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Biertest - Freudenberger Märkator

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Alwin Märkl e.K. / Freudenberg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

25.02.2011


Testobjekt:

0,33l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Doppelbock


Alkoholgehalt:

8,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

rubinrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

süß-malzig


Geschmack:

malzig, stark, süß, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Ein dunkler Doppelbock möchte als nächstes getestet werden. Satte 8,5%vol. hat das "Freudenberger Märkator". Da bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun. Abgefüllt ist dieses Bierchen in eine 0,33l-Longneck-Flasche, eine Goldfolie verziert den Flaschenhals. Mal gucken, wie dieser Doppelbock schmecken wird. Aussehen tut es toll: ein leuchtendes Rubinrot, der Schaum ist feinporis und cremig, und auch die Menge ist reichlich. Der Geruch ist ganz klar im süßen Bereich angesiedelt, alles andere hätte mich jetzt auch verwundert. Der erste Schluck haut richtig rein. Dieser ist ziemlich spritzig, eine Menge Kohlensäure sorft für die nötige Rezenz. Ansonsten ist es erst Mal nur süß. Wobei man keine Angst haben muss, dass einem die Zähne verkleben, nein. Man schmeckt aber sofort, dass dieses Bier über eine unglaubliche Tiefe verfügt. Ich finde es prima, wie sich die 8,5%vol. so locker verstecken lassen. Zumindest, was den Geschmack angeht. Merken tut man ihn ziemlich schnell. Der nächste Schluck lässt es wieder krachen. Sogar Gänsehaut bekomme ich ob der Süße. Aber wirklich ein klasse Doppelbock. Ich vermisse etwas die blumigen Nuancen, auch das Obst fehlt ein wenig. Trotzdem ist der Märkator ein süffiger Zeitgenosse, der rund und weich die Kehle herunterfließt. Erst mit der Zeit kommt etwas Pflaume durch. Das Karamellmalz und die dezente Röstmalznote sorgen für Pluspunkte. Im weiterenVerlauf, zum Ende hin, wird es hopfiger. Eine feine Bittere zieht über die Zunge, das macht dieses Bier zu einem kulinarischen Paradebeispiel. So muss ein Doppelbock schmecken. Insgesamt schrabt es ganz knapp an der vollen Punktzahl vorbei. Aber 9 Punkte sind auch schon Spitzenklasse.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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