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Biertest - Flensburger Kellerbier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Flensburger Brauerei Emil Petersen GmbH & Co. KG / Flensburg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

31.07.2019


Testobjekt:

0,33l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Kellerbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes bernstein


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

würzig, malzig


Geschmack:

malzig, leicht würzig, minimal kernig, süßlich, langer Abgang


Sonstiges:

2019er-Testbier: Vielen Dank an Thomas Stiens!


Fazit:

Bewertung 29.04.2007: Im Moment passiert so einiges auf dem Biermarkt. Krombacher stellt ein Weizenbier vor und die Flensburger Brauerei hat vor kurzem das erste Bier aus 100% Bioland-Produkten auf den Markt gebracht. Das freut mich ungemein. Es ist auch das erste Mal, dass eine ganz große Brauerei auf den Öko-Zug aufgesprungen ist. Ich bin da mal gespannt, wie das die Konkurrenz beurteilt. Aber schauen wir uns dieses "Kellerbier" genauer an. Nach dem Öffnen der obligatorischen 0,33l-Bügel-Flasche (natürlich mit einem lauten Plopp), macht es im Glas einen grandiosen Eindruck: bernsteinfarbig und leicht trübe. Dazu ein fester Schaum und ein leicht nussiges Aroma, welches in der Nase kitzelt. Der erste Schluck ist dann auch was ganz besonderes. Ein überwiegend malziger Antrunk stellt sich mir vor. Eine leicht nussige Nuance hat sich da mit untergeschmuggelt. Und genau diese Note macht die Bio-Biere immer zu einem Genuss. Für ein norddeutsches Bier ist es erstaunlich wenig gehopft und hat sogar so etwas wie einen eigenen Charakter. Löblich, löblich. Der Mittelteil ist ausgewogen und wird leicht würzig. Zum Ende hin verfliegt dieses an frisches Heu erinnernde Aroma dann leider. So bleibt auf der Zunge ein feiner, frischer Geschmack zurück, der Lust auf mehr macht. Oberes Drittel! 8 von 10 Punkten.

Bewertung 31.07.2019:
Wow, zwölf Jahre musste ich auf einen erneuten Test des "Flensburger Kellerbier" warten. Was lief denn da falsch? :-) Endlich steht mal wieder die typische 0,33l-Bügel-Flasche vor mir und immer noch hat dieses Untergärige 4,8%vol. Alkohol. Aber: Es gibt kein Biosiegel mehr! Interessant. Und noch was fällt mir auf. Auf dem Rückenetikett wird groß von genutzter "Küstengerste" geschrieben, am Rand wird aber erwähnt, dass mindestens 20% Gerste aus Schleswig-Holstein genutzt wird. Etwas irreführend finde ich... Das zu den äußeren Eindrücken. Eingeschenkt, nach dem erwarteten Plopp, macht das norddeutsche Bier alles richtig: Ein trübes Bernstein ist unter dem cremigen Schaum zu entdecken. Zu riechen bekomme ich eine leicht würzige Malzigkeit. Auch geschmacklich kann es von Beginn an gefallen. Ziemlich spritzig ist es, eine feine Hopfenwürzigkeit ist nicht zu leugnen, was ja auch für die Herkunft spricht. An der Waterkant mag man es halt etwas kräftiger. Parallel dazu ist aber auch das Malz nicht untätig und sorgt für eine leckere Note. Dezent süßlich schmeckt das Flens, einiges an Karamell schimmert durch. Doch der Hopfen übertüncht den Geschmack. Mit der Zeit wird diese Würzigkeit noch dominanter, wobei es nur dezent bitter ist. Jetzt ist auch nicht mehr viel vom Karamell zu schmecken. Gut schmeckt das Bier, aber umhauen kann es mich nicht. Ein würziges, kräftigeres Kellerbier aus dem hohen Norden. 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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