Biertest - Diebels Alt 4,9%
Brauerei:
Brauerei Diebels GmbH & Co. KG / Issum
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
08.02.2012
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Altbier
Alkoholgehalt:
4,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
dunkelrot
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
süß-malzig
Geschmack:
malzig, würzig, billig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 26.12.2006: Wer kennt es nicht, dieses Altbier aus Issum??? Vor 4,5 Jahren habe ich schon einmal die Ehre gehabt, dieses Bier zu testen, damals aber hatte dieses Obergärige nur 4,8%vol. gehabt. Also wieder ein Grund, das Diebels anzutesten. Zumal sich mittlerweile auch die Besitzverhältnisse geändert haben. Heute gehört die Brauerei zum belgischen InBev-Bierkonzern und nun möchte ich hoffen, dass es seinen eigenständigen Charakter bewahrt hat. Aber fangen wir mal an mit dem Einschenken. Im Glas sieht es gut aus. Ein leuchtendes rot, dazu eine überdurchschnittliche Schaumkrone. Geschmacklich ist es auch nicht schlecht. Etwas härter, dafür mit einem intensiven Röstmalzaroma. Nicht schlecht. Und vor allem ein echter Altbiergeschmack. Der Hopfen ist hier dominanter als bei anderen Vertretern dieses Typs, aber das zeichnet dieses Bier aus. Leider wirkt es ab dem Mittelteil billig und langweilig. Die leichte Bittere kommt durch und hält sich. Es fehlt etwas an der Süffigkeit. Dieses Aha-Erlebnis, was einen sagen lässt, dass man direkt das Nächste öffnen möchte, fehlt hier. Aber zusammen addiert kann man folgendes Statement abgeben: Im vorderen Drittel ein Spitzenalt, das mal richtig lecker ist, dann lässt es aber rapide nach. Deshalb nur besserer Durchschnitt, denn irgendwann schmeckt es nicht mehr. 7 von 10 Punkten.
Bewertung 08.02.2012: Das gute alte "Diebels Alt" steht mal wieder vor mir. Lange Zeit das berühmteste Altbier Deutschland. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an die Werbekampagne "Ein schöner Tag".... Ja, das waren noch Zeiten. Aber irgendwie ist es ruhig um dieses Bier geworden. Das kann aber auch daran liegen, dass das Alt als solches im Moment nicht so nachgefragt wird. Zumindest nicht außerhalb Düsseldorfs und dem Niederrhein. Denn hier wächst der Markt zweistellig. Und es schießen Altbierbrauereien aus dem Boden. Warum? Weil ich denke, dass die Leute wieder verstärkt die kleinen, feinen Biere mögen. Und da passt so ein Diebels irgendwie nicht mehr rein. Aber vielleicht täusche ich mich auch und dieses Bier haut mich vom Hocker. Ob das so ist. wissen wir gleich... Das Aussehen ist doch schon mal voll in Ordnung. Ein leuchtendes Rot und eine durchschnittliche Schaumkrone. Der erste Schluck enttäuscht aber. Ein harter Antrunk, der vom billig schmeckenden Hopfen heruntergezogen wird. Zwar kann das Malz noch einiges retten, aber im Grunde genommen versaut dieser unrunde Beginn den Spaß am Diebels. Erst mit den nächsten Schlücken, die dann etwas harmonischer und süffiger schmecken, bekommt es gerade noch die Kurve. Aber es ist überhaupt kein Vergleich zu den Düsseldorfer Spitzenaltbiere a la Schumacher und Uerige. Die dort vorhandene Fruchtigkeit fehlt hier. Überhaupt vermisse ich die Harmonie und das besondere Etwas. Einzig die spritzige Kohlensäure sorgt für Lebendigkeit. Na ja, man kann dieses Alt vom Niederrhein trinken, dennoch ist es absolut kein Vorzeigebier. 6 von 10 Punkten.
Bewertung:

Andreas Roth
2011-01-01
Diebels Alt ist das einzige Bier, von dem ich sagen kann, lecker, süffig, geil, Vorsicht, Suchtgefahr...........!!!


Diebels Alt 4,8%

Diebels Pils

Diebels Pils
Impressum






