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Biertest - Göller Pilsner

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Göller "Zur Alten Freyung" / Zeil am Main


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

16.03.2011


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Pilsener


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

helleres goldgelb


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, würzig, süffig, langer Abgang


Sonstiges:

Vielen Dank an die Brauerei Göller für die Zusendung der 2011er-Version !!!


Fazit:

Bewertung 24.11.2005: Pilsbiere werden eher im Norden Deutschlands getrunken. Und deswegen ist es fast schon ungewöhnlich, hier in Franken so ein bitteres Bier anzutreffen. Nun gut, bitter muss relativiert werden. Das weiche Brauwasser, welches hier anzutreffen ist, macht wieder so einiges wett. Der erste Schluck kommt jedenfalls sehr gut und überrascht sogar mit einer leicht kernigen Note. Der Grundton ist natürlich der Hopfen, der dann aber ab dem Mittelteil für einen kurzen Moment ins Wässrige abrutscht. Nur ganz leicht. Der Abgang ist dann wie üblich sehr lang. Ein interessantes Pilsbier, welches mit einem weichen Brauwasser und einem tollen Beginn aufwartet. Würde eben dieser Beginn etwas länger sein, hätten wir hier einen Kracher. Fast hitverdächtig. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 16.03.2011:
Ein neues Etikett ist beim heutigen Testbier, dem "Göller Pilsner" zu entdecken. War dieses beim letzten Test im November 2005 doch wirklich altbacken, sieht dieses richtig schmuck aus. Und vielleicht hat es sich auch geschmacklich ein klein wenig verbessert, denn es fehlt nur ein einziger Punkt zum vollen Glück. Eingeschenkt ist alles pikobello: ein etwas helleres, blankes Goldgelb und darüber ein fester, weißer Schaum. Der Geruch ist würzig. So muss ein Pilsbier aussehen und riechen. Aber schmeckt es auch so wie eines? Der erste Schluck ist vielversprechend. Ein fein spritziger Antrunk ist zu vernehmen. Das weiche Brauwasser und die dezente Süße des Malzes sorgen für Pluspunkte. Bisher ist alles super. Nach ein paar Sekunden wird es dann im Mund richtig schön würzig. Der Hopfen kommt durch und wird mit der Zeit dominant. Im hinteren Drittel wird das Göller schon fast bitter. Aber eben nur fast. Dieses Bier gefällt mir. Es ist handwerklich einwandfrei, nur fehlt mir im hinteren Drittel das besondere Etwas. Und auch diese unterschwellige Metallnote zu Beginn stört etwas. Alles in allem ein gutes Pils. Leider wird es doch nichts mit dem Thron. Vielleicht beim nächsten Mal, in fünf Jahren. 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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