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Biertest - Faust Hochzeitsbier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Brauhaus Faust OHG / Miltenberg


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

06.11.2017


Testobjekt:

0,75l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Zwickel


Alkoholgehalt:

5,40%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

trübes goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

fruchtig


Geschmack:

sehr spritzig, fruchtig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Aus Churfranken stammt die 0,75l-Bügel-Flasche, die nun vor mir steht. Das "Faust Hochzeitsbier" ist ein "Dry Hopped Lager" mit einem Alkoholgehalt von 5,4%vol. Die Geschichte dahinter hört sich interessant an, ich zitiere mal wieder die Homepage... "1875 kam Johann Adalbert Faust als junger Braumeister in die damalige Löwenbrauerei. Als er um die Hand seiner späteren Frau anhielt, bat sie ihn, ein angenehm nach Hopfen duftendes Bier zu brauen. Das extra für seine Auserwählte gebraute Bier muss ihr gemundet haben, denn er heiratete seine Babette und begründete mit ihr die Brauerfamilie Faust. Das Johann Adalbert Hochzeitsbier wird selbstverständlich nach seiner Rezeptur gebraut.". Na, scheinbar muss das Bier ja richtig gut gewesen sein. Nun teste ich es und ich muss ein bisschen bezweifeln, dass der Johann Adalbert damals schon Aromahopfen hatte, die nach Lychee, Grapefruit und Bitterorange schmecken. Aber sei's drum... Optisch ist es wirklich vorbildlich: Ein trübes Goldgelb mit einer Menge Schaum on top. Dazu kommt eine feine Fruchtigkeit durch, die an die eben aufgeführten Aromen erinnert. Der Antrunk ist sehr spritzig, die Kohlensäure ist wirklich sehr lebendig. Die Fruchtaromen kommen deutlich durch, zumindest im ersten Drittel. Hier ist besonders die Grapefruit deutlich zu schmecken. Auch schimmert etwas Alkohol durch, obwohl soviel ja gar nicht enthalten ist. Im Hintergrund ist da diese leichte Würzigkeit, die entweder vom Hopfen stammt oder von einer unschönen Hefenote. Ab der Mitte wird das Bier würziger, die Früchte lassen langsam nach. Und im letzten Drittel passiert dann nicht mehr viel. Unterm Strich kann ich sagen: Ein leckeres Bier mit einem schönen Antrunk. Dann, ab der Mitte, lässt es nach und das Bier versandet ein wenig im Mainstream. Schade auch. Trotzdem möchte ich sagen: Gutes Bier! Sieben Punkte!


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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