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Biertest - Distelhäuser Dunkles Weizen

Bewertung: 10 / 10 Punkten

Brauerei:

Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH & Co KG / Tauberbischofsheim-Distelhausen


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

28.01.2012


Testobjekt:

0,5l-NRW-Flasche


Biersorte:

Dunkles Hefeweizen


Alkoholgehalt:

5,30%vol.


Zutaten:

Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt, Hefe


Farbe:

trübes, dunkleres bernstein


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

leicht nach Banane


Geschmack:

malzig, spritzig, schön karamellig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 19.08.2004: Hah, es steht ein dunkles Hefe-Weizen vor mir. Schön.... Ja, ich freue mich, denn Weizenbiere sind was ganz leckeres, und dunkle dazu... Herrlich. OK, schauen wir uns das mal genauer an. Schönes Farbe, fast noch ein dunkles Bernstein, aber schon eher ein helleres Braun. Dazu eine durchschnittliche Menge Schaum. Soweit, so gut. Wenn man dann den ersten Schluck zur Kehle führt, erlebt man erst mal sein spritziges Wunder. Boahhh, was hat der Braumeister da für Kohlensäure in das Bier gedrückt. Nicht schlecht... Aber der erste Moment wird nicht nur von der Spritzigkeit dominiert, sondern auch von einem fruchtig-malzigen Feuerwerk. Leider ist dieser bunte Reigen auch schon nach Sekunden zu Ende. Schön war's. Aber leider: Zu kurz... Dieses Weizenbier ist ansonsten ziemlich mild im weiteren Verlauf. Irgendwie kommt da nichts mehr spannendes für den Trinker. So bleiben wir dabei... Die ersten zwei Minuten sind super, dann wird es langsam etwas lau. Aber trotzdem: Sehr lecker... 9 von 10 Punkten.

Bewertung 28.01.2012:
Aus Tauberbischofsheim, und dort im Gemeindeteil Distelhausen stammt das "Distelhäuser Dunkles Weizen". Im Vergleich zum letzten Test im August 2004 hat sich nicht nur der Name (vorher hieß es Dunkles Hefe-Weizen), sondern auch das Etikett verändert. Ob es sich geschmacklich auch verändert hat? Ich will es nicht hoffen. Das Aussehen ist schon mal topp: ein hefetrübes Bernstein und eine üppige, feste Schaumkrone. Der Geschmack ist sehr malzig, und die Kohlensäure geht schon wieder ordentlich ab. Richtig schön süffig schmeckt mir das Distelhäuser. Ein leicht brotiger Geschmack, frisch und mit einer leckeren Karamellmalznote versehen, so stellt sich dieses satte dunkle Hefeweizen dar. Der Hopfen und die damit verbundene Würzigkeit hält sich zurück. Alles in allem aber ein ganz großes und ungemein leckeres Weizen. Und ich finde, es schmeckt noch besser als 2004. Gratulation! 10 von 10 Punkten


Bewertung:

Bewertung: 10 / 10 Punkten


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