Biertest - Gampertbräu Förster-Pils
Brauerei:
Gampertbräu - Gebr. Gampert GmbH & Co. KG / Weißenbrunn-Kronach
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
29.01.2011
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
helleres goldgelb
Schaumkrone:
relativ wenig
Geruch:
hopfig
Geschmack:
malzig, würzig, süffig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 03.10.2005: So, weiter geht es, keine Müdigkeit vortäuschen. Auf dem Programm steht das "Gampertbräu Förster-Pils". Im Glas entwickelt es, so wie es eigentlich sein soll, eine Menge festen Schaum. Das sagt dem geschulten Auge, dass die Hopfenmenge stimmt. Und so ist es dann auch. Eine leichte Bittere ist zu schmecken und die kommt richtig gut. Das Malz ist trotzdem dominierend, auch wenn der erste Augenblick es anders erscheinen lassen möchte. Diese fränkische Bierspezialität kommt richtig gut. Süffig, nicht zu bitter und mit einem erfrischenden Touch. So kann man mal wieder sehen, dass Pilsbiere aus dem Süden Deutschlands definitiv anders schmecken als deren norddeutsche Pandons. Das weiche Brauwasser kann hier natürlich überzeugen. Sehr leckeres Pils. 9 von 10 Punkten.
Bewertung 29.01.2011: Ja, schon sind wieder fünf Jahre ins Land gegangen, dass ich das "Gampertbräu Förster-Pils" mit seinen 4,9%vol. zu mir nehmen durfte. Und dann hat es auch noch beachtliche neun Punkte erhalten. Respekt. Genauso gut ist auch das Abschneiden bei der DLG, hier erhält dieses Pils regelmäßig die höchste Auszeichnung, die Goldmedaille. Zuletzt 2009. Mal schauen, was man hier heute abstaubt. Eingeschenkt erblicke ich ein helleres Goldgelb und eine nur gering ausgestattete Schaumkrone. Aber der Hopfen ist sofort da. Ein intensives Aroma liegt in der Luft. Erstaunlicherweise schmeckt es im Antrunk zuerst malzig. Die subtile Süße des Gerstenmalzes ist zu Beginn ganz klar dominierend. Erst dann kommt die Würzigkeit durch. Aber nun auch mit voller Kraft. Dadurch hat man einen schön griffigen, leicht bitteren Geschmack auf der Zunge. Die Kohlensäure sorgt für die anständige Spritzigkeit, es schmeckt frisch und rund. Ein leckeres Pilsener mit einer eigenen Note. Wenn es im Mittelteil eine Spur voluminöserwäre, würde es auch hier die Goldmedaille absahnen. So bleibt es beim selben Ergebnis wie 2009: 9 von 10 Punkten.
Bewertung:

Sandra
2010-10-19
Dieses Bier haben wir zufällig entdeckt als wir die Familie in Oberfranken besuchten und bei einem Chinesen Essen waren. Bislang sagte mir die Marke gar nix und meine Erwartung waren gering, denn was soll ein China-Restaurant schon tolles an Bier anbieten?! Aber denkste! Echt lecker und auch noch sehr erfrischend leicht! -> wir haben direkt mal eine Kiste ins Rheinland exportiert... :-)


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