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Biertest - Früh Kölsch

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Cölner Hofbräu Früh KG / Köln


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

28.11.2009


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Kölsch


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

helleres goldgelb


Schaumkrone:

sehr wenig


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, süffig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 27.05.2003: Ja, das ist jetzt wieder so ein Härtefall. Als Düsseldorfer ein Kölsch trinken... Und dann noch das Früh, welches hier in der Landeshauptstadt von NRW ziemlich freche Werbung macht. OK, witzig ist sie ja. Aber das liegt wohl nur daran, dass diese Werbung von einer Düsseldorfer Firma erstellt wird. Aber das nur am Rande. Ich schalte jetzt mal wieder auf Objektiv. Und da muss ich (leider :-)) sagen, dass dieses Bier doch ganz gut schmeckt. Es ist zwar zu Beginn ein wenig zu wässrig, das schlägt dann doch im Laufe der Zeit ins Herbe und Hopfige ab. Der Abgang ist auch ziemlich lang, trotzdem fehlt ein wenig die Bekömmlichkeit. Und es verliert schon nach kurzer Zeit die Spritzigkeit. Insgesamt: Gutes Mittelmaß. Und darauf ein dreifach Düsseldorf Helau....Kölle Alaaf....Düsseldorf Helau.... 7 von 10 Punkten.

Bewertung 28.11.2009:
"Da simmer dabei, dat is prima... Viva Colonia"... Wer kennt es nicht, diesen Gassenhauer der kölschen Band De Höhner. Hier in Düsseldorf hört man es auch zu Karneval, dann aber doch leicht abgewandelt... Eines hat der Kölner dem Düsseldorfer voraus: Ist Kölsch doch die einzige Sprache, die man auch trinken kann. Und als bekanntestes Beispiel steht heute Abend nach fast auf den Tag genau 6,5 Jahren das "Früh Kölsch" vor mir. Ein Obergäriges mit 4,8%vol. und einem nicht so dollen Aussehen: Der Schaum ist ziemlich schnell verschwunden und dadurch sieht es so aus, wie viele von enem Kölsch behaupten: Schal. Aber das stimmt so nicht. Der Antrunk ist ziemlich spritzig. Auch einen hohen Erfrischungsfaktor kann man feststellen. Der Antrunk ist ziemlich süffig mit einem ausgeprägten Malznote. Wobei es doch ordentlich an Tiefe vermissen lässt. Meiner Meinung nach eine Spur zu oberflächlich. Wieder so ein Bier, welches jedem gefallen will. Erst zur Mitte hin wird es würziger und eine Art von Charakter lässt sich erahnen. Ich muss es ja ganz neutral zugeben: Dieses Kölsch ist so schlecht nun auch wieder nicht. Es wird mich zwar niemals vom Altbier abbringen, aber als Durstlöscher ist es ok. Obwohl das Alleinstellungsmerkmal fehlt. Aber das Früh wird mit jedem Schluck besser. Leider ist der Antrunk etwas zu blass. Dann wird es aber und auch der Agang ist sehr lang. Alles in allem kann ich dem Kölsch dieses Mal sogar acht Punkte zusprechen. Na, wenn das mal kein Lob ist... Ja, liebe Kölner, da gibt es wirklich viele schlechtere Biere als das "Früh Kölsch". Nehmt das mal so als Kompliment hin... Schönen Gruß. Ein Düsseldorfer... 8 von 10 Punkten


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Thomas aus Düsseldorf
2008-10-05

Als Düsseldorfer fällt es mir nicht leicht ein Kölner Bier zu testen, aber der Rheinländer an sich ist ja schließlich tolerant. Also dann: Rot-Weiß mit drei goldenen Kronen zeigt sich mir das Etikett dieses obergärigen Bieres aus dem "Cölner Hofbräu Früh". Offenbar wissen sie dort nicht mal wie sich ihre Stadt richtig schreibt. Aber wichtig ist im Glas, daher raus aus der Flasche und hinein in selbiges. Farblich von einem Pils nicht zu unterscheiden, aber fast ohne Schaum präsentiert sich das Getränk. Der Geruch ist sehr angenehm, fruchtig wenngleich wenig biertypisch. Lacht mich ruhig aus, aber man könnte glatt meinen man rieche an einem frischen Glas Weißwein, Grauburgunder zum Beispiel. Nun, beim ersten Schluck merkt man dann schon dass man ein Bier vor sich hat. Es schmeckt recht dünn wie hier ja schon andere bemerkt haben, aber frisch und gar nicht mal schlecht. Muss ich ehrlich zugeben. Durchaus mal eine erfrischende Alternative zu einem Pils. Aber richtig kalt muss es sein. Und etwas weniger Kohlensäure würde ihm auch gut zu Gesicht stehen.7 von 10 Punkten. 


Hakan
2008-07-06

sehr leicht. Fruchtig, aber nicht süßlich. Ideales Bier für die Sommerzeit (8/10)  


Thorsten
2007-05-03

Bei meinem letzten Besuch im Getränkemarkt nahm ich mir zwei Flaschen Früh Kölsch mit. Ich hatte schon seit ewigen Zeiten kein Kölsch mehr getrunken und wahr sehr neugierig auf den Kölner Gerstensaft. Im Glas machte es auch einen guten Eindruck. Sehr hell gelb sah es aus, es war versehen mit einer Menge Kohlensäure. Es war nur ein bisschen wenig Schaum vorhanden. Der Geruch war ein bisschen merkwürdig, kaum zu beschreiben. Hopfen habe ich gerochen. Aber auch etwas strenges, nicht definier bares.  Auch der Geschmack war mehr als enttäuschend. Vor allem die Wässrigkeit, aber auch eine herbe Unbekömmlichkeit ist mir besonders negativ aufgefallen.  Sollten in meinem Getränkemarkt des Vertrauens in Zukunft die Absatzzahlen des Früh Kölsch nach Oben gehen, kann es nicht an mir liegen. Ne, schönen Dank liebe Kölner. Aber das könnt ihr selber trinken.  


Roger
2006-10-08

Ich bleibe dabei, Kölsch wird zu schnell schal und verliert sich dann in Wässrigkeit. Eine gewisse Anfangsspritzigkeit ist natürlich auch bei Frühkölsch durchaus vorhanden, doch um das Bier zu genießen muss man es sehr schnell trinken, regelrecht runterkippen. Ob es an der obergärigen Brauart liegt, die ja immer eine kürzere Haltbarkeit beinhaltet ? Ich trinke jetzt in diesem Augenblick das wunderbar herbe Brinkhoffs, da kann ich mich auch nach dreißig Minuten noch am ersten halben Liter halten... aber zurück zum Früh Kölsch, als Sommerbier eisgekühlt zum Durstlöschen hat es sicherlich seine Berechtigung, aber zum ruhigen Genießen für die eigenen vier Wände, ist es eher ungeeignet... trotzdem wegen der durchaus vorhandenen geschmacklichen Gefälligkeit sind 6 von 10 Punkten drin !  


John aus den Niederlanden
2006-04-15

Ein leckeres Bier aus der Domstadt ,das ich 9 punkte gebe!  


Tanja
2006-01-18

Ab jetzt wird Früh Kölsch Werbung nicht mehr in Düsseldorf gemacht, sondern in Köln bei Counterpart. Dann hoffen wir mal, dass es weiterhin so schöne erfrischende Kölsch-Werbung in Düsseldorf gibt! Eine Altbier-Trinkerin grüßt!  


Johnny
2005-06-26

Ich als Lüneburger kann diese Streitfrage "Düsseldorf-Köln" ganz objektiv bewerten. Bis jetzt sind mir die Düsseldorfer Alt-Spezialitäten eindeutig sympathischer. Aber vielleicht finde ich ja noch ein leckeres Kölsch. Zu diesem hier kann ich jedoch nur sagen, dass ihm eindeutig an Charakter und Vollmundigkeit fehlt. Auch erinnert es leicht (und gerade das stört mich) an den typischen Goldbier-Geschmack. Wässrig in der Konsistenz, die Rezenz liegt im mittleren Bereich. Ich vergebe 3 von 10 Punkten (Köln ist trotzdem eine schöne Stadt) ,-).  







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