Biertest - Feldschlößchen Dresden Urbock
Brauerei:
Feldschlößchen Aktiengesellschaft / Dresden
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
29.07.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Doppelbock
Alkoholgehalt:
7,00%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
dunkles rubin
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
süß
Geschmack:
süßlich, malzig, mild, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Einen Dresdner Doppelbock habe ich vor mir stehen. Ganze 7%vol. hat dieses Bier inne und dass nenne ich mal eine Menge. Jetzt muss dieses Bier aus der sächsischen Landeshauptstadt nur noch schmecken. Aber dafür wird das Pichmännel, welches vom Etikett lächelt, schon sorgen. Die Farbe des eingeschenkten Bieres ist tiefrot, die Schaumkrone darüber ist mit einer anständigen Menge und Festigkeit vorhanden und der Geruch ist fein süßlich. Keine Spur vom Alkohol im Geruch. Und auch nicht im Geschmack. Der erste Schluck ist ziemlich gut und irgendwie auch harmlos. Zwar kann das Feldschlößchen mit einer wohlfeinen Süße aufwarten, aber man muss sich nicht schütteln oder bekommt Gänsehaut wie bei manch anderem Starkbier. Das spricht ja wohl eindeutig für dieses Bier. Das Wasser wirkt im ersten Moment etwas hart, das legt sich aber wieder. Fein krisp durch die Kohlensäure ist dieser Doppelbock auf der Zunge, das ist ziemlich gut. Im weiteren Verlauf wird es weicher, das Malz kommt zur Ruhe und kann dann mit Karamellnoten überzeugen. Und ab der Mitte wird dieses Dresdner Bier richtig sympathisch. Da kann es mit ganz dezent kernigen Noten gefallen. Ein nettes und gefälliges Bockbier aus Sachsen, welches dann mit der Zeit doch etwas zu eintönig schmeckt, um ganz oben zu landen. Auf der anderen Seite habe ich selten ein so mildes, sanftes Bier mit 7%vol. getrunken. Unterm Strich: Gut.
Bewertung:



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