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Biertest - Dithmarscher Dunkel

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Dithmarscher Brauerei Karl Hintz GmbH & Co. KG / Marne


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

16.05.2011


Testobjekt:

0,33l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Dunkelbier


Alkoholgehalt:

4,90%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

würzig, malzig


Geschmack:

malzig, würzig, süßlich, langer Abgang


Sonstiges:

Dank am Marc Kornmesser für diese milde Spende (2003er Version) !


Fazit:

Bewertung 25.10.2003: Ein Dunkel aus dem Hause Dithmarscher. Dieses Produkt ist auch noch nicht sooo alt. Aber dann wird es ja jetzt höchste Zeit, es mal anzutesten. Optisch sieht es schon mal sehr ansprechend aus. Dunkelrot, der Schaum ist zwar nicht übermäßig präsent, aber es reicht, dafür ist er herrlich cremig. Der Geruch ist relativ zurückhaltend. Na, dann wollen wir mal ins Praktische wechseln. Angenehm rauchig, das ist der erste Eindruck, den man hat, wenn man sich mal einen gehörigen Schluck genehmigt. Fein perlig, schön würzig. Und dann der lange Abgang. Das Malz schmeckt man noch nach Minuten. So soll das sein. Leider ist das Aroma nicht stark genug, um mich vom offiziellen Biertest-Hocker zu reißen. Insgesamt ein richtig nettes, frisches Bier. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 16.05.2011:
Das "Dithmarscher Dunkel", ein Bier aus dem hohen Norden, gebraut zwischen Elbe und Eider, zwischen Nordsee und Nord-Ostsee-Kanal. Das kleine Dörfchen Marne ist der Standort dieser Privatbrauerei aus dem Jahre 1775. Mittlerweile braut man dort über 180.000 Hektoliter im Jahr, eine beachtliche Menge. Und vielleicht wird es nach diesem Test mehr, denn wenn es hier gut abschneidet, kaufe ich mir beim nächsten Besuch in Schleswig-Holstein auch von diesem Bierchen eine Kiste. Eingeschenkt sieht es vorbildlich aus: ein dunkles Rot, darüber eine feste, feinporige Schaumkrone. Der Geruch kann eine Mischung aus süßen Malz und würzigen Hopfen präsentieren. Richtig lecker ist aber mal der Antrunk. Ein voluminöser, würziger Beginn, der eine Menge süffiger Malzaromen mitträgt. Das gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Fast möchte man meinen, ein süddeutsches Dunkelbier vor sich stehen zu haben. Leicht brotig schmeckt es, dann aber wird es schlagartig würziger. Ja, nun ist die nordische Herkunft nicht mehr zu leugnen. Die feinen Röst- und Karamellmalzaromen trumpfen auf, das Wasser ist gut und durch die dominanten Hopfenanteile im hinteren Teil wird es auch dem Pilstrinker gefallen. Und natürlich den Damen. Alles in allem ein starkes Dunkelbier aus Marne. 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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