Biertest - Erdinger Pikantus
Brauerei:
Privatbrauerei Erdinger Weissbräu Werner Brombach GmbH / Erding
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
09.05.2011
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Weizenbock
Alkoholgehalt:
7,30%vol.
Zutaten:
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Röstmalzbier, Hopfen, Hefe
Farbe:
trübes dunkelrot
Schaumkrone:
viel
Geruch:
malzig, leicht blumig, würzig
Geschmack:
malzig, fruchtig, mild, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 27.01.2004: Pikantus, ein sehr interessanter Name. Diese Bockbier-Spezialität aus dem schönen Bayern steht hier heute vor mir. Es kommt mit einer sehr dunklen Farbe daher und dazu gesellt sich eine gehörige Portion Hefe. Des Weiteren haben die Bierbrauer eine ganze Menge Kohlensäure im Bier belassen. Nach einem großen Schluck muss man schon aufpassen, dass es nicht "laut" wird. Aber so soll das ja auch sein. Schön spritzig, und vor allem nicht übertrieben stark. Es haut schon rein, mit seinen 7,3% vol., aber man schmeckt diese nicht unbedingt. Ansonsten ist es, wie erwähnt sehr malzig, der Hopfen kommt erst zum Ende und rundet diese Spezialität so richtig gut ab. Es ist relativ mild, und auch nicht ganz so süßlich, wie man es von anderen Starkbieren her kennt. Dieses "Pikantus" ist wirklich ein sehr leckeres Dunkelbier, welches mal etwas anderes darstellt, halt eine Mischung aus Weiß-, Dunkel- und Starkbier. Gut gemacht... 8 von 10 Punkten.
Bewertung 09.05.2011: Vom weltweit größten Weißbierhersteller stammt das "Erdinger Pikantus". Dabei handelt es sich um ein dunkles Weizenbockbier mit locker-flockigen 7,3%vol. Ohauha, das kann ja was geben. Gegründet wurde diese Privatbrauerei 1886 und schön ist, dass sie immer noch in Privathand ist. Und vielleicht hat sich am ohnehin schon leckeren Geschmack noch etwas getan, vielleicht klappt es dieses Mal mit der Höchstpunktzahl. Vom Aussehen her kann das was werden: ein Dunkelrot ist zu sehen, welches schon fast ins Schwarze geht, darüber eine feinporige, üppige und feste Schaumkrone. Der Geruch lässt einen blumigen Charakter erahnen. Ein sehr spritziger Antrunk ist zu vernehmen, der auch sofort mit einer süßlichen Unternote auftrumpft. Hey, das schmeckt lecker. Und vor allem ist es geschmacklich viel milder als die 7,3%vol. vermuten lassen. Das Weizenmalz ist lecker, eine ganz dezente Lakritze ist im vorderen Drittel zu schmecken, der Hopfen und die damit verbundene Würzigkeit ist ziemlich zurückhaltend, höchstens zum Schluss wird es etwas rauer. Ein sehr süffiger Vertreter seiner Zunft, aber meiner Meinung ist es fast schon zu süß. Nun gut, der Alkoholgehalt ist hoch, dementsprechend viel Malz ist verwandt worden. Gut, aber nicht umwerfend. Und weil das besondere Extra fehlt, gibt es im Vergleich zu 2004 einen Punkt weniger, sprich 7 von 10 Punkten.
Bewertung:



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