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Biertest - Forst Kronen Speciale

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauerei Forst AG / Forst-Algund


Herkunft:

Italien


Getestet am:

23.08.2014


Testobjekt:

0,66l-Flasche


Biersorte:

Export


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Maisgritz, Hopfen


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

leicht malzig


Geschmack:

malzig, weich, leicht kernig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 06.09.2008: Ein Exportbier aus dem herrlichen Südtirol ist an der Reihe. Das "Forst Kronen" ist ein untergärig eingebrautes Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%vol. und einem vorbildlichen Aussehen: goldgelb, blank und mit einer Unmenge an festen, weißen Schaums. Toll schaut es aus. Und der erste Schluck ist auch vorbildlich... Relativ mild ist der Antrunk. Das butterweiche Wasser der Alpen ist wirklich fein, die sich dann anbahnende Hopfennote, die auf hohem Niveau immer stärker wird, tut sein übriges zum Gelingen. Für ein italienisches Bier hat man es hier aber mit einem Großen zu tun. Zum Ende hin hat man sogar eine feine Bittere auf der Zunge, die scheinbar immer stärker wird. Nur das Wasser sorgt für Beruhigung. Wir haben es hier mit einem leckeren Exportbier zu tun. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 23.08.2014:
Aus Südtirol, also dem nördlichen Teil Italiens stammt das "Forst Kronen Speciale", welches ich nun zum zweiten Male nach 2008 antesten werde. Die Flaschengröße hat sympathische 0,66l Inhalt, dass sollte gerade so ausreichen, um sich eine Meinung bilden zu können :-) Golden glänzt es, der Schaum ist nun nicht so ausgeprägt, der Geruch ist minimal malzig. Geschmacklich hingegen gefällt es mir sehr gut. In den ersten Sekunden kommt eine leichte Spritzigkeit durch, dazu das butterweiche Wasser. Und dann diese leckere Kernigkeit. Sehr gut. Leicht würzig ist das Forst zu Beginn, der Hopfen sorgt für klare Verhältnisse. Und wie es sich für ein Exportbier gehört, lässt dieser mit der Zeit nach und lässt die süßlichen Aromen durchschimmern. Das man hier Mais benutzt hat, schmeckt man nicht raus. Süffig ist es, die Mitte gefällt mir, der lange Abgang passt ebenfalls. Ein richtig leckeres Bier. Aber auch keines, was unbedingt etwas Neues bietet. Trotzdem ist es beim nächsten Italien-Urlaub erste Wahl. Und dieses Mal heißt es: 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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phodopus
2017-01-12

Südtirol gilt ja als Weinland, doch hat hier auch das Bierbrauen eine lange Trdition. Leider überlebten nach dem 1. Weltkrieg und der anschließenden Annexion durch Italien nur sehr wenige Brauereien. Seitdem nimmt Forst in Südtirol sowas wie eine Monopolstellung ein. Kaum eine Kneipe oder ein Fest, wos nicht Forst gibt. Ich möchte hier Forst nicht schlecht machen, aber seit einigen Jahren gibt es auch in Südtirol viel bessere Alternativen. Für den nächsten Aufenthalt empfehle ich einen Besuch des Batzenbräu in Bozen und ganz besonders des Rienzbräu in Bruneck. Absolut großartiges "Craft-Beer"... Und auch der Traditionalist kommt auf seine Kosten: seit Ende der 90er gibt es neben Forst eine weitere kommerzielle Brauerei namens "Pustertaler Freiheit". Meiner Meinung nach um Welten besser als die -von einheimischen Bierliebhabern abschätzig bezeichnete- "Forst-Suppe"!


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