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Biertest - Corsendonk Pater Dubbel

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie du Bocq / Purnode


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

07.01.2023


Testobjekt:

0,75l-Flasche mit Naturkork


Biersorte:

Belgisches Dubbel


Alkoholgehalt:

7,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

leicht fruchtig, würzig


Geschmack:

leicht fruchtig, süßlich, spritzig, etwas trocken, leicht nach Lakritz, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2013er- und 2020er-Testbier: Das Bier hatte 6,5%vol. Alkohol // Hergestellt für Brouwerij Corsendonk / Turnhout


Fazit:

Bewertung 18.12.2013: Früher wurde im Augustinerkloster im belgischen Turnhout noch Bier gebraut. Das waren noch Zeiten. Die Mönchen hatten es gut gehabt. Mittlerweile werden die Biere unter dem Namen "Corsendonk" in der Brasserie du Bocq gebraut. Schade eigentlich... Nun wollen wir gar nicht viel Zeit verschwenden... Ich teste heute das "Corsendonk Pater Dubbel", ein belgisches Dubbel mit 6,5%vol. Alkohol. Dunkelrot ist es, hefetrüb und mit einer sehr festen und üppigen Schaumkrone versehen. Ich rieche helle Trauben und wenn ich das Glas ansetze, prickelt es wie sonst was. Der Antrunk ist fein fruchtig. Trauben und Feigen kommen durch, etwas blumiges stößt dazu, dann werden diese Aromen von einem trockenen Hopfen unterstützt. Ganz im Hintergrund ist für den Moment etwas Lakritz zu schmecken. Dann kommen etwas erdigere Töne durch. Ein komplexes Bier, das steht fest. Mit der Zeit werden die Fruchtaromen zurückgedrängt, die brotigen Aromen nehmen zu. Sehr lang ist der Abgang und damit kommen wir zum Schluss. Dieses Bier ist keines, um es vor dem Fernseher beim Fußball gucken zu trinken. Nein! Eher jetzt im Winter vor dem Kamin. Und in Ruhe! Lecker ist es, vielschichtig und etwas anderes. Ich gebe ihm acht Punkte. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 14.03.2020:
Vor kurzem sind wir durch Belgien gefahren und haben dort auch das Autobahnschild von Turnhout gesehen. Hier steht das Augustinerkloster Corsendonk. Und die Mönche vor Ort haben Bier gebraut bzw. machen es noch für den Eigenbedarf. Weil es aber so gut schmeckt, hat man die befreundete Brauerei Du Bocq beauftragt, das Bier in größeren Mengen zu brauen. Nun steht das "Corsendonk Pater Dubbel" wieder einmal vor mir. Eingeschenkt ist es eine Augenweide: Dunkelrot, ja fast schon schwarz ist es, der Schaum darüber ist üppig und sehr fest und zu riechen bekomme ich eine feine Fruchtigkeit. Rote Äpfel sind zu riechen. Der Antrunk ist sehr voluminös und sehr malzig. Sehr viel Kohlensäure ist vorhanden, es ist sehr spritzig. Ein weiterer Schluck und das Malz nimmt Fahrt auf, die leckere Süße ist gut dosiert, es geht sehr gut herunter. Dabei wirkt es sehr leicht und locker, die 6,5%vol. sind nicht zu schmecken. Mit den weiteren Schlücken finde ich das Bier sogar relativ oberflächlich und relativ trocken. Etwas mehr Tiefgang wäre wünschenswert. Ein gutes und einfach zu trinkenden Dubbel. Der Hopfen ist zurückhaltend dosiert, das Bier ist nur leicht würzig. Alles in allem bin ich heute etwas enttäuscht. Gut ist es aber. 7 von 10 Punkten.

Bewertung 07.01.2022:
Frohes Neues Jahr! Das kann man doch am 7. Januar noch sagen, oder? Ich denke schon. Dem Anlass entsprechend teste ich heute Abend das "Corsendonk Pater Dubbel", das mit einer neuen Rezeptur vor mir steht. Und das in der richtigen Testgröße: Eine 0,75l-Flasche mit Korken möchte geöffnet und entleert werden. Ich bin auf den Geschmack gespannt. Optisch ist dieses belgisches Starkbier ansprechend: Es ist dunkelrot, der Schaum steht ganz gut darüber und der Geruch bietet eine leichte Fruchtigkeit. Der Antrunk ist sehr spritzig und auch gut trocken. Wie ein Champagner rinnt dieses Bier die Kehle herunter. Nur dass hier malzige und süße Aromen hinzukommen. Brotig ist es, viel Karamell ist mit von der Partie, auch ein Hauch Weißbrot ist mit von der Partie. Viel Malz ist vorhanden, das Röstmalz sorgt für einen interessanten Geschmack, dann schimmert auch etwas Lakritz durch. Ja, das ist ein außergewöhnliches Bier. Hochwertig und erhaben ist es, man sollte es langsam und genussvoll trinken, dann kann man auch die Aromen von roten Johannisbeeren schmecken. Ein neuer Schluck... Trocken und leicht würzig ist dieser. Dann kommen Pflaumen durch, auch ein Hauch Kaffee und Schoki sind zu schmecken. Rosinen bilden den Abschluss. Der Abgang ist sehr lang. Ja, das "Corsendonk Pater Dubbel" kann was. Ich bin nicht 100% überwältigt, aber sehr gut ist es! 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten



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