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Biertest - Gatz Altbier

Bewertung: 5 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Königshof GmbH / Krefeld


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

19.01.2018


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Altbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt


Farbe:

dunkleres rot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

sehr würzig


Geschmack:

malzig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2002er-Version: Hergestellt für Tuborg/Mönchengladbach / 2012er-Version: Hergestellt für Carlsberg Deutschland Markengesellschaft mbH/Mönchengladbach


Fazit:

Bewertung 23.08.2002: Ein Standard-Altbier, ohne eigenen Charakter. Nett, aber nichts besonderes, dann lieber ein markantes Uerige. Insgesamt nur Mittelmaß. 6 von 10 Punkten.

Bewertung 02.07.2007:
Was hat dieses alte Düsseldorfer Bier doch für eine traurige Geschichte... Wenn man aus Düsseldorf kommend auf die A52 in Richtung Mönchengladbach fährt, sieht man auf der linken Seite ein wahrliches Trauerspiel: die Ruine der Gatzweiler Brauerei. Da kommen einen schon die Tränen. Nach der Schließung wurde dieses Bier in Mönchengladbach bei Tuborg gebraut, die haben die Braustätte an Oettinger verkauft und weil die wohl zu teuer wurden, braut man das Altbier nun in Krefeld beim Billigbier-Hersteller Königshof. Dazu kommt, dass die Vertriebsgesellschaft nun auch in Krefeld sitzt, gleichzeitig gibt es in Düsseldorf auch noch ein Büro von Gatz. Diese Firma ist immerhin noch Eigentümerin der Hausbrauerei "Zum Schlüssel" in der Düsseldorfer Altstadt (welche man auf dem Etikett erkennen kann). Mannomann, ganz schon verworren. So kann man Traditionsmarken zunichte wirtschaften. OK, schauen wir uns nun die Krefelder Version des "Gatz Altbier" an. Optisch ist alles gut und so, wie ein Altbier auszusehen hat: dunkelrot und mit einer feinen Schaumkrone. Hier gibt es nichts zu meckern. Der Geschmack ist auch nicht allzu schlecht. Da gibt es andere Altbiere, die weniger harmonisch schmecken. Der Antrunk ist angenehm malzig, etwas dünn vielleicht, aber dennoch unverkennbar ein Obergäriges vom Niederrhein. Der Hopfen ist präsent und gibt hier den Ton an, zumindest in der zweiten Hälfte. Zuvor hat man eine feine, intensive Süße, die aber nicht klebrig schmeckt. Gar nicht mal so schlecht. Klar, es reißt nun keinen vom Hocker, dafür fehlen die besonderen Momente. Wer aber ein gut zu trinkendes Altbier ohne Pomp und Feuerwerk haben möchte, kann hier getrost zugreifen. Es hat keinen eigenen Charakter, was aber auffällt, ist das weiche Wasser. Die Zutaten sind in Ordnung, so dass es hier nur am eigenständigen Geschmack mangelt. Alles in allem ein gutes Altbier. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 08.02.2012:
Wow, fast zehn Jahre ist es nun her, dass ich das Gatz aus MG das letzte Mal getrunken habe. Aber das ist ja auch kein Wunder, wurde diese alte Düsseldorfer Altbiermarke zwischenzeitlich in Krefeld gebraut. Mittlerweile braut man wieder bei der Oettinger... Eigentlich ist das ein Trauerspiel, was man mit dieser Biermarke macht. Selbst auf der Homepage der Mutter, der Carlsberg Deutschland, wird dieses Bier schon gar nicht mehr aufgeführt. Was kann man da machen? Genau! Es supporten. Wenn mehr Leute dieses Bier trinken würden... Aber schmeckt es denn? Gleich wissen wir es.Das Aussehen ist tipptopp. Der Schaum ist fest, das Rot darunter blank und ansehnlich. Nur der erste Schluck ist schon nicht so dolle. Dick und malzig, ziemlich würzig. Man verzieht das Gesicht, die Harmonie und die Süffigkeit fehlen komplett. Es ist wirklich ein Trauerspiel, wie dieses Bier so langsam, aber sicher den Bach runtergeht. Das Malz wirkt ölig, der Hopfen kommt unrund daher und die Röstmalznote wirkt künstlich und übertrieben aufgesetzt. Nein, dieses Bier möchte nicht schmecken. Vom Fass kann man es noch gut trinken, aus der Flasche ist es kein Zugewinn. Da schmeckt selbst das Oettinger Alt besser. Unterm Strich: 4 von 10 Punkten.

Bewertung 19.01.2018:
Das "Gatz Altbier" wird heute Abend ein weiteres Mal getestet. Gebraut wird es für die Hamburger Carlsberg-Brauerei im benachbarten Krefeld bei der Königshof. Und hoffentlich schmeckt es heute Abend besser als beim letzten Test vor knapp sechs Jahren. Optisch ist alles im grünen Bereich. Das Rot ist dunkler, der Schaum steht gut und der Geruch ist sehr würzig. Der Antrunk ist relativ unscheinbar. Eine sehr zurückhaltende Malzigkeit ist vorhanden, süß ist es nur dezent, es wirkt fast schon oberflächlich. Die Kohlensäure ist auch lahm unterwegs, der Hopfen macht ebenfalls keine Anstalten das Bier würziger werden zu lassen. Auch der nächste Schluck lockt diesem Bier keine weiteren Aromen hervor. Erst zum Ende hin wird es leicht würzig. Aus dem Fass schmeckt ganz ok, aus der Flasche passiert zu wenig. Leider ist es hier in Düsseldorf gar nicht mehr so einfach, ein Gatz vom Fass zu bekommen. Dieses Fläschchen Gatz hat es nicht drauf. Es werden zum Glück aber keine Fehler gemacht, es schmeckt halt einfach zu oberflächlich. Unterm Strich bekommt dieses Bier heute Abend 5 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 5 / 10 Punkten


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