, man merkt, die Kugel hat ihren Job sehr gut gemacht. Der Antrunk ist sehr malzig mit einer intensiven Röstnote. Weich wie sonst was ist es, eine sehr angenehme Süffigkeit kann ich feststellen, die zur Mitte hin mit einer gut dosierten Hopfenbitteren bereichert wird. Im weiteren Verlauf wird es bitterer, man möchte wieder einen neuen Schluck zu sich nehmen, um das Spiel von Süße und Würzigkeit erneut zu erleben. Lecker ist dieses trockene Stout ja, dennoch fehlt mir persönlich die Kohlensäure. Wenigstens ein wenig Kribbeln im Hals wäre wünschenswert. Zum Ende hin wird die Bittere wieder intensiver. Ja, ein angenehmes Stout, welches meiner Meinung nach etwas zu sehr gehypt wird. Es gibt bessere... 6 von 10 Punkten.

Bewertung 02.02.2018:
Wieder einmal steht das irische "Guinness Draught" vor mir. Dieses Mal aus der "echten" 0,44l-Dose mit Stickstoff-Kartusche. Diese wirbelt beim Öffnen der Dose ordentlich durch eben diese und sorgt für einen schön cremigen Schaum. So, wie man es im Irish Pub zu sehen bekommt. Eingeschenkt sieht es klasse aus. Die Kartusche macht lustige Quietsch-Geräusche, der Schaum wird schön aufgewirbelt und sorgt im Glas für ein tiefes Schwarz und einen feinporigen, cremigen Schaum. Der Geruch bietet eine leichte Kaffeenote, der Antrunk fließt extremst mild über die Zunge. Samtig und rund schmeckt dieses Bier. Nun, kein Wunder, die Kohlensäure wurde ja komplett in Schaum umgewandelt. Aber das macht das Bier auch so bekömmlich. Viele Röstaromen kommen durch, eine leichte Süße ist vorhanden, diese wirkt aber gar nicht übertrieben. Echt ein leckeres Bier. Der nächste Schluck wirkt dann ein wenig trockener, die Bittere nimmt zu und sorgt für ein würzigeres Bier. Sehr lang ist der Abgang, die Röstaromen kommen noch mal gut zur Geltung. Mir gefällt es richtig gut. Auch, weil es so sehr bekömmlich ist. Alles in allem: Sehr gut! 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Basti
2014-01-30

Ach ja, das gute alte Guinness.Ein Bier bei dem sich die Geister scheiden.Beim Guinness ist es so: Entweder man findet es super oder super scheiße!Ich persönlich bin ein Liebhaber britischer Biere und muss sagen das es bessere gibt als das Guinness.Allerdings komm ich immer wieder mal aufs Guinness zurück.Warum? Es hat diesen gewissen Charme, ist unkompliziert,ehrlich, geradlinig,bodenständig.Und jaaaa es ist ein Massenbier, allerdings ein charmantes.Dabei sollte man bedenken das es sich um ein Schankbier handelt also ein leicht trinkbares Kneipenbier.Da kann man keine großen Aromafeuerwerke erwarten.Bodenständige 7 Punkte!!


Jan Anskeit
2012-10-13

Dieses Bier ist das Beste auf dem Markt erhältliche Stout und schmeckt aus der Dose fast so gut wie im Pub in Dublin. Angenehm malzig, jedoch nicht so stark wie das "Guinness Stout", das man hierzulande in Flaschen bekommt. Zum Teil tragen die unterschiedlichen Druckgase dazu bei. (Stickstoff bei Draught/ Kohlensäure bei Stout)
Auf jeden Fall mindestens 9/10 Punkten.


Hubert Schlapp
2011-01-07

Man schmeckt keine Kohlensäure, weil in der Kapsel Stickstoff ist. Deswegen ist auch der Schaum so feinporig und cremig.


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